Ökonomiewissen soll verbessert werden

Der Bildungsnotstand macht sich besonders beim Wissen über Wirtschaft und Finanzen bemerkbar. Jetzt plädieren auch Verbände und die Industrie für mehr Wirtschaftsbildung an Schulen. Es ist nicht so, dass man sich nicht einen Kaffee bestellen und zahlen könnte ohne die Wirtschaftsbildung, aber beim Unterschied zwischen Agio und Disagio hört die Kunst bei vielen Schulabgängern auf. […]

Der Bildungsnotstand macht sich besonders beim Wissen über Wirtschaft und Finanzen bemerkbar. Jetzt plädieren auch Verbände und die Industrie für mehr Wirtschaftsbildung an Schulen. Es ist nicht so, dass man sich nicht einen Kaffee bestellen und zahlen könnte ohne die Wirtschaftsbildung, aber beim Unterschied zwischen Agio und Disagio hört die Kunst bei vielen Schulabgängern auf. Des Öfteren schallt der Ruf nach mehr Wissen durch die Gänge von Kultur- und Bildungsministerien, um dann ungehört zu verhallen. Nur wenige …

02.11.2010
jetzt lesen »

Die besten AGs für Privataktionäre

Der Börsen-Kurier war auf der Suche nach Aktiengesellschaften, die ihre Verantwortung gegenüber Privataktionären besonders ernst nehmen. In Skandinavien wurden wir fündig. Börsenotierte AGs kann man nach hard facts wie Bilanzzahlen, Marktkapitalisierung, Liquidität und Kursentwicklung beurteilen – und/oder nach softeren Kriterien: wie etwa ihrer Privataktionärsfreundlichkeit. Um dazu einmal über den Tellerrand Österreichs zu blicken, hat der […]

Der Börsen-Kurier war auf der Suche nach Aktiengesellschaften, die ihre Verantwortung gegenüber Privataktionären besonders ernst nehmen. In Skandinavien wurden wir fündig. Börsenotierte AGs kann man nach hard facts wie Bilanzzahlen, Marktkapitalisierung, Liquidität und Kursentwicklung beurteilen - und/oder nach softeren Kriterien: wie etwa ihrer Privataktionärsfreundlichkeit. Um dazu einmal über den Tellerrand Österreichs zu blicken, hat der Börsen- Kurier einen Rundruf in (West)- Europa gemacht: bei unabhängigen Org…

27.10.2010
jetzt lesen »

Breite Front gegen neue Steuern

Eine Fülle von Leseranfragen zeigt uns die vorherrschende Verunsicherung. Noch steht nicht fest, welche Steuern wirklich kommen werden – doch der Widerstand formiert sich. Hauptangriffspunkt ist der offensichtliche Plan, das Budget weitgehend einnahmenseitig zu sanieren. Zu groß dürften die Widerstände gegen Ausgabenkürzungen seitens der Ministerien, der Länder und Gemeinden sowie Arbeiterkammer oder Gewerkschaft sein. Doch […]

Eine Fülle von Leseranfragen zeigt uns die vorherrschende Verunsicherung. Noch steht nicht fest, welche Steuern wirklich kommen werden - doch der Widerstand formiert sich. Hauptangriffspunkt ist der offensichtliche Plan, das Budget weitgehend einnahmenseitig zu sanieren. Zu groß dürften die Widerstände gegen Ausgabenkürzungen seitens der Ministerien, der Länder und Gemeinden sowie Arbeiterkammer oder Gewerkschaft sein. Doch auch neue Steuern und Abgaben werden wohl nicht widerspruchslos hingenommen werden. So erklärt…

27.10.2010
jetzt lesen »

Wo Aktien in Europa noch billig sind

Großunternehmen in Europa nehmen Fahrt auf und überbieten sich in der Kursentwicklung. „Überbewertung“ macht die Runde. Dass die deutsche Wirtschaftsentwicklung im Moment eine Hausse erlebt, ist kein Geheimnis. Statistiker rechneten jüngst mit 3,8 % Wachstum – die beste Zahl seit fast zwanzig Jahren. Dass die Kursentwicklung der entsprechenden Industrieunternehmen dies abbildet, verwundert auch nicht. In […]

Großunternehmen in Europa nehmen Fahrt auf und überbieten sich in der Kursentwicklung. „Überbewertung“ macht die Runde. Dass die deutsche Wirtschaftsentwicklung im Moment eine Hausse erlebt, ist kein Geheimnis. Statistiker rechneten jüngst mit 3,8 % Wachstum - die beste Zahl seit fast zwanzig Jahren. Dass die Kursentwicklung der entsprechenden Industrieunternehmen dies abbildet, verwundert auch nicht. In ihrem Fahrwasser partizipieren all jene Gesellschaften, die am vermeintlichen „Export“-Schub ökonomisch beteiligt s…

19.10.2010
jetzt lesen »

EU27: China-Exporte boomen

Zwischen 2000 und 2009 verdreifachte sich der Warenverkehr mit China. In der ersten Jahreshälfte 2010 war China bereits der zweitgrößte Handelspartner der EU. konnten die Ausfuhren nach China um 42,7 % auf 53,5 Mrd€ gesteigert werden, während die Importe um 26,5 % auf 124,9 Mrd anstiegen. Damit machten die China-Importe bereits einen Anteil von 17,8 […]

Zwischen 2000 und 2009 verdreifachte sich der Warenverkehr mit China. In der ersten Jahreshälfte 2010 war China bereits der zweitgrößte Handelspartner der EU. konnten die Ausfuhren nach China um 42,7 % auf 53,5 Mrd€ gesteigert werden, während die Importe um 26,5 % auf 124,9 Mrd anstiegen. Damit machten die China-Importe bereits einen Anteil von 17,8 % an den gesamten Einfuhren der EU27 aus, während die China-Exporte bereits einen Anteil von 8,5 % am Gesamtvolumen einnahmen. Am besten verkauften sich in China Maschinen u…

19.10.2010
jetzt lesen »

CEE: „Hässliches Entlein“ mit starkem Potenzial

Im Osten nichts Neues: Für die Experten der Bank Gutmann hat sich an der Attraktivität der Region Osteuropa nichts geändert. Für diese Region spreche in den kommenden Jahren in erster Linie die Entwicklung eines Kaufkraftpools. „Nirgendwo anders ist es allerdings so wichtig, zwischen den einzelnen Märkten zu differenzieren wie in Osteuropa“, so Nikolaus Görg, Chief […]

Im Osten nichts Neues: Für die Experten der Bank Gutmann hat sich an der Attraktivität der Region Osteuropa nichts geändert. Für diese Region spreche in den kommenden Jahren in erster Linie die Entwicklung eines Kaufkraftpools. „Nirgendwo anders ist es allerdings so wichtig, zwischen den einzelnen Märkten zu differenzieren wie in Osteuropa“, so Nikolaus Görg, Chief Investment Office und verantwortlich für den Bereich osteuropäische Aktien. Große Unterschiede gebe es etwa, was die Leistungsbilanzen betrifft. „Bei eine…

12.10.2010
jetzt lesen »

Investment-Engpass bei Private Equity

Viele Beteiligungsgesellschaften sitzen auf einem Berg von Cash, den sie in nächster Zeit investieren müssen. 500 Milliarden Dollar suchen Übernahmeziele. Die Zeiten sind hart für eine Finanz- Equipe. Insgesamt muss die Private-Equity-Branche in den kommenden Jahren rund 500 MrdUSD in die Übernahme von Unternehmen stecken, schätzt der Branchendienst Preqin. So viel Geld haben Beteiligungsgesellschaften in […]

Viele Beteiligungsgesellschaften sitzen auf einem Berg von Cash, den sie in nächster Zeit investieren müssen. 500 Milliarden Dollar suchen Übernahmeziele. Die Zeiten sind hart für eine Finanz- Equipe. Insgesamt muss die Private-Equity-Branche in den kommenden Jahren rund 500 MrdUSD in die Übernahme von Unternehmen stecken, schätzt der Branchendienst Preqin. So viel Geld haben Beteiligungsgesellschaften in den vergangenen Jahren bei Investoren wie Pensionskassen, Versicherungen und Vermögensverwaltern eingeworben und b…

12.10.2010
jetzt lesen »

Wie Emotionen Anleger beeinflussen

Die aktuelle Finanzmarktregulierung werde eine nächste Krise nicht verhindern. „Denn die Rolle von Emotionen in Entscheidungen am Finanzmarkt wird unterschätzt.“ Dies kritisiert Prof. Dr. Lutz Johanning, Inhaber des Lehrstuhls für empirische Kapitalmarktforschung an der WHU – Otto Beisheim School of Management in Vallendar (D). Man gehe von rationalem Verhalten der Marktteilnehmer aus, also dass sie […]

Die aktuelle Finanzmarktregulierung werde eine nächste Krise nicht verhindern. „Denn die Rolle von Emotionen in Entscheidungen am Finanzmarkt wird unterschätzt.“ Dies kritisiert Prof. Dr. Lutz Johanning, Inhaber des Lehrstuhls für empirische Kapitalmarktforschung an der WHU - Otto Beisheim School of Management in Vallendar (D). Man gehe von rationalem Verhalten der Marktteilnehmer aus, also dass sie etwa Marktrisiken rational bepreisen. In der Praxis kommt es aber zu „Blasen“, verursacht durch eine kollektive Abwertung…

05.10.2010
jetzt lesen »

Ein David gegen viele Goliaths

Seit einigen Jahren gibt es in der EU-Hauptstadt Brüssel „Euroshareholders“, einen Schutzverband für Investoren, in dem 35 europäische Länder vertreten sind. „Wir tauschen Erfahrungen aus, machen gemeinsame Aktionen und Informationskampagnen, denn die meisten Aktionärsprobleme sind europaweit relevant. Daher arbeiten wir auch eng mit der Europäischen Gemeinschaft zusammen.“ Das berichtet Dr. Henning Wegener, studierter Jurist, deutscher […]

Seit einigen Jahren gibt es in der EU-Hauptstadt Brüssel „Euroshareholders“, einen Schutzverband für Investoren, in dem 35 europäische Länder vertreten sind. „Wir tauschen Erfahrungen aus, machen gemeinsame Aktionen und Informationskampagnen, denn die meisten Aktionärsprobleme sind europaweit relevant. Daher arbeiten wir auch eng mit der Europäischen Gemeinschaft zusammen.“ Das berichtet Dr. Henning Wegener, studierter Jurist, deutscher Ex-Diplomat, heute Generaldirektor des spanischen Investorenschutzverbandes und Vo…

05.10.2010
jetzt lesen »

Zeichnungsfrist 8. bis 12. Oktober 2010

Porr Gruppe begibt Unternehmensanleihe Die Allgemeine Baugesellschaft – A. Porr AG, begibt von 8. bis 12. Oktober 2010 eine weitere Unternehmensanleihe in einem Ausmaß von bis zu 150 Mio Euro. Diese ist zu 5 % verzinst. Die Stückelung gilt mit 500 Euro als auch für Kleinanleger geeignet und richtet sich an Privatanleger ebenso wie an […]

Porr Gruppe begibt Unternehmensanleihe Die Allgemeine Baugesellschaft – A. Porr AG, begibt von 8. bis 12. Oktober 2010 eine weitere Unternehmensanleihe in einem Ausmaß von bis zu 150 Mio Euro. Diese ist zu 5 % verzinst. Die Stückelung gilt mit 500 Euro als auch für Kleinanleger geeignet und richtet sich an Privatanleger ebenso wie an Institutionelle Investoren. Die Laufzeit beträgt fünf Jahre, die Zinsen sind halbjährlich zahlbar. Der Emissionskurs beträgt 101,272 Prozent. Die Tilgung am Laufzeitende beträgt 100 Prozent…

04.10.2010
jetzt lesen »