Erhitzung am Kap

Die Niedrigzinsphase treibt Kapital in hochverzinste Anleihen der Schwellenländer. Südafrikas Rohstoffe wirken zudem wie ein Magnet. Nun erhielt Südafrika von chinesischer Seite eine formelle Einladung zum Beitritt ins BRIC-Forum. Dies poliert das Image auf. Um Investitionen anzukurbeln, wäre jetzt der ideale Zeitpunkt, um den Kapitalmarkt verstärkt zu beanspruchen – denn noch sind die Leitzinsen in […]

Die Niedrigzinsphase treibt Kapital in hochverzinste Anleihen der Schwellenländer. Südafrikas Rohstoffe wirken zudem wie ein Magnet. Nun erhielt Südafrika von chinesischer Seite eine formelle Einladung zum Beitritt ins BRIC-Forum. Dies poliert das Image auf. Um Investitionen anzukurbeln, wäre jetzt der ideale Zeitpunkt, um den Kapitalmarkt verstärkt zu beanspruchen - denn noch sind die Leitzinsen in Europa, Japan und den USA auf tiefem Niveau. Die Fakten sehen anders aus: Weder das Wirtschaftswachstum (2011e: 3 %), no…

19.01.2011
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Die besten Alternativen zu Euro und Dollar

Auch 2011 sollten sich Anleger nach Alternativen zum USDollar und dem Euro umschauen. Auf der Rechnung haben Experten vor allem Schwellenländerwährungen. 2010 stand ganz im Zeichen des Sturzflugs wichtiger Währungen wie des US-Dollars sowie des Euros – zu schaffen machten ihnen bekanntlich die Schuldenproblematik und das verhaltene Wirtschaftswachstum in den Industrienationen. Einige Untergangspropheten riefen sogar […]

Auch 2011 sollten sich Anleger nach Alternativen zum USDollar und dem Euro umschauen. Auf der Rechnung haben Experten vor allem Schwellenländerwährungen. 2010 stand ganz im Zeichen des Sturzflugs wichtiger Währungen wie des US-Dollars sowie des Euros - zu schaffen machten ihnen bekanntlich die Schuldenproblematik und das verhaltene Wirtschaftswachstum in den Industrienationen. Einige Untergangspropheten riefen sogar das Ende des Euro aus. Experten rechnen auch 2011 mit einer verhaltenen Entwicklung der „Reservewährungen…

11.01.2011
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Bullishe Stimmung für Aktien

Bereits zum 26. Mal veranstaltet die ZfU International Business School heuer vom 25. bis 26. Jänner die Internationale Kapitalanleger-Tagung in Zürich. Bedeutend optimistischer als noch vor einem Jahr sei die Stimmung heuer, erklärt Dr. Fritz Haselbeck, Gründer und Verwaltungsratspräsident der ZfU, im Gespräch mit dem Börsen-Kurier. Zwar wirke die Schuldenkrise als großer Unsicherheitsfaktor wie ein […]

Bereits zum 26. Mal veranstaltet die ZfU International Business School heuer vom 25. bis 26. Jänner die Internationale Kapitalanleger-Tagung in Zürich. Bedeutend optimistischer als noch vor einem Jahr sei die Stimmung heuer, erklärt Dr. Fritz Haselbeck, Gründer und Verwaltungsratspräsident der ZfU, im Gespräch mit dem Börsen-Kurier. Zwar wirke die Schuldenkrise als großer Unsicherheitsfaktor wie ein Damoklesschwert, doch laufe der Wirtschaftsmotor insbesondere in Deutschland, Österreich und in der Schweiz gut, was den…

11.01.2011
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2011: Ein Jahr für Corporate Bonds und Aktien

Mehr Risiko nehmen, um den Anlageertrag aufzufetten? Oder mehr Vorsicht walten lassen, um die globalen Konjunkturrisiken abzufedern? 2011 wird um nichts einfacher als 2010. Im kommenden Jahr werden die weltweite Industrieproduktion und das Welthandelsvolumen das Niveau vor Beginn der Krise überschreiten, nicht aber die Anlagenerträge. Eine starke Herausforderung für Investoren: Die Erholung der Kapitalmärkte macht […]

Mehr Risiko nehmen, um den Anlageertrag aufzufetten? Oder mehr Vorsicht walten lassen, um die globalen Konjunkturrisiken abzufedern? 2011 wird um nichts einfacher als 2010. Im kommenden Jahr werden die weltweite Industrieproduktion und das Welthandelsvolumen das Niveau vor Beginn der Krise überschreiten, nicht aber die Anlagenerträge. Eine starke Herausforderung für Investoren: Die Erholung der Kapitalmärkte macht Fortschritte, aber die Hauptrisiken für die Weltkonjunktur - Staatsverschuldung europäischer Peripheriel…

21.12.2010
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EU-Gipfel ohne konkrete Ergebnisse

Wer sich vom EU-Gipfel ein starkes Signal an die Märkte erwartet hatte, wurde enttäuscht: Europäische Bankaktien und Euro zählen zu den Verlierern des Gipfels. Alle konkreten Maßnahmen bis 2013 wurden aufgeschoben und nur folgende Ergänzung in den EU-Vertrag eingefügt: „Die Mitgliedstaaten, die der Eurozone angehören, können einen Stabilitätsmechanismus aktivieren, um im Notfall die Stabilität der […]

Wer sich vom EU-Gipfel ein starkes Signal an die Märkte erwartet hatte, wurde enttäuscht: Europäische Bankaktien und Euro zählen zu den Verlierern des Gipfels. Alle konkreten Maßnahmen bis 2013 wurden aufgeschoben und nur folgende Ergänzung in den EU-Vertrag eingefügt: „Die Mitgliedstaaten, die der Eurozone angehören, können einen Stabilitätsmechanismus aktivieren, um im Notfall die Stabilität der Eurozone als Ganzes zu sichern. Die Garantie für die erforderliche Finanzunterstützung wird strikten Bedingungen unterwor…

21.12.2010
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ATX und DAX statt Euro Stoxx

Da die ganze Eurozone im Euro Stoxx abgebildet wird, erscheint es derzeit wenig ratsam, hier investiert zu sein. Einzel-Indizes versprechen mehr Kurspotential. Im laufenden Jahr haben die Aktienmärkte Eurolands klar selektiert: So erlitten Anleger in Griechenland Verluste von mehr als 30 % und büßten in Krisenländern wie Spanien und Irland mehr als 20 % sowie […]

Da die ganze Eurozone im Euro Stoxx abgebildet wird, erscheint es derzeit wenig ratsam, hier investiert zu sein. Einzel-Indizes versprechen mehr Kurspotential. Im laufenden Jahr haben die Aktienmärkte Eurolands klar selektiert: So erlitten Anleger in Griechenland Verluste von mehr als 30 % und büßten in Krisenländern wie Spanien und Irland mehr als 20 % sowie in Italien rund 15 % ein. Hingegen legten die Aktienkurse in den stabilen Staaten Eurolands wie Deutschland, Österreich aber auch Finnland zu. Aktuell weisen der …

15.12.2010
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Milliardenforderungen an Großbanken

Auf US- und europäische Großbanken kommen Milliardenforderungen zu. Besonders betroffen sind Bank of America, JPMorgan Chase aber auch Deutsche Bank und andere Europäer. Die Zahlen zu den US-Eigenheimhypotheken bleiben erschreckend. So sind laut dem Verband der Hypothekenbanken (MBA) 9,85 % in Verzug, dazu kommen 4,57 % in Zwangsvollstreckung. Bei insgesamt 10,6 BioUSD an ausstehenden Hypotheken […]

Auf US- und europäische Großbanken kommen Milliardenforderungen zu. Besonders betroffen sind Bank of America, JPMorgan Chase aber auch Deutsche Bank und andere Europäer. Die Zahlen zu den US-Eigenheimhypotheken bleiben erschreckend. So sind laut dem Verband der Hypothekenbanken (MBA) 9,85 % in Verzug, dazu kommen 4,57 % in Zwangsvollstreckung. Bei insgesamt 10,6 BioUSD an ausstehenden Hypotheken bedeutet das knapp 1,5 BioUSD an faulen Hypothekarkrediten, bei denen zudem die rechtliche Position der Kreditgeber fraglich i…

15.12.2010
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Erfolgreiches Einstiegstor zum Kapitalmarkt

Börse und KMU sind kein Gegensatz. Im Gegenteil, der „Entry Standard“ spricht gerade Nicht-Großunternehmen an. Leider nicht in Österreich, aber mit Erfolg. Der „Entry Standard“ ist das Qualitätssegment im Frankfurter Open Market (Freiverkehr). Ende Oktober feierte er sein erfolgreiches fünfjähriges Jubiläum. Die Zielgruppe des Entry Standard sind kleine und mittelgroße Unternehmen ohne Brancheneinschränkung. Für KMU […]

Börse und KMU sind kein Gegensatz. Im Gegenteil, der „Entry Standard“ spricht gerade Nicht-Großunternehmen an. Leider nicht in Österreich, aber mit Erfolg. Der „Entry Standard“ ist das Qualitätssegment im Frankfurter Open Market (Freiverkehr). Ende Oktober feierte er sein erfolgreiches fünfjähriges Jubiläum. Die Zielgruppe des Entry Standard sind kleine und mittelgroße Unternehmen ohne Brancheneinschränkung. Für KMU dient das Segment als zusätzlicher Kanal zur Eigenkapitalbeschaffung und als Exitkanal für Private-Equ…

09.12.2010
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Cash-Bestände auf Rekordniveau

Vier ATX-Industrieunternehmen mit mehr als einer Milliarde an liquiden Mitteln sind derzeit in guter Gesellschaft mit anderen europäischen Aktiengesellschaften. Die europäischen Großunternehmen horten Liquidität wie nie zuvor. So verfügten laut einer Bloomberg- Studie allein die 466 Unternehmen aus den europäischen Top-500, die Ergebnisse gemeldet hatten, über 691 MrdUSD an liquiden Mitteln. 2007 hatten hingegen nur […]

Vier ATX-Industrieunternehmen mit mehr als einer Milliarde an liquiden Mitteln sind derzeit in guter Gesellschaft mit anderen europäischen Aktiengesellschaften. Die europäischen Großunternehmen horten Liquidität wie nie zuvor. So verfügten laut einer Bloomberg- Studie allein die 466 Unternehmen aus den europäischen Top-500, die Ergebnisse gemeldet hatten, über 691 MrdUSD an liquiden Mitteln. 2007 hatten hingegen nur fünf Unternehmen mehr als 10 MrdUSD an Cash, heute sind es zwölf, darunter Total, Siemens und Daimler.…

09.12.2010
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Was kommt: Inflation oder Deflation?

Zwei Jahre nach Ausbruch der Krise beruhigt sich die wirtschaftliche Lage. Was Anleger aber bedrückt, ist ob und, wenn ja, wie sie sich gegen das Inflationsrisiko schützen sollen. Wer heute den Begriff „Inflation“ in den Mund nimmt, wird oft wie ein übel wollender Ignorant behandelt. Experten erklären ihm, dass es weltweit unausgenützte Kapazitäten gibt, die […]

Zwei Jahre nach Ausbruch der Krise beruhigt sich die wirtschaftliche Lage. Was Anleger aber bedrückt, ist ob und, wenn ja, wie sie sich gegen das Inflationsrisiko schützen sollen. Wer heute den Begriff „Inflation“ in den Mund nimmt, wird oft wie ein übel wollender Ignorant behandelt. Experten erklären ihm, dass es weltweit unausgenützte Kapazitäten gibt, die die Preise von Waren und Dienstleistungen nach unten drücken; dass die Arbeitslosigkeit noch immer relativ hoch liegt und eher Lohndumpings angesagt sind als Lohner…

30.11.2010
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