Squeeze-out bei Bank Austria Creditanstalt AG

Aufbesserung erwartet nach 17 Jahren Verfahrensverschleppung. Ein Gastkommentar von Dr. Wolfgang Leitner.

Im Verfahren auf Überprüfung der Barabfindung für die im Jahr 2007 aus der BA-CA ausgeschlossenen Aktionäre des Streubesitzes mit rund 7,3 Millionen Stück Aktien ist das Gerichtsverfahren in erster Instanz nach mehr als 17 Jahren kürzlich geschlossen worden. Die mit der Abfindung von 129,40 Euro unzufriedenen Aktionäre haben von ihrem Recht Gebrauch gemacht, eine Erhöhung durch gerichtliche Überprüfung der Abfindung zu verlangen. Derartige Anträge haben 71 Aktionäre, davon 15, die über den IVA - Interessenverband für An…

12.02.2025
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„Werden Wachstumschancen schnell nutzen”

Die kürzlich erhaltene EU-weite MiCAR-Lizenz eröffnet Bitpanda viel Potenzial.

Patrick Baldia. Bei Bitpanda stehen die Zeichen auf Wachstum. Ende Jänner hat die heimische Krypto-Plattform als erster großer Player von der deutschen Finanzaufsicht BaFin eine MiCAR-Lizenz für die gesamte EU bekommen. Das reduziere sowohl die Komplexität als auch die Kosten und schaffe eine klare Grundlage, um das Geschäft weiter auszubauen, so das Unternehmen. Nun könne man das komplette Angebot an Produkten und Dienstleistungen in allen 27 Mitgliedsstaaten bzw. mehr als 450 Millionen Menschen an-bieten. Nicht umsons…

12.02.2025
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Unterschiedliche Entwicklungen zweier Schwergewichte

Ein Marktkommentar von Christian Rom, Portfoliomanager bei DNB Asset Management, zu Ørsted und Enel.

Red. Im Bereich der erneuerbaren Energien sind Ørsted (ISIN: DK006 0094928) und Enel (IT0003128367) zwei der prominentesten Namen. Beide stehen vor Herausforderungen und Chancen, doch ihre jüngsten Entwicklungen könnten kaum unterschiedlicher sein. Während Ørsted mit erheblichen Problemen in seinem US-Offshore-Windportfolio ringt, profitiert Enel von der Stabilisierung der europäischen Energiemärkte. Ein genauer Blick auf die Zahlen und Fakten zeigt, wie unterschiedlich sich diese beiden Unternehmen im aktuellen Marktum…

12.02.2025
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Drei weitere Leitzinssenkungen möglich

Wenig Potenzial der Fed versus größere Spielräume der EZB.

Michael Kordovsky. Die US-Notenbank Federal Reserve hat den Leitzins in ihrer jüngsten Sitzung am 29. Jänner unverändert bei 4,25 bis 4,50 % belassen. Damit bleibt die Geldpolitik angesichts der weiterhin erhöhten Inflation restriktiv. Dazu Fed-Chef Jerome Powell: „Wir wissen, dass eine zu schnelle oder zu starke Lockerung der geldpolitischen Restriktionen den Fortschritt bei der Inflationsbekämpfung beeinträchtigen könnte.“ Die Inflation bleibt ein zentrales Thema: Während sie in den vergangenen zwölf Monaten deutlich …

04.02.2025
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Brüssel kündigt Paket für Bürokratieabbau an

Mindestens 25 % weniger Verwaltungsaufwand für Unternehmen und 35 % weniger für KMUs.

Emanuel Lampert. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Stéphane Séjourné, Kommissar für Wohlstand und Industriestrategie, stellten in der vergangenen Woche in Brüssel den Kompass für Wettbewerbsfähigkeit vor „Einfacher, schlanker, schneller“: Dieses Motto soll die europäische Regulierung künftig kennzeichnen. Dieses Bekenntnis gab jedenfalls die EU-Kommission mit ihrem neuen „Kompass für Wettbewerbsfähigkeit“ ab. Europa habe „alles, was es braucht“, um im Wettbewerb mit anderen großen Volkswirtschaften erfolgr…

04.02.2025
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Europas Chancen mit einem Puffer nutzen

Experten räumen diesseits des Atlantiks den Märkten Chancen ein und erklären weshalb.

Raja Korinek. Auch zu Beginn des neuen Börsenjahres dominieren Geschehnisse an den US-Märkten die Schlagzeilen. So rückten erneut Technologieaktien in den Fokus, nachdem US-Präsident Donald Trump verkündete, mittels seines Programms „Stargate“ die Künstliche Intelligenz (KI) ankurbeln zu wollen. Für Turbulenzen sorgte kurz danach Chinas Bekanntgabe eines eigenen Chatbots mit dem Namen DeepSpeek, der anscheinend zu weitaus günstigeren Kosten hergestellt werden kann. Doch auch Europas Märkte bieten Chancen, die von Anlege…

04.02.2025
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Corum-Immo-Fonds: Entwicklung gegen den Trend

Im Gegensatz zu den meisten Immo-Fonds schlossen die Corum-Produkte 2024 mit ansehnlichen Renditen ab.

Patrick Baldia. Mit den Zinserhöhungen ab 2022 verloren bekanntlich viele Immobilienveranlagungen an Attraktivität. Zu den größten Verlierern gehören neben Aktien offene Immobilienfonds. Nachdem die heimischen Fonds 2023 unter Mittelabflüssen im Umfang von 1,7 Milliarden Euro litten, folgten 2024 weitere 1,6 Milliarden Euro. Insgesamt schrumpfte das verwaltete Vermögen in den vergangenen beiden Jahren um 30 % und liegt aktuell bei rund 7,6 Milliarden Euro. Vor den Zinserhöhungen folgte noch ein Rekordjahr dem nächsten, …

04.02.2025
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Postings für den guten Ruf

Der hohe Aufwand zeigt die Bedeutung von Social-Media für Unternehmen.

Christian Sec. Ein Blick auf die Social-Media-Kanäle der Unternehmen zeigt vielerorts einen Fokus auf Employer Branding. In einem ihrer letzten Postings auf Instagram zeigt die Strabag eine Fotoreihe eines Pilotprojekts, bei dem zwölf Lehrlinge eigenständig ein Reihenhaus aus Ziegeln bauen. Andere aktuelle Postings auf Instagram stellen Mitarbeiter vor, die einen Einblick in ihre Jobs geben. Gegenüber dem Interessenverband für Anleger (IVA) anlässlich der Hauptversammlung 2024 erklärt die Strabag, dass aufgrund des anha…

28.01.2025
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Geht es im Jahr der Schlange aufwärts?

Am chinesischen Neujahrstag, dem 29. Jänner, beginnt das „Jahr der Schlange“.

Tibor Pásztory. Aus diesem Anlass machen wir uns Gedanken über die chinesische Wirtschaft. Das Verhältnis China-USA wirkt sich auch auf Europa aus und wird so zum Dreiecksverhältnis. Da-rüber hinaus hat China auch auf seinem Binnenmarkt mit Problemen zu kämpfen, insbesondere dem Immobilienmarkt und einer zurückhaltenden Konsumnachfrage. Schon seit Jahren weist der Börsen-Kurier darauf hin, dass Bäume nicht in den Himmel wachsen, auch nicht in China. Zweistellige Wachstumsraten p.a. kann es nicht ewig geben. Heute wäre d…

28.01.2025
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War Globalisierung gestern?

Zuerst der Pandemie-Schock und nun droht ein erneuter Zollkonflikt.

Michael Kordovsky. Das Freihandelsabkommen GATT ermöglichte, dass von 1995 bis 2023 das Welthandelsvolumen und der Wert des globalen Handelsumsatzes um jeweils 4 bzw. 5 % p.a. expandierten, wobei die WTO die Durchschnittszölle zuletzt mit 9 % quantifizierte. Doch in den vergangenen Jahren gab es zunehmend Bremsklötze für den Welthandel. Die Schutzzoll-Politik Donald Trumps führte 2019 dazu, dass der Welthandel um 2,5 % schrumpfte. 2020 kam noch die Pandemie hinzu - mit der Folge einer weiteren Schrumpfung um 7,5 %, gefo…

28.01.2025
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