„Crash könnte uns schon nächstes Jahr drohen“

„No risk, no fun“ verrät Multimillionär Jim Rogers dem Börsen-Kurier seine aktuellen Lieblingsinvestments.

Julia Kistner.Der Börsen-Kurier traf den 76-jährigen Investor Jim Rogers im Wiener Bristol-Hotel. Zu seinem Stirnrunzeln vom Jetlag gesellten sich noch große Sorgenfalten über die Weltkonjunktur. Die stehen dem Mann aus Alabama wohnhaft in Singapur allerdings nun schon seit mehr als einem Jahrzehnt ins Gesicht geschrieben. Seither prophezeit der Finanzinvestor eine weltweite Rezession „Ich bin ganz schlecht im Timing“, gibt der Börsenhaudegen zu, „aber das uns ein Crash bevorsteht, womöglich schon im nächsten Jahr, bin …

02.05.2019
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Aktionäre, bitte melden!

Die High-Tech-Schmiede Pankl Racing lud zur ersten HV nach dem Delisting.

Klaus Schweinegger live aus der HV. Es war die erste HV nach dem Delisting im Vorjahr. Und auch im Jahr eins nach einer 20-jährigen Börsengeschichte konnte der wie gewohnt im klassischen Leobner-Anzug auftretende Vorstand 16 Aktionäre begrüßen. Derweilen sollten es wesentlich mehr sein, denn neben einem alljährlich launisch-unterhaltsamen Aktionärstreffen lockte diesmal auch eine Werksbesichtigung im neuen (für KTM produzierenden) Getriebewerk samt Präsentation von hochmodernen 3-D-Druckern. Verzicht auf DividendeDa sic…

02.05.2019
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Iran-Sanktionen heizen Ölpreis kräftig an

Ein Ende der Ausnahmen sorgt für reichlich Nervosität unter Marktteilnehmer.

Raja Korinek.Jetzt also doch: Vor kurzem hatte US-Präsident Donald Trump sämtliche Ausnahmen auf Ölexporte aus dem Iran aufgehoben, womit die Ausfuhren auf null sinken sollen und die Regierung in Teheran zu Neuverhandlungen über das Atomabkommen gezwungen werden soll. Die Ausnahmen hatten für Abnehmerländer wie etwa Indien und Japan, aber auch für China gegolten. Dabei ist das Reich der Mitte mit täglich 600.000 Fass der größte Abnehmer, weshalb wichtige Raffinerien auf die Besonderheiten des iranischen Öls eingestellt …

02.05.2019
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Schwellenländer-Bonds boomen

Gute Fundamentaldaten sorgen für reichlich Rückenwind. Die verbesserte wirtschaftliche und politische Lage macht Investments auch in Argentinien wieder interessant.

Raja Korinek.Das vierte Quartal 2018 waren raue Monate an den weltweiten Börsen. Da blieben Anleihen aus den Schwellenländern ebenso wenig verschont. Doch die Zurückhaltung der Notenbanken auf beiden Seiten des Atlantiks bei den Zinsanhebungen sorgte zu Jahresbeginn für eine kräftige Trendwende. Zuletzt hat der Internationale Währungsfonds seine Prognose für das globale Wachstum für 2019 zwar auf 3,3 % gesenkt. Die Stimmung dürfte es aber nicht eintrüben. „Schließlich wird nicht mit einem Einbruch gerechnet“, unterstrei…

26.04.2019
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Gelingt China ein erfolgreiches Comeback?

Die jüngsten Wirtschaftsdaten deuten auf eine Erholung. Das eröffnet Anlegern Chancen. Die jüngste Erholung der chinesischen Wirtschaft lädt zum Investieren in Investmentfonds ein.

Raja Korinek.Die Schreckensnachricht von Ende 2018 rund um Chinas Wirtschaftsverlangsamung haben Anleger sichtlich verdaut. Zumindest, wenn man Chinas Aktienbarometer betrachtet. Sie legten seit Jahresbeginn kräftig zu. Doch woher kommt das Vertrauen? Allein im US-Handelskonflikt gibt es ermunternde Signale, meinen Experten. Auch wirtschaftlich scheint es langsam aufwärts zu gehen. Bereits im März stieg der Einkaufsmanagerindex auf 50,5 Punkte. Für Janis Hübner von der Deka Bank deute sich damit eine konjunkturelle Stab…

26.04.2019
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Kampf dem Krebs!

Eine neue Aktienanleihe setzt auf Onkologie-Spezialisten. Unternehmen, die im Bereich der Onkologie forschen werden auch weiter an Bedeutung gewinnen.

Harald Kolerus.Traurig aber wahr: Die Wahrscheinlichkeit in seinem Leben von der Diagnose Krebs betroffen zu sein, liegt bei rund 40 %. Deshalb gibt es Forderungen zu einer „gebündelten europäischen Kraftanstrengung“, um eine Lösung gegen dieses Übel zu finden, wie es auch unlängst EVP-Fraktionsvorsitzender Manfred Weber bei einem Vortrag in Wien formulierte: „Ein Land alleine schafft das nicht, das geht nur gemeinsam. Außerdem würden mit so einem Vorzeigeprojekt auch wichtige Impulse für die EU-Wirtschaft gesetzt.“ Man…

26.04.2019
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Green Bonds auf dem Prüfstand

Wie „grün“ sind sogenannte Green Bonds tatsächlich?

Es ist eine gute Nachricht: Die weltweite Ausgabe grüner Anleihen hat die 500 Mrd-USD-Marke geknackt, wobei die Nachfrage weiter steigt Es ist eine gute Nachricht: Die weltweite Ausgabe grüner Anleihen hat die 500 Mrd-USD-Marke geknackt, wobei die Nachfrage weiter steigt. Aber worum handelt es sich bei Green Bonds ganz genau genommen? Ein weiterer Aspekt betrifft die sogenannte „Zusätzlichkeit“ (in Fachkreisen auch als Additionality bekannt) - also die Frage, ob die von grünen Anleihen finanzierten Aktivitäten auch ohne…

11.04.2019
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Mamutprojekt „Brexit-Lösung“ abgeschlossen

Im Gespräch mit Christian Nuschele vom schottischen Versicherer Standard Life.

Nachdem ein schottisches Gericht am 19. März die Pläne des in Österreich tätigen Versicherungsunternehmens Standard Life genehmigt hat, bestätigte dieses, dass die auf Euro lautenden Versicherungsverträge - um die Kontinuität für die Kunden aufrecht zu erhalten - per Ende März von der schottischen Standard Life Assurance Limited auf die irische (und somit EU-Gesellschaft) Standard Life International DAC übertragen wurden. Wir haben gemeinsam mit Vertriebschef Christian Nuschele hinter die Kulissen dieser umfangreichen P…

11.04.2019
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Berufsunfähigkeit: „So viel kann man verlieren“

Die Österreicher sind unterdurchschnittlich gegen Berufsunfähigkeit versichert.

Rudolf Preyer.Eine Versicherung gegen Berufsunfähigkeit gehört in Österreich (noch) nicht zum Standard, wie eine aktuelle Studie des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (WIFO) im Auftrag des Versicherungsverbandes Österreich (VVO) zeigt. Konkret hat gegenwärtig nur jeder 25. beschäftigte Österreicher eine private Berufsunfähigkeitsversicherung. Diese 4 % nehmen sich äußerst schmal gegenüber den Zahlen in Deutschland bzw. in den USA aus: Dort hat jeweils ein Drittel mit einer Berufsunfähigkeitsversicherun…

11.04.2019
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Der Brexit verunsichert den Kunstmarkt

Als hätte der Graffiti-Künstler Banksy das „Affentheater“ rund um den Brexit vorausgeahnt: sein vor rund zehn Jahren erschaffenes Bild des britischen Unterhauses

Lea Schweinegger.Bekannt ist, dass sich Kunstschaffende, Museen, Filmproduzenten sowie Stars aus der Film- und Musikbranche unermüdlich gegen den Brexit stark gemacht und in gesellschaftspolitischer Hinsicht vor dem Ausstieg gewarnt haben. Was jedoch die Kunst- und Kulturszene am meisten bewegt, sind die Fragen der Freizügigkeit nach dem EU-Austritt. Dazu zählen unter anderem die Kosten der Transporte, die bürokratischen Hürden und Verzögerungen, Visapflicht, schärfere Regulierung, Steuern und Zollkontrollen. Harter Bre…

04.04.2019
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