Kommt ein Gold-Bullenmarkt?

Nach einem schwachen Jahr 2017 ist der Goldpreis auch heuer nicht auf Touren gekommen und notiert bei rund 1.300 USD. Das könnte sich nach Ansicht von Experten bald ändern.

„Nach seinem Höchststand im Jahr 2011 korrigierte der Goldpreis deutlich, seit Jahren bewegt er sich weitestgehend seitwärts“, bringt es Andreas Böger, Senior Fund Manager bei C-Quadrat, gegenüber dem Börsen-Kurier auf den Punkt. Der Hintergrund: Anlagen wie Aktien und Anleihen wurden bevorzugt. Tatsächlich hatten Anleger angesichts der allein in den USA seit nunmehr 108 Monaten andauernden Aktienhausse wenig Appetit auf das Edelmetall. Alternative US-Staatsanleihen Gleichzeitig sind auch die Zinsniveaus der maßgebliche…

21.06.2018
jetzt lesen »

Der Lithium-Rausch in der Kärntner Weinebene

Der Bestand des begehrten metallischen Stoffes in Kärnten ist unbestritten. Ein tatsächlicher Förderzeitpunkt und die künftige Wirtschaftlichkeit des Projekts bleiben aber Spekulation. Der Börsen-Kurier hat recherchiert.

Ein Unternehmen fokussiert auf die Förderung eines beträchtlichen Lithium-Vorkommens in Kärnten - durchaus fantasieanregend für spekulativ orientierte Anleger. Der Boom in der E-Auto-Industrie lässt diese Ausbeutung schlüssig erscheinen. Zudem erreichte Lithiumcarbonat (Ausgangsstoff für Lithiumhydroxid) auf den Weltmärkten kurzfristig eine Preisschwelle von mehr als 21.000 USD/t, potentiell ein lukrativer Bergbau. Für Investoren ist das langfristige Lithium-Preisniveau indes kaum abzuschätzen. Eine Gewähr einer anhalte…

21.06.2018
jetzt lesen »

„Kohle machen„ ohne Kohle

Wenn Unternehmen gegen sogenannte „ESG-Kriterien“ verstoßen, birgt das für sie selbst und für Investoren Risiken. Im Umkehrschluss sieht die Investmentfirma DWS verantwortungsvolles Investieren als Chance. Ein gutes Beispiel bietet der Umgang mit fossilen Brennstoffen.

Es ist ein Gerücht, das schon lange widerlegt ist, sich jedoch unter manchen Investoren noch immer hartnäckig hält: Nämlich, dass nachhaltige Investments letztendlich die Performance schmälern würden. Susana Penarrubia, Head of ESG (Environmental, Social, Governance) Integration bei DWS, untermauert mit empirischen Fakten, dass es sich hierbei um eine Mär handelt: „Basierend auf der Aggregation von mehr als 2.200 empirischen Studien, die seit den 1970er geschrieben wurden, belegen die Autoren einen klaren Business Case …

21.06.2018
jetzt lesen »

Tipps den Umgang mit Dividendentiteln

Für Morningstar ist die Thesaurierung von Ausschüttungen das Erfolgsrezept der Aktienanlage. Bei den meisten Dividendenfonds handelt es sich jedoch um ausschüttende Fonds.

Die heurige Dividendensaison hat(te) es in sich an der Wiener Börse: Mit 2,8 Mrd Euro, was einem Plus von 28 % gegenüber dem Vorjahr entspricht, haben die ATX-Unternehmen für das Geschäftsjahr 2017 mehr Dividenden ausgeschüttet als je zuvor. Dahinter stehen ein gut brummender Konjunkturmotor und - damit einhergehend - satte Unternehmensgewinne. Insgesamt verzeichneten die 20 im heimischen Leitindex gelisteten Firmen 2017 einen Gewinnanstieg von 28 % auf 6,1 Mrd Euro. Stark: Nicht weniger als 60 % der ATX-Unternehmen kon…

14.06.2018
jetzt lesen »

Alles neu macht … der Juni in Amsterdam

Erste ordentliche Hauptversammlung der RHI Magnesita N.V. So kann Hauptversammlung auch gehen: 18 (!) Tagesordnungspunkte und trotzdem in knapp einer Stunde abgehandelt – inklusive Abstimmungen.

Wer heimische Hauptversammlungen kennt bzw. gewöhnt ist, der erlebte beim First Annual General Meeting der -nach der Austro-brasilianischen Fusion - neuen RHI Magnesita N.V. einige Veränderungen bzw. Neuerungen. Das begann mit der Örtlichkeit: Nach dem Wiener Haus der Industrie und dem Austria Center Vienna zu RHI-Zeiten war nun erstmals Amsterdam dran. Der neue Konzern folgt niederländischem Handels- und Gesellschaftsrecht und hat, neben seinem Office in Wien, seinen statutarischen Sitz in Arnheim, Niederlande. So fand…

14.06.2018
jetzt lesen »

Agrana setzt auf Spezialitätenstrategie

Der Wegfall der Zuckerquoten hat zu einer massiven Produktionsausweitung und zum Preisverfall geführt. Agrana will dem mit einer Spezialitätenstrategie begegnen. Für Aktionäre interessant: der geplante Aktiensplit im Verhältnis 1 : 4.

In Kürze wird ein langgehegter Aktionärswunsch in Erfüllung gehen: Agrana plant bei der kommenden HV einen Aktiensplit im Verhältnis 1 : 4 zu beschließen, wie aus der in der Vorwoche veröffentlichten HV-Einladung hervorgeht. Im Gespräch mit dem Börsen-Kurier gibt CEO Johann Marihart ein klares Bekenntnis zur Wiener Börse ab. Es sei eine „Kulturfrage, dass wir börsennotiert sind“. Man stehe als börsennotiertes Unternehmen unter Beobachtung und verhalte sich im Markt transparenter - und das entfalte wieder eine gute Wirku…

14.06.2018
jetzt lesen »

Die Gewinner unter den Autoaktien

Der verbale Schlagabtausch um Zollbarrieren und fragilere Euro-Perspektiven hinterließ Spuren bei den deutschen Kfz-Herstellern. Fiat-Chrysler-Aktionäre entpuppen sich als Gewinner.

Die Abgabewelle der Automobil-Flaggschiff-Aktien im DAX war im Verhältnis zum Index ausgeprägt. So speckten BMW (ISIN: DE000519 0003) seit dem Jahreshoch um 10 %, Daimler (DE0007100000) um 17 % und die VW-Papiere (Vorzüge: DE0007664039) um 14 % ab. Nicht mehr als eine Delle erlitten die französischen Vertreter Peugeot (FR0000121 501) und Renault (FR0000131906). Die Dividendenpapiere des Fiat- Chrysler-Konzerns (NL0010877643) notierten erst kürzlich auf Rekord­niveau. Investoren wittern in den USA im Zuge höherer Importz…

08.06.2018
jetzt lesen »

Russland rückt wieder ins Rampenlicht

Die US-Sanktionen hätten Anleger zu Unrecht aus Russlands Börse verschreckt, meinen Experten. Immerhin gewinnt die Wirtschaft an Fahrt, während die Börse günstig bewertet wird.

Die schwere Rezession hat Russlands Wirtschaft immerhin zurückgelassen. Davon ist jedenfalls Aktienstratege Peter Szopo bei der Erste Asset Management im Gespräch mit Journalisten vergangene Woche, an dem auch der Börsen-Kurier teilnahm, überzeugt. Schuld an dem Abschwung rund um das Jahr 2015 war freilich der Absturz des Ölpreises. Russland sei nun einmal sehr stark von Ölexporten abhängig, so Szopo. Und das hatte folglich auch die Wirtschaft schwer getroffen. Doch allein heuer, sowie im kommenden Jahr, werde die Wirts…

08.06.2018
jetzt lesen »

Zocken auf Zeit wird immer schwieriger

Wer auf Kursbewegungen mit speziellen Derivaten, sogenannten CFDs, setzen möchte, wird künftig weniger Risiko eingehen dürfen.

Es gibt Strategien an den Börsen, die reizen so manch einen Anleger ganz besonders. Etwa auf den Kursverlauf des deutschen Leitindex DAX zu setzen, und zwar mit einem Hebel. Möglich machen es zum Beispiel sogenannte CFDs (Contracts for Difference). Diese Differenzkontrakte gehören dabei zur Gruppe der derivativen Finanzinstrumente. Und sie sind nicht an der Börse notiert. Im ersten Moment mag das alles sehr kryptisch klingen. Gemeint ist aber Folgendes: Anleger setzen mit einem CFD-Geschäft auf die Differenz zwischen de…

08.06.2018
jetzt lesen »

Ertragschancen vor der eigenen Haustüre

Auch wenn Experten betonen, dass – was die Renditen betrifft – die „Bäume nicht in den Himmel wachsen“, so sind europäische Unternehmensanleihen wieder attraktiver geworden.

Sind in US-Dollar denominierte Investmentgrade-Unternehmensanleihen eine Überlegung wert? Auf den ersten Blick bestätigt die aktuelle durchschnittliche Rendite von rund 4 % diese Einschätzung. Zum Vergleich: Mit Euro-Papieren gleicher Qualität sind knapp 1 % drinnen. Markus Peters, Senior Portfolio Manager Fixed Income bei AllianceBernstein (AB), hat dazu jedenfalls eine klare Meinung: „Zwar mag eine Anleiherendite in US-Dollar lukrativ wirken, doch wenn europäische Anleger das Währungsrisiko eliminieren wollen, entfäll…

02.06.2018
jetzt lesen »