Technologie: Kommt jetzt die große Sektor-Rotation?

Dem Telekomsektor wird nun reichlich Aufholpotential eingeräumt.

Raja Korinek. Es war ein Jahrzehnt der Rekorde. Anleger, die auf Aktien aus der IT-, Halbleiter-, oder Softwarebranche setzten, konnten bislang fulminante Renditen erzielen. Selbst im abgelaufenen Jahr legten entsprechende Titel immer noch kräftig zu, wenn auch das Börsenjahr 2019 von einigen geopolitischen Turbulenzen begleitet wurde. Tatsächlich schnitt in den USA der IT-Sektor mit einem Plus von gut 44 % am besten ab, gefolgt von Kommunikationsdienstleistungen, damit weit mehr als der S&P 500. Technologie ist teu…

30.01.2020
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„Ein Aktienzyklus stirbt nicht an Altersschwäche“

Der Börsen-Kurier im Gespräch mit Carsten Kutschera vom US-Vermögensverwalter T. Rowe Price.

Patrick Baldia, Börsen-Kurier: Herr Kutschera, ETFs bzw. passive Strategien gewinnen an Bedeutung. Sie sind in der Regel kostengünstiger und überzeugen auch performancemäßig. Was spricht da eigentlich noch für aktive Strategien? Carsten Kutschera: Grundsätzlich geht es nicht um die Frage, ob passive oder aktive Strategien. Vielmehr handelt es sich dabei um zwei parallel nutzbare Optionen für Investoren, und die Mehrheit setzt auch je nach Anlageklasse gleichzeitig auf passive und aktive Fonds. Um auf Ihre Frage zurückzu…

30.01.2020
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Mit Anleihen auf Aktien setzen

Gutes aus beiden Welten? Aktienanleihen für Seitwärtsmärkte.

Manfred Kainz. Sind Aktienanleihen die „besseren Aktien“? Zumindest sind sie eine Anlagealternative. Im Gespräch mit dem Börsen-Kurier sagt Heiko Geiger von der Bank Vontobel Europe AG, warum. Der Head Public Distribution Europe des international tätigen Schweizer Vermögensmanagers erklärt die Charakteristika, Chancen und Risken von Aktienanleihen so: Eine Aktienanleihe ist eine Inhaberschuldverschreibung des Emittenten. Daher müssen sich Anleger des Emittentenrisikos bewusst sein. Das heißt, bei Zahlungsunfähigkeit des…

30.01.2020
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Schwellenländer auf dem Prüfstand

Durchwachsene aber per Saldo solide Entwicklung zu erwarten.

Michael Kordovsky. Ein wichtiger Stabilitätsfaktor für die Schwellenländer sind die Dollar-Zinsen und die US-Konjunktur. Eine schwache US-Wirtschaft oder zu stark steigende Zinsen können zu Kapitalabflüssen aus den Schwellenländern zurück in Dollaranleihen führen. Hingegen speisen eine gute US-Konjunktur bei gleichzeitig moderatem Dollarzinsniveau Carry-Trades und somit vor allem Zuflüsse in höher verzinste Schwellenländeranleihen. Aktuell sind diese positiven Rahmenbedingungen gegeben: Die Wirtschaft wächst und der Pre…

25.01.2020
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Wegweiser von und für Profis

Anlagen mit Aussichten beim „Bildungs-KickOff 2020“ der Finanzdienstleister.

Manfred Kainz. Spätestens seit die neue EU-Kommission den billionenschweren „Green Deal“ ausgerufen hat und unsere junge Regierung grüne Investitionen forcieren will, ist es endgültig angekommen: Nachhaltig anlegen ist der Trend der Gegenwart und Zukunft. Naheliegend also, dass das Thema ESG-Kriterien (Environmental, Social & Good Governance) auch auf der Agenda des großen „Bildungs-KickOff 2020“ der Finanzdienstleister stand. Sind doch Vermögensberater und Wertpapiervermittler nahezu täglich im Beratungsbedarf mit …

25.01.2020
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„Unspektakuläre, aber weiterhin solide Gewinne“

DWS-Fondsmanager Kaldemorgen erwartet weiter steigende Aktienkurse.

Stefan Riedel, München. Klaus Kaldemorgen zählt zu den Grandseigneurs unter den deutschen Fondsmanagern. Das Flaggschiff des 65-Jährigen, der seit 1982 bei der Fondsgesellschaft DWS und deren Vorläufern arbeitet, ist der Mischfonds „DWS Concept Kaldemorgen“ (ISIN: LU0599946893). Mit einer Rendite von 12 % und Mittelzuflüssen von mehr als 2 Mrd€ hat der im Mai 2011 aufgelegte Fonds 2019 eine im langjährigen Mittel überdurchschnittliche Performance hingelegt. Auf die Frage, ob die Märkte in diesem Jahre ihre Aufwärtsbeweg…

25.01.2020
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Bullishe Signale in Türkis-Grün

Die Kapitalmarktvorhaben des Regierungsprogramms wecken Hoffnungen.

Manfred Kainz. Ist es ein Schritt weiter oder eine Schwerpunktverschiebung? Wenn man es wohlwollend sehen will, wohl beides: Hieß ein Kapitel im alten ÖVP-FPÖ-Regierungsprogramm noch „Kapitalmarkt stärken“, so heißt das entsprechende Kapitel im frischen türkis-grünen Regierungsprogramm nun: „Teilhabe am Kapitalmarkt stärken“. Wenn man die zwei Arbeitsprogramme weiter vergleicht, so fallen ein paar Unterschiede auf: Freuen wird es jene, die es immer wieder vorgeschlagen haben (wie der IVA und das Aktienforum) - und vor a…

16.01.2020
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Trends für 2020: Wachstumschancen in Afrika

Potential für überdurchschnittliches Wirtschaftswachstum statt Instabilität und Korruption.

Malek Bou-Diab. Mit Afrika assoziieren Investoren häufig politische Instabilität und hohe Korruption. Doch der Kontinent birgt das Potential für überdurchschnittliches Wirtschaftswachstum. Zudem sollte in einer Zeit, in der Löhne weltweit stagnieren und die Nachfrage sinkt, auch die Konsumkraft dieser weltweit am stärksten wachsenden Bevölkerungsgruppe in das Blickfeld der Investoren rücken. China hat das enorme Wachstumspotential Afrikas bereits für sich entdeckt und investiert stark in die afrikanische Infrastruktur, …

16.01.2020
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Immobilien-Hausse in Österreich

Neuer Investment-Rekord – Hälfte der Gelder kommt aus dem Inland.

Rudolf Preyer. Wären noch mehr Immobilienprodukte am heimischen Markt vorhanden gewesen, wäre der Investmentrekord noch höher ausgefallen. Das nunmehrige Allzeithoch - der Gipfel von 2017 wurde geknackt - bezifferte Michael Ehlmaier, der CEO der EHL Gruppe, mit „knapp 6 MrdE“ (+50 % gegenüber 2018). Im Rahmen der traditionellen Neujahrs-Pressekonferenz versicherte Franz Pöltl (Bereich Investment), dass eine Aktienveranlagung keine Konkurrenz zur Wertanlage in Immobilien darstelle. In Immobilien investiere man nicht, um …

16.01.2020
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Großer Kapitalmarktausblick auf das Jahr 2020

Die Weltpolitik bleibt natürlich der Hauptrisikofaktor im chinesischen „Jahr der Ratte“.

Rudolf Preyer. Das Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) geht in Österreich für heuer von einem BIP-Plus von 1,2 % aus, das Institut für Höhere Studien (IHS) ist mit 1,3 % leicht zuversichtlicher. Obwohl sich der Industriesektor in einer technischen Rezession befindet, drohe eine Rezession hierzu-lande ansonsten nicht, sagen Wifo-Direktor Christoph Badelt und IHS-Chef Martin Kocher unisono. Die Konjunktur werde von einer anhaltend lebhaften Binnennachfrage - gerade auch von Privathaushalten - getragen. Einen Bodenbildung…

09.01.2020
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