Ein Immobilien-Gigant mit Potenzial

Völlig überraschend hat die Immofinanz zu Beginn dieser Woche den Erwerb von 26 % an der CA Immo bekannt gegeben - bis Mitte 2017 sollen die beiden Konzerne fusionieren.

Der Kauf des 26-%-Aktienpakets inklusive jener vier Namensaktien der CA Immo, die das Recht verbriefen, Aufsichtsräte zu entsenden, von den beiden Investitionsvehikeln O1 Group und Terim des russischen Investors Boris Mints kam unerwartet. Doch ist er nur der nächste Schritt des im Vorjahr begonnenen Transformationsprozesses, an dessen Ende ein völlig neuer, viel größerer Player am Immobilienmarkt stehen soll. Jetzt sei „die Basis für einen führenden Immobilienkonzern in Europa und den klaren Marktführer in CEE“ gele…

21.04.2016
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Die neue Beraterqualität

Deutsche Bank, Commerzbank und andere machten sich für eine standardisierte Vermögens- und Risikoanalyse für Privatanleger stark. Tausende Makler in Deutschland beraten schon danach. Ziel ist die bedarfsgerechte Geldanlage.

Wenn die Deutschen was machen, dann machen sie’s gründlich. Das zeigt sich auch in der Vermögens- und Risikoanalyse für Privatanleger. Diese zu standardisieren ist Ziel der Methodik nach „DIN SPEC 77223“ des Deutschen Instituts für Normung. Ausgangspunkt war die Pilotuntersuchung „Erhalten Verbraucher bedarfsgerechte Anlageprodukte?“ der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg in 2015. Grundlage dafür waren 835 von deutschen Verbraucherzentralen durchgeführte Beratungen. Wichtigstes Ergebnis: Fast jedes zweite unter…

14.04.2016
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Verzweifelte Suche nach Zinskupons

Bereits eine moderate Inflation beschert heimischen Anlegern bei soliden Anlageformen einen Kaufkraftschwund. Profitable, risikoarme Anleihen sind unterdessen eine Rarität.

Zwei Faktoren katapultieren den Staatsanleihen-Investor in die Verlustzone: Steigende Zinsen oder Währungsverluste in jener Devise, zu der die Anleihen im Nominalwert aufgelegt sind. Steigende Erwartungen der Verbraucherpreise, politische Unsicherheiten, anziehende Handelsbilanzdefizite oder ein erhöhter, unvorhergesehener Kapitalbedarf des aufnehmenden Staates (Japan nach dem Erdbeben) führen zu diesem Szenario. Bereits im Lichte der Erwartung einer schwächelnden Devise und erst recht im Falle eines drohenden Zahlungs…

14.04.2016
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Gewinnen mit Austro-Corporate-Bonds

Die geplanten Unternehmensanleihenkäufe der EZB bedeuten zukünftig eine zusätzliche Nachfrage. Der Börsen-Kurier analysiert, wie ausgereizt der Wiener Anleihenmarkt ist.

Im Kampf gegen das Nullzins-Umfeld setzen Anleger teils auf nachrangige Anleihen von Banken oder nachrangige Darlehen an Bauträger mit Laufzeit von sechs Monaten bis vier Jahren und Verzinsung von 4 bis 8 % p.a. Letztere werden über diverse Crowd- Investing-Plattformen angeboten, haben jedoch den Nachteil, dass die Zinserträge jenseits des Freibetrags von 730 € dem persönlichen Einkommensteuersatz unterliegen. Die Nachrangigkeit von Darlehen oder Schuldverschreibungen ist mit einem höheren Ausfallsrisiko behaftet, da a…

07.04.2016
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Norwegens Krone schmilzt

Der norwegische Konsument gilt als zukunftsorientiert. Doch die Exportstruktur, in der Öl, Gas, Papier, Fischzucht und Metalle dominieren, lässt die Devise alt aussehen.

„Wie viele Euro-Cent für eine Krone?“ - binnen zwei Jahren vom Höchst- zum Tiefststand. Das Vertrauen in die Währung des Nordens schwindet im Eiltempo. Die aktuellsten Eckdaten verraten Einiges: Bereits im Vorquartal kippte das BIP um 1,2 % und leitete den Pfad Richtung Rezession ein. Der Vertrauensindikator der Industrie befindet sich auf einem neuen Tiefstwert. Die Arbeitslosenrate erhöhte sich zuletzt von 3,5 auf 4,8 %. Der Einzelhandel geht mit -0,5 % zurück. Sieht die EZB in Zentraleuropa Deflationsgefahren, so l…

07.04.2016
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„Ein Brexit würde die EU als Ganzes erschüttern“

Die Folgen eines möglichen EU-Austritts Großbritanniens sind für Experten schwer quantifizierbar. Sehr wohl dürfte darunter jedoch das Börsesentiment in Europa leiden.

Der 23. Juni rückt näher. An diesem Tag wird in Großbritannien über den Verbleib in der EU bzw. einem möglichen Austritt abgestimmt. Der Ausgang ist derzeit schwer vorherzusagen. Laut den jüngsten Umfragen dürfte es zu einem Kopf-an-Kopf- Rennen zwischen den Befürwortern und den Gegnern kommen. Die Wahl wird nicht zuletzt auch für Premierminister David Cameron, der einen Verbleib unter veränderten Rahmenbedingungen befürwortet, zu einer Schicksalsfrage. So werden etwa dem Londoner Bürgermeister Boris Johnson im …

23.03.2016
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Riskante Spekulationen

Endet das Votum in Großbritannien gegen den Verbleib in der EU, ist eine Schwäche des GBP nicht zwingend - es kann anders kommen.

Das Pfund notiert nahe dem tiefsten Stand zum USD seit dem Höhepunkt der Wirtschaftskrise im Jahr 2009. Ebenso verlor die britische Währung zum Euro seit Jahresbeginn rund fünf Prozent an Wert. Diese Entwicklung wird generell mit der Abstimmung der Briten am 23. Juni zum Verbleib in der EU in Zusammenhang gebracht. Ist das eine konstruierte Erklärung? Lesen Sie den ganzen Artikel in Ihrem Börsen-Kurier. Immer donnerstags neu am Kiosk. Oder bereits am Mittwoch als Abo in Ihrem Postkasten.

23.03.2016
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US-Eliteuniversitäten als Investmentvorbilder

Die bewährte generationenübergreifende Investmentphilosophie jenseits des Atlantiks kann auch in unseren Breiten Mehrertrag bringen.

Klingt einfach: Mit kluger Diversifikation das Verhältnis von Chance und Risiko von Investments optimieren. Wer wenig Risikopotenzial will, dem stehen Anlageoptionen mit relativ niedrigem Ertragspotenzial offen: Cash/Festgeld, forstwirtschaftliche Direktanlage und Renten(-portfolios) mit Investmentgrade. Wer hohes Risikopotenzial aushält, dem bieten sich Optionen mit hohem Ertragspotenzial an: Private Equity, also Portfolios von Beteiligungsfonds, und Einzelankäufe bzw. Direktanlagen in Unternehmen. Gold kann als langfr…

17.03.2016
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Gewinne mit Hochzinsanleihen

Experten schätzen heuer vor allem europäische High-Yield-Anleihen als attraktiv ein. Die Begründung: Die Unternehmen wären weniger verschuldet und würden vorsichtiger investieren.

Für Anleiheninvestoren war es schon einmal einfacher, attraktive Renditen zu generieren. Nichtsdestoweniger sehen Experten auch im aktuellen Umfeld für Anleger Chancen. Bei AXA Investment Managers will man etwa sowohl mit der hauseigenen US-Anleihe-Strategie als auch mit der globalen Anleihestrategie derzeit Renditen von mehr als 3 % erzielen. Chris Iggo, CIO Fixed Income, spricht von „einem guten Zeitpunkt, um einzusteigen“. „Wir sind der Meinung, dass sich die Anleihemärkte auf dem Rücken eines stabilen Ölpreises, …

17.03.2016
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Warum conwert unabhängig bleiben sollte

Welche Auswirkungen eine Kontrollerlangung durch Adler für Aktionäre hätte, erklärt CEO Wolfgang Beck im Gespräch mit Börsen-Kurier-Chefredakteur Marius Perger.

Börsen-Kurier: conwert hat in jüngster Zeit vermehrt für einen positiven Newsflow gesorgt, nachdem das Unternehmen lange Zeit in der Kritik gestanden war. Auch operativ wurden große Fortschritte erzielt, alle wichtigen Kennzahlen haben sich massiv verbessert. Wie ist das gelungen? Und wie kann/will das derzeitige Management für eine Fortsetzung dieser Entwicklung sorgen? Lesen Sie den ganzen Artikel in Ihrem Börsen-Kurier. Immer donnerstags neu am Kiosk. Oder bereits am Mittwoch als Abo in Ihrem Postkasten.

11.03.2016
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