Umdenken in CEE notwendig

Ein neues Wachstumsmodell soll den Lebensstandard in der Region erhöhen.

Ulrich Schneider. Viele Länder der CEE-Region haben seit Mitte der 1990er Jahre beeindruckende Fortschritte beim wirtschaftlichen Aufholprozess gegenüber Westeuropa gemacht. Jedoch stößt das bisher erfolgreiche Modell, arbeitsintensive Produktionsschritte zu übernehmen und als „verlängerte Werkbank“ westlicher Unternehmen tätig zu sein, an seine Grenzen, schreibt das Internetportal Emerging Europe. Die Kollegen verweisen dabei auf eine neue Studie des Wiener Instituts für Internationale Wirtschafsvergleiche (kurz wiiw) …

22.12.2021
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Rendite von mehr als 400 % in zwei Jahren

Versicherungen und Banken verstärken Investitionen und Kooperationen mit Startups.

Christian Sec. Anfang Dezember wurde bekannt, dass die internationale Ratingagentur Moody‘s den österreichischen Firmendatenanbieter 360Kompany zu 100 % übernehmen wird. Vor etwas mehr als zwei Jahren sind auch Uniqa Ventures und Elevator Ventures (Raiffeisen Bank International) als Investoren in das Wiener Startup eingestiegen. Für beide hat sich die Investition jedenfalls ausgezahlt. Uniqa Ventures gibt an, dass die Rendite etwas über dem Vierfachen des eingesetzten Kapitals liegt, also bei rund 450 % für die kurze Ze…

16.12.2021
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Ein Drittel der Europäer ohne private Vorsorge

Menschen in Europa sind finanziell nur unzureichend auf ihre Pension vorbereitet.

Marius Perger. Ein gut funktionierendes, leistbares und nachhaltiges Pensionssystem ist einer der Eckpunkte einer modernen Gesellschaft, betont der Interessenverband der europäischen Versicherungen, Insurance Europe, in seiner jüngsten paneuropäischen Pensionserhebung. Die Pensionssysteme in Europa stehen aber vor großen Herausforderungen. Denn das Verhältnis zwischen den Über-65-Jährigen und jenen im erwerbsfähigen Alter von 20 bis 64 Jahren werde sich von 2019 bis 2080 verdoppeln, wie aus dem „2021 Ageing Report“ der …

16.12.2021
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August Zillmer und seine Formel

Ein Name in zwei Begriffen: Deckungsrückstellung und Abschlusskosten.

Rudolf Erdner. August Zillmer war deutscher Versicherungsmathematiker im 19. Jahrhundert. Er stellte das nach ihm benannte Zillmer-Verfahren 1863 vor. Es ist laut Wikipedia „eine mathematische Formel zur Berechnung des wirtschaftlichen Wertes einer Verpflichtung, den ein Versicherer aus einem Lebensversicherungsvertrag hat“. Dies klingt durchaus vernünftig, sowohl für Versicherer als auch Versicherten, über den Versicherungswert Bescheid zu wissen. Was aber verbirgt sich dahinter? Gablers Wirtschaftslexikon wird schon e…

16.12.2021
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Kein Trend mehr, sondern das „New Normal“

Ein Boom nachhaltiger Vermögensverwaltung zieht vor allem Junge in ihren Bann.

Rudolf Preyer. „Glauben wir an eine bessere Welt?“, fragt Johannes Rogy, Head of Fund Distribution bei Nordea Asset Management, um gleich die Antwort nachzuschießen: „Wir können diese Frage eindeutig mit JA beantworten!“ Sein Standpunkt ist klar: „Die nachhaltigen und verantwortungsvollen Investmentprodukte stellen sicher, dass wir die Kriterien erfüllen, die zu einer ressourcenschonenden und nachhaltigen Entwicklung der Wirtschaft und Gesellschaft führen.“ „Schon 30 % unserer heurigen Zuflüsse sind den Impact-Fonds nac…

10.12.2021
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„Wiener Berichtsaison war beeindruckend gut“

Experte Alois Wögerbauer wagt im Börsen-Kurier-Interview den Ausblick auf 2022.

Patrick Baldia, Börsen-Kurier: Trotz des erneuten Lockdowns und des Auftauchens der neuen Virus-Mutation Omikron hat der ATX zuletzt keine großen Verluste verzeichnet. Sind die Anleger zu gelassen bzw. verkennen sie gar die Situation? Alois Wögerbauer: Der Markt verkennt die Situation nicht. Dass er bis-lang relativ gelassen geblieben ist, hat zwei Gründe: Erstens haben die Unternehmen so wie wir alle mittlerweile gelernt, mit Lockdowns umzugehen. Dass beispielsweise bei uns 75 % der Mitarbeiter im Homeoffice und nur 25…

10.12.2021
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Immobilienmärkte außer Rand und Band

Die Immo-Hausse beschleunigt sich. Doch wann dreht der Markt?

Michael Kordovsky. Nicht nur in Österreich zeigen sich partielle Blasentendenzen am Immobilienmarkt. Im Einklang mit einer explodierenden Geldmenge sind in den größten Städten der USA die Immobilienpreise so stark gestiegen wie nie zuvor: Der „S&P/Case-Shiller 20-City Composite Home Price Index“ stieg von September 2019 bis September 2021 um 27,1 % auf 276,5 Punkte und auf Jahresbasis beschleunigte sich der Anstieg auf +19 %. Zweistellige Preisanstiege herrschen auch in China vor und in den acht Großstädten Australi…

10.12.2021
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Rückkehr zur Normalität

Die Konjunktur dürfte 2022 anziehen, die Inflationsrate wieder sinken.

Raja Korinek. Das Jahr 2021 hat sich erfreulich entwickelt: Die Konjunktur konnte sich nach dem Ende der harten Lockdowns weltweit kräftig erholen. Die Frage bleibt, wie es 2022 weitergeht. Unter dem Motto „Das Beste kommt noch“ wagte Kornelius Purps, Rentenmarktstratege der UniCredit Bank, beim 2. virtuellen Stammtisch des Zertifikate Forums Austria - noch vor dem Auftauchen der neuen Corona-Mutation - einen Ausblick auf die Konjunktur- und Finanzmarktentwicklungen. Der Börsen-Kurier war dabei. Freilich, die Themen sin…

02.12.2021
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Von nachhaltigen Familienunternehmen profitieren

Richten sich eigentümergeführte Firmen nachhaltig aus, so bekommen Anleger das Beste aus zwei Welten.

Christian Euler, Frankfurt. Börsennotierte europäische Familienunternehmen sind besser durch die Corona-Krise gekommen als Firmen, die von wechselnden Managern geführt werden. Ihre Aktienkurse haben sich zwischen April 2020 und Juni dieses Jahres mit einem durchschnittlichen Plus von 61,8 % deutlich besser entwickelt als der gesamte Aktienmarkt, der gemessen am „FTSE Developed Europe All Cap Index“ auf 48,3 % kam. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Fondsgesellschaft Conren, die im Jahr 2005 als Vermögensv…

02.12.2021
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Tipps für eine ausgewogene Anlegerpsyche

Eine zielgerichtete Veranlagung des Vermögens erfordert unter anderem Wissen, Disziplin und Geduld.

Red. Finanzprofis unterscheiden zwischen dem Vermögensaufbau und der Vermögensveranlagung. „Beim Vermögensaufbau geht es darum, regelmäßig einen gewissen Betrag in die Finanzmärkte zu investieren und nicht in Abhängigkeit von Preisen um mehr oder weniger Geld zu kaufen“, erklärt Christian Nemeth, Chief Investment Officer der Zürcher Kantonalbank Österreich im Gespräch. Indem laufend in Wertpapiere investiert wird, wird der Durchschnittspreis (Cost-Averaging-Effekt) über einen langen Anlagehorizont hinweg geglättet. „Das…

02.12.2021
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