Luxus steht wieder hoch im Kurs

Mit dem Ende der Lockdowns steigt die Nachfrage nach edlen Marken. Das bietet interessante Chancen.

Raja Korinek. Mit dem nahenden Sommer werden immer mehr Lockdowns weltweit beendet. Der wirtschaftliche Alltag, und damit auch der Konsum, gewinnt wieder an Fahrt. Solche Nachrichten sind für Luxusanbieter positiv. Teure Marken, edle Spirituosen und funkelnde Juwelen werden verstärkt nachgefragt. Swetha Ramachandran, Fondsmanagerin des „GAM Luxury Brands Equity“ (ISIN: LU0329429384) von GAM Investments, sagt im Gespräch mit dem Börsen-Kurier: „Das heurige Jahr ist von einer starken Erholung nach einer außergewöhnlich tu…

15.06.2021
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Neun Risiken, die uns bevorstehen können

Eine Analyse benennt drohende Gefahren, die sich in den kommenden Jahren auftun oder intensivieren könnten.

Emanuel Lampert. Frühe Anzeichen für neuartige Risiken sammeln, sie dann bewerten und priorisieren - das ist die Basis für eine Publikation, die der Rückversicherer Swiss Re alljährlich herausgibt. In der jüngst erschienenen 2021er-Auflage werden neun solche Risiken identifiziert und nach zwei Kriterien sortiert: dem Zeithorizont ihres möglichen Auftretens (innerhalb von drei Jahren oder auf längere Sicht) sowie ihren möglichen Auswirkungen (groß, mittel, niedrig). „Neustart“-Risiko, Ende von Corona-Hilfen Zwei Risiken …

15.06.2021
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China ist nicht zu stoppen

Die Wirtschaft blüht, die Chancen mit China-Aktien ebenso.

Raja Korinek. Das Reich der Mitte wird seiner Bezeichnung zunehmend gerecht. Im ersten Quartal 2021 legte das Wirtschaftswachstum um mehr als 18 % im Vergleich zum Vorjahreswert zu. Die Entwicklung dürfte sich im Jahresverlauf abflachen, meint Chi Lo, Senior Economist for Greater China of BNP Paribas Asset Management (BNPP AM), im Gespräch mit dem Börsen-Kurier. Derzeit deckt China beispielsweise Produktionslücken in anderen Regionen ab, die sich aufgrund der Lockdowns ergäben. Trotzdem bleibt er selbst in Bezug auf sei…

08.06.2021
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Zuflüsse in nachhaltige Gelder schnellen nach oben

Privatanleger sind ein stärker werdendes Zugpferd der Branche - vor allem auch in Zeiten der Pandemie.

Raja Korinek. Der Markt für nachhaltige Geldanlagen wächst unermüdlich weiter, wobei im Vorjahr auch die Corona-Pandemie ein gutes Stück beigetragen hat. Wolfgang Pinner, Leiter FNG-Österreich, zog vergangene Woche beim Jahrespressegespräch des „Forums Nachhaltige Geldanlage“ (FNG) damit ein deutliches Fazit. Der Börsen-Kurier hörte sich die FNG-Präsentation „Marktbericht Nachhaltige Geldanlagen 2021 - Deutschland, Österreich und die Schweiz“ an und zeigt die interessantesten Entwicklungen in Österreich, aber auch in De…

08.06.2021
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Konjunkturschwachstellen in Europa

Das Eurozonen-BIP schrumpft aufgrund struktureller Schwächen noch immer um 1,8 %.

Michael Kordovsky. Während das BIP-Wachstum in den USA vom vierten Quartal 2020 auf das erste Quartal 2021 bereits von -2,4 auf 0,4 % ins Plus drehte, verharrt die Eurozone noch immer im Kontraktionsbereich. Nach -4,9 % im vierten Quartal 2020 lag im ersten Quartal 2021 die Schrumpfung der Wirtschaftsleistung noch immer bei -1,8 % (EU: -1,7 %). Dabei entwickeln sich die Volkswirtschaften auf breiter Front rückläufig: Von den 20 EU-Mitgliedsstaaten, die BIP-Daten zum ersten Quartal 2021 veröffentlichten, meldeten ledig-l…

08.06.2021
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250 Jahre Wiener Börse

Ein Rundgang mit dem Historiker Peter Eigner und Börse-Chef Christoph Boschan. (Am Bild v.l.n.r.: Börsen-Kurier-Redakteur Tibor Pásztory mit Börse-Chef Christoph Boschan und Christian Drastil auf der Spurensuche)

Tibor Pásztory. Um den österreichischen Staatshaushalt stand es im 17. und 18. Jahrhundert nach den Türkenkriegen und dem Verlust Schlesiens nicht zum Besten. Nach dem Siebenjährigen Krieg (1756 bis 1763), der eigentlich schon ein Weltkrieg war, da er in Europa, Nordamerika, Indien und der Karibik ausgetragen wurde, erwies sich der Staatshaushalt als völlig zerrüttet. Schon zuvor gab es in reichen Gegenden Europas ein frühes Börsenwesen, in Österreich hatte der Wertpapierhandel noch ziemlichen Hinterzimmercharakter, das…

26.05.2021
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Droht eine Immo-Blase?

Quer durch Europa gab es zuletzt massive Preisanstiege. Droht eine Blase?

Michael Kordovsky. Seit der Zinsdelle 2016 steigen die Wohnimmobilienpreise im Euroraum mit einem kontinuierlichen Tempo von gut 4 % p.a. Zusätzliche Beschleunigung folgte in der Corona-Krise 2020. Von jeweils 4,9 % im 2. und 3. Quartal stieg der Preisauftrieb für Wohnimmobilien aller Art im Euroraum im vierten Quartal auf 5,4 %. In der EU lag der Hauspreisanstieg sogar bei 5,7 % auf Jahresbasis, verglichen mit 5,3 % im Vorquartal. Alle EU-Länder zeigten zuletzt Preisanstiege. Am stärksten waren sie in Luxemburg (+16,7 …

26.05.2021
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Kaum Abschläge für Brau-Aktien

Bremsspuren in den Bilanzen stehen hohe Bewertungen gegenüber.

Roman Steinbauer. Der Konsum des „kühlen Blonden“ sollte nach breiten Öffnungsschritten in der westlichen Welt auf ein Vorkrisenniveau zustreben. Das Verweilen im Freien und der nahende Sommer deuten auf ein Absatzvolumen wie in unbeschwerten Zeiten. Die europäische Brauvereinigung „Brewers of Europe“ lieferte für 2019 noch folgende Zahlen: 11.048 Brauereien stellten mit 134.000 Mitarbeitern auf dem Alten Kontinent jährlich 402 Mio hl Gerstensaft her. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes gaben deutsche Hersteller …

26.05.2021
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Coface erwartet keine Insolvenzwelle

Der Kreditversicherer verweist auf Korrelation zwischen Durchimpfungsrate und Konjunktursensibilität.

Tibor Pásztory. Der Kreditversicherer Coface veröffentlicht vierteljährlich einen Risiko-Barometer, in dem Länderrisken eingeschätzt werden. Der Anstieg des globalen Bruttoinlandsprodukts soll demzufolge heuer bei 5,1 % statt den ursprünglich prognostizierten 4,5 % liegen. Verantwortlich für diese positive Prognose zeigen sich jedoch in erster Linie Schwellenländer, während viele große Volkswirtschaften in Europa mit einer BIP-Schrumpfung in das heurige Jahr gestartet sind. Die Konjunkturprognosen für die einzelnen Volk…

19.05.2021
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TUI bleibt etwas für Abenteuerlustige

Der Tourismuskonzern erwartet stark anziehende Reisebuchungen für den Sommer.

Stefan Riedel, München. Folgt man dem Optimismus des TUI (ISIN: DE000TUAG000)-Managements bei der Präsentation der Halbjahreszahlen, ist dieses Jahr alles angerichtet für die Rückkehr der großen Touristenströme. Die Covid-19-Fallzahlen sinken kontinuierlich, der digitale Corona-Pass („Grüne Pass“) soll in diesem Sommer touristische Reisen innerhalb Europas erleichtern und vergangenen Samstag wurde die Tourismussaison in Griechenland offiziell eröffnet. Notwendig für die Einreise in den Sonnenstaat in der Ägäis ist nur e…

19.05.2021
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