Lukrative Welt der Körperpflege

In der Beauty-Industrie riecht es keineswegs nach Krise.

Roman Steinbauer. Der Unternehmensberater McKinsey hält für 2020 einen Einbruch in der Beauty-Industrie von bis zu -35 % für möglich. „Data Bridge Market Research“ veranschlagt dennoch den weltweiten Umsatz im Jahr 2026 auf 531 Mrd Euro und schreibt ein Langfrist-Wachstum von beeindruckenden 5,1 % p.a. vom Vorkrisenniveau fort. Ein höheres Einkommen und Körperbewusstsein in Asien spiele dem Segment zusehends zu. Der Trend gehe klar in Richtung Organic- und Naturkosmetik. Bridge Market hebt zudem die steigende Pflege- un…

27.01.2021
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Bitcoin wieder in aller Munde

Experten sehen langfristiges Potenzial, warnen aber auch vor hohen Risiken.

Patrick Baldia. Die aktuellen Bitcoin-Kursprognosen einiger Analysten wirken wie nicht von dieser Welt. So rechnet etwa Simon Peters von eToro bis Ende 2021 mit einem Kurs zwischen 70.000 und 150.000 USD. Thomas Fitzpatrick, leitender Analyst bei der US-Citibank, glaubt, dass der Bitcoin bis Ende Dezember sogar auf 318.000 USD ansteigen könnte. Und die Experten von JP Morgan gehen „langfristig“ von einem Preis von 146.000 USD aus. Kurz vor Redaktionsschluss am Montag notierte der Bitcoin bei etwas mehr als 30.000 USD. „…

20.01.2021
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Bankaktien treten aus dem Schattendasein

Die Bankenaufsicht der EZB stimuliert Fusionen unter Finanzdienstleistern.

Roman Steinbauer. Übernahmen, Fusionen und Pleiten prägten nach der Wirtschaftskrise 2008/09 den US-Finanzsektor. Der Konzentrationsprozess führte zu einer höheren Profitabilität. Nicht so in Europa. Trotz geringer Ertragskraft hielten sich sämtliche Großinstitute über Wasser. Angesichts hoher laufender Kosten der Branche forderte nun der Vorsitzende des Aufsichtsgremiums der EZB-Bankenaufsicht, Andrea Enria, grenzüberschreitende Verschmelzungen im Euroraum, um ein weiteres Abdriften der Banken im internationalen Wettbe…

20.01.2021
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Ist Wasserstoff heiß gelaufen?

Trotz des anhaltenden Hypes warnen Experten vor unreflektierten Zukäufen.

Patrick Baldia. Wasserstoff gilt als wichtiger Baustein auf dem Weg in eine CO2-freie Zukunft. Vorausgesetzt, der Strom mit dem Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff gespalten wird, kommt aus erneuerbaren Energiequellen. Mithilfe von Brennstoffzellen kann der gespeicherte grüne Wasserstoff beispielsweise in Fahrzeugen in elektrische Energie umgewandelt werden. Zu den weiteren Einsatzmöglichkeiten gehört auch die Industrie. In der Stahlindustrie soll etwa Wasserstoff Koks ersetzen und eine klimafreundliche Produktion ermö…

16.01.2021
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Das Reich der Mitte bleibt die Wachstumslokomotive

Der Schwellenländerexperte Sean Taylor sieht ausgehend von China eine Konjunkturbelebung.

Stefan Riedel, München. Schwellenländer werden bei der für 2021 globalen konjunkturellen Erholung vorangehen. Treibende Kraft ist dabei China, das Land, in dem die Corona-Pandemie ihren Ursprung hatte und das als einzige unter den großen Volkswirtschaften bereits 2020 wieder ein Wirtschaftswachstum verzeichnete. Allerdings sollten Anleger bei ihren Schwellenländer-Investments nicht nur auf den China-Faktor setzen, sondern die asiatisch-pazifische Region als Ganzes. Zu dieser Einschätzung kommt Sean Taylor, Chefanlagestr…

16.01.2021
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Freigehandelt statt armregiert

Die Freihandelszone „AfCFTA“ bietet neue Chancen für einen ganzen Kontinent.

Rudolf Preyer. Von den „großen Chancen auch für Europa“ spricht Sandra Bijelic von der Industriellenvereinigung gegenüber dem Börsen-Kurier: Die am 1. Jänner 2021 in Kraft getretene innerafrikanische Freihandelszone „AfCFTA“ (Africa Continental Free Trade Area) müsse auch uns interessieren, „da die EU wichtigster Handelspartner für seinen südlichen Nachbarkontinent ist. Sowohl bei den Direktinvestitionen als auch beim Warenhandel liegt die EU im weltweiten Vergleich deutlich vor China und den USA“, so Bijelic. Gegenwärt…

16.01.2021
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Nicht Protektionismus, sondern Globalisierung schützt

Ein Gastkommentar von Stefan Beig vom Austrian Institute of Economics and Social Philosophy.

Wirtschaftspolitisch stand das vergangene Jahr im Zeichen einer Wiederbelebung des Neomerkantilismus. Als Anlass diente die Corona-Krise. Seit ihrem Beginn verfolgte die Europäische Union einen Protektionismus nach außen und einen industriepolitischen Interventionismus nach innen, was sich etwa im 750 Mrd Euro schweren EU-Wiederaufbaufonds niederschlug. Zwar sprach man lieber von „ökonomischer Souveränität“ statt von „Protektionismus“, doch leider lief das auf dasselbe hinaus. Die dabei vorgebrachten Argumente sind unha…

05.01.2021
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In die DAX-Aufsteiger investieren

Ein neues Zertifikat will von zwölf Top-Unternehmen profitieren.

Harald Kolerus. Der Deutsche Leitindex steht heuer vor seiner größten Reform seit der Einführung 1988 (der Börsen-Kurier hat berichtet): Im September wird der DAX von 30 auf 40 Unternehmen aufgestockt, wobei die Mitglieder künftig strengere Kriterien erfüllen müssen. Der Index soll auf diese Art und Weise modernisiert werden und mehr Titel von zukunftsträchtigen Branchen, nicht zuletzt in Zusammenhang mit Ökologie und Nachhaltigkeit, umfassen. Außerdem wird dadurch eine größere Streuung erreicht, was die Stabilität erhö…

05.01.2021
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Chinas mächtiger Bondmarkt boomt

Die Renditen reizen und die Qualität chinesischer Staatsanleihen ist nicht zu unterschätzen.

Raja Korinek. Es geht jetzt Schlag auf Schlag. Im vergangenen November gründete China mit 14 weiteren Nationen in der pazifischen Region die weltweit größte Freihandelszone. Genannt wird der Pakt RCEP (Regional Comprehensive Economic Partnership). Schon jetzt sind die Wirtschaftszahlen beachtlich: Das BIP der 15 Länder umfasst umgerechnet mehr als 25 Bio€. Auch das Investitionsabkommen zwischen China und der EU scheint endgültig fixiert. Obendrein verfolgt das Reich der Mitte mit dem 14. Fünf-Jahres-Plan bis 2025 ehrgei…

05.01.2021
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Biotech und die Herausforderungen für Anleger

Investieren in Biotech-Firmen folgt seinen eigenen Regeln. Was es dabei zu beachten gilt. Ein Gastkommentar.

Daniel Koller, Head Investment Management Team BB Biotech. Wir leben in einer Ära rasanten medizinischen Fortschritts. In den 1950er Jahren verdoppelte sich das medizinische Wissen etwa alle 50 Jahre. 2010 dauerte es 3,5 Jahre und in diesem Jahr werden es Schätzungen zufolge nur noch 73 Tage sein. Innovative Technologien und Medikamente revolutionieren die Therapien, bislang als unheilbar geltende Leiden lassen sich inzwischen dauerhaft behandeln und in Einzelfällen sogar vollständig heilen. Die Corona-Krise rückt die B…

24.12.2020
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