Wie schlimm wird Europas Energiekrise?

Die Politik greift zunehmend in den Energiemarkt ein. Das sollten Anleger im Auge behalten.

Raja Korinek. Die Energiekrise zieht in Europa immer weitere Kreise. Russland liefert kein Gas mehr durch die Pipeline Nord Stream 1, eine Entscheidung, die mit technischen Problemen aufgrund der Sanktionen begründet wird. Die Entwicklungen lassen auch den Gaspreis in Europa verrücktspielen. Ende August schnellte der Preis zwischenzeitlich auf mehr als 330 Euro pro Megawattstunde. Im Rahmen eines Vortrages zu „Europas Energiekrise: Was sind die Alternativen“ von J.P. Morgan Asset Management, gingen Experten auf aktuelle…

14.09.2022
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Porsche legt den Börsenturbo ein

Anleger können ab nächster Woche die Aktien des Sportwagenkonzerns zeichnen.

Stefan Riedel, München. Ende September, spätes-tens aber Anfang Oktober, oder nach den Worten von Finanzvorstand Lutz Meschke „je früher desto besser“ will die Porsche AG an die Börse rasen. Die rechtliche Grundlage dafür haben Vorstand und Aufsichtsrat des Eigentümers Volkswagen mit ihrer Zustimmung gelegt. Für den Börsengang wurde das Porsche-Grundkapital jeweils zur Hälfte in stimmrechtslose Vorzugsaktien und in stimmberechtigte Stammaktien aufgespalten. Der mit VW bestehende Beherrschungsvertrag sowie der Gewinn- un…

14.09.2022
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Sachwerte als Inflationsschutz

Was schützt wirklich vor Inflation? Der Börsen-Kurier zeigt Zahlen, Daten und Fakten.

Michael Kordovsky. Bei Inflationsschutz fällt den meisten auf Anhieb physisches Gold ein. Aber den Goldpreis prägen langjährige unberechenbare Kursbewegungen und auch jahrzehntelange Durststrecken. Bis das Preishoch aus dem Jahr 1980 (umgerechnet 850 Euro) wieder erreicht wurde, dauerte es bis 2008. Seit dem Jahresende 2008 stieg der Goldpreis per Ende August 2022 um 5,2 % p.a. Das deckt zwar die Inflation ab, ist allerdings eher mäßig für die enormen langfristigen Schwankungsbreiten. Doch wenn es wirklich kritisch wird…

06.09.2022
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Best in Class: Ist weniger schmutzig schon nachhaltig?

Auch bei der Vorsorge mittels nachhaltiger Produkte gilt es, genau hinzusehen.

Andreas Dolezal. Nachhaltiges Investieren ist in aller Munde, bei klassischen Geldanlagen ebenso wie bei langfristiger Vorsorge. Die EU-Kommission gießt ihre Ziele und Kriterien für nachhaltige Wirtschaftstätigkeiten gerade in wortreiche Verordnungen. Auf deren Basis wählen Assetmanager die Zielinvestments, also Aktien und Anleihen, für nachhaltige Finanzprodukte aus. Mit oft überraschendem Ergebnis. Richtige Richtung Nachhaltig investieren und vorsorgen ist grundsätzlich eine gute Sache. Assetmanager und Anleger stütze…

06.09.2022
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Kennt Luxus keine Krise?

Luxusaktien: langfristiges Wachstum jenseits von Marktturbulenzen.

Lea Schweinegger. Gehen am Luxusmarkt und am Markt für „schöne Dinge“, die wir an dieser Stelle immer wieder präsentieren, alle Krisen dieser Welt spurlos vorbei? Kurzfristig nicht immer, aber in der Langfristperspektive sehr wohl, so die Antwort. So brach der Markt beim Ausbruch von Covid und bei den Schließungen lokaler Shops und den Lockdowns zwar vorübergehend kräftig ein, doch schon bald erlebte er wieder eine Erholung. Das Geld war und ist ja weiter vorhanden, auch wenn zuletzt im ersten Halbjahr 2022 durch den Uk…

06.09.2022
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Novo Nordisk & Eli Lilly versus Adipositas

Ein spannender und wachsender Health-Care-Markt, meinen die Experten von der DJE Kapital AG.

Rudolf Preyer. Adipositas (Fettleibigkeit) ist weltweit auf dem Vormarsch und wortwörtlich eine Last nicht nur für Betroffene. Auch die Gesundheitssysteme von Volkswirtschaften belastet diese Erkrankung. Mehrere vielversprechende neue Medikamente sind aktuell in Studien oder bereits zugelassen und könnten teure Magenverkleinerungen obsolet machen. Unternehmen hinter diesen möglichen Blockbustern von morgen sind einen genaueren Blick wert, ebenso wie Covid-19-Impfstoffhersteller, da das Virus Adipositas-Erkrankte deutlic…

31.08.2022
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Das schwierige Werben um Talente

Die Dynamik am Arbeitsmarkt und Generation Z erfordern neue Wege im HR-Bereich.

Christian Sec. „Österreichs Unternehmen inserieren um 40 % mehr Jobausschreibungen als in der Vergangenheit, weil durch den enormen Digitalisierungsschub neue Kompetenzen und Skillsets benötigt werden“, erklärt Christian Dorfinger, Talentescout der Erste Bank, gegenüber dem Börsen-Kurier. Während die Konzerne händeringend nach Talenten vor allem in den MINT-Fächern (Mathematik, Naturwissenschaft, IT, Technik) suchen, treten die potenziellen Arbeitnehmer zunehmend selbstbewusster auf. „Das Unternehmen stellt sich heute g…

31.08.2022
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Der Schweizer Franken in neuen Sphären

Die Aktien an der Börse Zürich präsentieren sich zunehmend attraktiver.

Roman Steinbauer. Weiterhin strömt die Liquidität sowohl in den US-Dollar als auch in den Schweizer Franken. Seit der Einführung der Gemeinschaftswährung notierte die eidgenössische Währung zum Euro nicht so stark wie derzeit. Bloß 96 Rappen haben aktuell helvetische Nachbarn für einen Euro aufzubringen. Über lange Zeiträume legte der Franken zur US-Devise selbst bereits seit 1990 bis zum Jahr 2010 um 30 % zu. Seitdem dominieren Pendelbewegungen mit einer seitwärts gerichteten Tendenz. Die Folgen der Aufwertung schlagen…

31.08.2022
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Was ist mit der Volksrepublik los?

China fällt als Wachstumslokomotive aus. Lockdowns, Hitzewelle und Dürre belasten.

Michael Kordovsky. Infolge der Corona-Lockdowns in Shanghai und Peking verlangsamte sich vom ersten auf das zweite Quartal das BIP-Wachstum Chinas von 4,8 auf 0,4 %. Das verschärfte die globalen Lieferkettenunterbrechungen. Konkret musste Shanghai als wichtigste Wirtschaftsmetropole des Landes im April und Mai 2022 erneut zwei Monate in einen harten Lockdown gehen. Auch der Hafen war gesperrt. Noch immer steckt dies den Chinesen als Schock in den Knochen. Die Angst vor spontanen Abriegelungen von Einkaufszentren, Restau…

23.08.2022
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Europas Konzerne in robuster Verfassung

Aber: Trotz übertroffener Gewinnprognosen werden Erwartungen reduziert.

Roman Steinbauer. Angesichts eines krisengeschüttelten Europas überrascht die Resistenz der Vorzeigeunternehmen am Kontinent. In der Industriehochburg Deutschland präsentierten 60 % der Dax-Gesellschaften bereits für das 2. Quartal die Ergebnisse. In diesem Geschäftsabschnitt, in dem immer-hin die kriegerische Entwicklung in der Ukraine erstmals voll durchschlug, übertrafen mehr als 70 % der Konzerne die (seit Feber drastisch gekürzten) Gewinnerwartungen. Ungeachtet dessen trüben sich die Perspektiven weiter ein. So ver…

23.08.2022
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