„Keine substanziellen Rückschläge mehr“

Ihre Konjunkturprognosen haben heimische Wirtschaftsforscher zuletzt auf die Annahme gestützt, dass kein weiterer dramatischer Aktienkursverfall eintritt. Warum wohl? Börse bzw. Aktienkurse hatten bis vor kurzem wenig Bedeutung für die Vorhersagen der Wirtschaftsforscher. Denn Real- und Finanzwirtschaft entwickelten sich oft unterschiedlich. „Jetzt ist es erstmals anders“, sagt Mag. Dr. Marcus Scheiblecker vom Institut für Wirtschaftsforschung zum […]

Ihre Konjunkturprognosen haben heimische Wirtschaftsforscher zuletzt auf die Annahme gestützt, dass kein weiterer dramatischer Aktienkursverfall eintritt. Warum wohl? Börse bzw. Aktienkurse hatten bis vor kurzem wenig Bedeutung für die Vorhersagen der Wirtschaftsforscher. Denn Real- und Finanzwirtschaft entwickelten sich oft unterschiedlich. „Jetzt ist es erstmals anders“, sagt Mag. Dr. Marcus Scheiblecker vom Institut für Wirtschaftsforschung zum Börsen-Kurier. „Was uns gegenwärtig große Sorgen bereitet, ist der Banken…

11.10.2011
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Ist der Euro noch immer zu stark?

Wenn europäische Banken die Finanzierung der Emerging-Markets-Staaten tatsächlich kappen, droht schon die nächste Krise – samt Euroaufschwung. Sollte es Angela Merkels perfider Plan gewesen sein, mit ihren kontraproduktiven Beiträgen den Euro abzuschwächen ,um das deutsche „Exportwunder“ zu erhalten, dann könnte diese Strategie bald in Gefahr geraten. Denn während die deutschen Exportzahlen im August noch positiv […]

Wenn europäische Banken die Finanzierung der Emerging-Markets-Staaten tatsächlich kappen, droht schon die nächste Krise - samt Euroaufschwung. Sollte es Angela Merkels perfider Plan gewesen sein, mit ihren kontraproduktiven Beiträgen den Euro abzuschwächen ,um das deutsche „Exportwunder“ zu erhalten, dann könnte diese Strategie bald in Gefahr geraten. Denn während die deutschen Exportzahlen im August noch positiv überrascht haben, dürfte sich bald die hohe Abhängigkeit der Emerging Markets (EM) von europäischen Finanzie…

11.10.2011
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So retten wir den Euro

Politik und sogar Notenbanker zeigen sich mit der Euro-Rettung heillos überfordert. Dabei gibt es Mittel und Wege, die Krise mit einem blauen Auge zu überwinden. Zunächst einmal eine verkaufspsychologische Grundregel: Was immer an Hilfsmaßnahmen – in erster Linie für Griechenland – beschlossen wird, darf dem europäischen Steuerzahler gegenüber nie als Hilfe oder gar Pflicht zur […]

Politik und sogar Notenbanker zeigen sich mit der Euro-Rettung heillos überfordert. Dabei gibt es Mittel und Wege, die Krise mit einem blauen Auge zu überwinden. Zunächst einmal eine verkaufspsychologische Grundregel: Was immer an Hilfsmaßnahmen - in erster Linie für Griechenland - beschlossen wird, darf dem europäischen Steuerzahler gegenüber nie als Hilfe oder gar Pflicht zur Solidarität bezeichnet werden. Solidarität, die „Unschuldige“ und „Schuldige“ gleich behandelt, führt sich selbst ad absurdum. Viel mehr hat kla…

05.10.2011
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Wohin läuft der Rohstoff-Run?

Über irrige Vorstellungen, Systemrisiken und Gefahren bei Rohstoffen diskutierten Praktiker auf einem „Commodities 2011“-Panel im schweizerischen Interlaken. Die Schuld am „Run“ auf Rohstoffe wird generell „den Spekulanten, speziell den Derivativen“ zugeschoben, kritisierte der scheidende Vorsitzende der Swiss Futures and Options Association, Paul Meier, beim „International Bürgenstock Meeting“ der globalen Player der Derivatemärkte: „Globalisierung ist für […]

Über irrige Vorstellungen, Systemrisiken und Gefahren bei Rohstoffen diskutierten Praktiker auf einem „Commodities 2011“-Panel im schweizerischen Interlaken. Die Schuld am „Run“ auf Rohstoffe wird generell „den Spekulanten, speziell den Derivativen“ zugeschoben, kritisierte der scheidende Vorsitzende der Swiss Futures and Options Association, Paul Meier, beim „International Bürgenstock Meeting“ der globalen Player der Derivatemärkte: „Globalisierung ist für uns so lange populär, solange sie uns dient, aber die Grenze wi…

05.10.2011
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„Wenn Sie eine Kohlenmine haben, verkaufen Sie sie nicht!“

Auf Einladung der Online-Bank direktanlage.at besuchte der bekannte Finanzinvestor Jim Rogers Salzburg und sprach über aktuelle Investmentchancen. Vor mehr als 800 Besuchern legte der Mann, der mit gewagten Investments berühmt wurde, seine Einschätzungen zu Aktien, Währungen, Staatsanleihen, verschiedenen Ländern und – last but not least – Rohstoffen (Commodities) dar. Rogers (Foto) bezeichnet China als „die […]

Auf Einladung der Online-Bank direktanlage.at besuchte der bekannte Finanzinvestor Jim Rogers Salzburg und sprach über aktuelle Investmentchancen. Vor mehr als 800 Besuchern legte der Mann, der mit gewagten Investments berühmt wurde, seine Einschätzungen zu Aktien, Währungen, Staatsanleihen, verschiedenen Ländern und - last but not least - Rohstoffen (Commodities) dar. Rogers (Foto) bezeichnet China als „die kommende Supermacht des 21. Jahrhunderts“ und „die besten Kapitalisten der Welt“. Der Grund: „Die Chinesen haben …

28.09.2011
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Europas Insider in Kauflaune

Während an den europäischen Börsen die Bären den Ton angeben, nutzen Insider die niedrigen Kursniveaus für Zukäufe. Viel Gutes gab es zuletzt nicht von den europäischen Börsen zu berichten, auch in der Vorwoche setzte sich die Ausverkaufswelle weiter fort. So fielen der Stoxx 600 um 6 % und der DAX um 6,2 %, der FTSE […]

Während an den europäischen Börsen die Bären den Ton angeben, nutzen Insider die niedrigen Kursniveaus für Zukäufe. Viel Gutes gab es zuletzt nicht von den europäischen Börsen zu berichten, auch in der Vorwoche setzte sich die Ausverkaufswelle weiter fort. So fielen der Stoxx 600 um 6 % und der DAX um 6,2 %, der FTSE 100 gab um 5,5 % nach. Besonders heftig fielen die Kurverluste einmal mehr an der Wiener Börse aus: Der heimische Leitindex ATX verbuchte ein Minus von 7,7 % und stand damit zum Wochenende bei 1.877,2 Punkt…

28.09.2011
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Zukunftsvorsorge schon wieder „ausgestoppt“

Mit den jüngsten Börseneinbrüchen dürften die Aktienquoten einiger der staatlich geförderten Vorsorgeprodukte neuerlich praktisch eliminiert worden sein. Bei ihrer Einführung 2003 wurde die Prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge („PZV“) kritisiert, weil die Kapitalgarantie auf Prämien und den Staatszuschuss von aktuell maximal rund 195 € pro Jahr zu viel Rendite koste und bei langfristigem Veranlagungshorizont absolut überflüssig sei. Inzwischen […]

Mit den jüngsten Börseneinbrüchen dürften die Aktienquoten einiger der staatlich geförderten Vorsorgeprodukte neuerlich praktisch eliminiert worden sein. Bei ihrer Einführung 2003 wurde die Prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge („PZV“) kritisiert, weil die Kapitalgarantie auf Prämien und den Staatszuschuss von aktuell maximal rund 195 € pro Jahr zu viel Rendite koste und bei langfristigem Veranlagungshorizont absolut überflüssig sei. Inzwischen dürften einige Verträge aber bereits zum zweiten Mal „ausgestoppt“ worden sein…

19.09.2011
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Crash-resistente Aktien

Auch während Börsenkrisen gibt es Aktien, die gut performen. Sie zu finden, erfordert allerdings einiges an Geschick. Anleger setzen zu Krisenzeiten auf defensive Werte. Die Börsengeschichte ist reich an Crashs und Turbulenzen. Zur ersten überlieferte Krise kam es 1637 in den heutigen Niederlanden, als eine durch die Spekulation mit Tulpenzwiebeln – „Tulpenmanie“ – ausgelöste Blase […]

Auch während Börsenkrisen gibt es Aktien, die gut performen. Sie zu finden, erfordert allerdings einiges an Geschick. Anleger setzen zu Krisenzeiten auf defensive Werte. Die Börsengeschichte ist reich an Crashs und Turbulenzen. Zur ersten überlieferte Krise kam es 1637 in den heutigen Niederlanden, als eine durch die Spekulation mit Tulpenzwiebeln - „Tulpenmanie“ - ausgelöste Blase platzte. Keine Ausnahme stellte auch das letzte Jahrzehnt dar, als unter anderem das Platzen der Dotcom-Blase, die Terroranschläge vom 11. S…

19.09.2011
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Unternehmensanleihen als Alternative

Zuletzt mussten Anleger wieder feststellen, dass Aktien binnen weniger Tage deutlich einbrechen können und insofern Risikopapiere sind. Allerdings stellen Staatsanleihen solider Staaten Eurolands auch keine Alternative dar. So liegt beispielsweise die Rendite 10jähriger deutscher Bundesanleihen mit 1,89 % sogar unter der Inflationsrate der Eurozone von 2,5 %. Und kürzer laufende Bundestitel notieren noch niedriger als […]

Zuletzt mussten Anleger wieder feststellen, dass Aktien binnen weniger Tage deutlich einbrechen können und insofern Risikopapiere sind. Allerdings stellen Staatsanleihen solider Staaten Eurolands auch keine Alternative dar. So liegt beispielsweise die Rendite 10jähriger deutscher Bundesanleihen mit 1,89 % sogar unter der Inflationsrate der Eurozone von 2,5 %. Und kürzer laufende Bundestitel notieren noch niedriger als 10jährige Papiere. Doch gibt es als Alternative Anleihen von Unternehmen. Dabei bieten selbst Papiere v…

14.09.2011
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„Finanzkarten werden neu gemischt“

Beim renommierten „Bürgenstock Meeting 2011“ in Interlaken (CH) diskutierte das Who is Who der globalen Derivativmärkte brandaktuelle Fragen. Der Börsen-Kurier berichtet exklusiv. Jedes Jahr im September lädt die Swiss Futures and Options Association zum dreitägigen „Bürgenstock Meeting“, heuer wieder nach Interlaken. Der Einladung folgen jedes Jahr hunderte Player der weltweiten Derivatemärkte: Banker, Börsianer, Broker, CEOs, […]

Beim renommierten „Bürgenstock Meeting 2011“ in Interlaken (CH) diskutierte das Who is Who der globalen Derivativmärkte brandaktuelle Fragen. Der Börsen-Kurier berichtet exklusiv. Jedes Jahr im September lädt die Swiss Futures and Options Association zum dreitägigen „Bürgenstock Meeting“, heuer wieder nach Interlaken. Der Einladung folgen jedes Jahr hunderte Player der weltweiten Derivatemärkte: Banker, Börsianer, Broker, CEOs, CFOs, Trader, Produktanbieter, Dienstleister, Vertreter von Aufsichtsbehörden etc. Das Bürgen…

14.09.2011
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