Die EU überarbeitet die Regeln

Überarbeitung der Regeln für grüne Finanzprodukte, verstärkter Fokus auf Klimarisiken.

Andreas Dolezal. Die aktuelle Definition nachhaltiger Finanzprodukte in der EU-Offenlegungsverordnung SFDR gilt unter Experten und Asset Managern als nicht besonders geglückt. Zwar weisen Studien regelmäßig steigende Anlagevolumina für „grüne“ Anlageprodukte aus, ob diese tatsächlich zum vollständigen Erreichen der visionären EU-Klimaziele - Klimaneutralität bis 2050 - beitragen, ist mittlerweile aber auch auf EU-Ebene fraglich. Kritik an SFDR Bereits im Dezember 2022 leitete die EU-Kommission die Überarbeitung der SFDR…

11.06.2025
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Produkte, um das Risiko zu reduzieren

Der deutsche Bundesverband für strukturierte Wertpapiere widerlegt Vorurteile mit klaren Zahlen.

Raja Korinek. Das Nischendasein von Zertifikaten ist in Österreich längst vorbei. Allein im ersten Quartal 2025 wurde die Marke von 16 Milliarden Euro an Open Interest übersprungen, wie aus den Zahlen des Zertifikate Forum Austria (ZFA) hervorgeht. Open Interest ist der Fachjargon für die Gesamtzahl aller offenen Kontrakte. „Die Entwicklung unterstreicht, dass diese Produktgruppe beim Anleger längst angekommen ist“, konstatiert Frank Weingarts von Onemarkets/UniCredit - er ist Vorstandsvorsitzender des ZFA. Mit diesen W…

11.06.2025
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Gold und Bitcoin: Kein Ende des Höhenflugs

Sowohl das Edelmetall als auch die Kryptowährung könnten bis 2030 weiter gehörig zulegen.

Harald Kolerus. In den vergangenen fünf Jahren schlägt bei Gold ein Plus von rund 50 % zu Buche; ein Allzeithoch nach dem anderen wurde geknackt, rund 3.300 USD pro Feinunze waren es zuletzt. Aber dem nicht genug: Bis ins Jahr 2030 könnte das Edelmetall bis auf 5.000 USD steigen. „Goldenes Zeitalter“ Das sagt zumindest Ronald-Peter Stöferle, Portfolio-Manager bei der Incrementum AG und Co-Autor des vielbeachteten „In Gold We Trust-Report“. Schon seit 2020 spricht Stöferle von einer „goldenen Dekade“ und ist mit seinen P…

03.06.2025
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Das Vermächtnis des Warren Buffett

Was hinter der herausragenden Performance von Berkshire Hathaway steckt.

Patrick Baldia. Früher oder später musste der Zeitpunkt wohl kommen: Investmentlegende Warren Buffett, auch bekannt als „das Orakel von Omaha“, zieht sich als Vorstandsvorsitzender von Berkshire Hathaway zurück. Zum Jahresende wird sein Vertrauter Greg Abel seine Nachfolge antreten. Damit geht eine Ära zu Ende. Aufgrund seines herausragenden Erfolgs - zwischen 1965 und Ende 2024 erzielte die Aktie der Investmentholding im Durchschnitt ein jährliches Plus von 20 % - hingen weltweit Millionen von Anlegern an seinen Lippen…

03.06.2025
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Verdienen mit Platin und Palladium

Der Ausblick für die Edelmetalle ist verhalten. Anlegern bieten sich trotzdem Chancen.

Raja Korinek. Die Welt der Edelmetalle ist jüngst vor allem aufgrund des Höhenflugs beim Goldpreis in die Schlagzeilen geraten. Ein wenig anders ist das Bild bei Platin und Palladium. Letzteres erzielte Anfang März 2022 mit knapp mehr als 3.166 USD je Unze ein Rekordhoch. Bei Platin wurde dies bereits 2008 bei 2.248 USD je Unze erreicht. Zuletzt bewegten sich beide Notierungen in einem Seitwärtstrend. Heuer dürfte die Platinnachfrage laut Prognose des World Platinum Investment Council (WPIC) und UK-Branchenberater „Meta…

03.06.2025
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Die Börsenhausse hat noch Potenzial

Der erste Zollschock ist laut Kepler Fonds KAG verdaut, Chancen mit Aktien sollten genutzt werden.

Raja Korinek. Der 2. April wird vielen Anlegern länger in Erinnerung bleiben. An jenem Tag, dem „Liberation Day“, verkündete US-Präsident Donald Trump weitere Zollanhebungen, ein Umstand, der größere Kursverluste an den globalen Märkten auslöste - selbst bei US-Staatsanleihen. Kurz darauf folgte immerhin ein 90tägiges Zollmoratorium. Uli Krämer, Leiter Portfoliomanagement bei der Kepler Fonds KAG, zieht im Gespräch mit dem Börsen-Kurier ein Fazit zu den Geschehnissen, und meint, die ärgsten Turbulenzen seien derzeit übe…

27.05.2025
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Globalisierung wird weiter voranschreiten

Trotz Zollkonflikten und eingeschränkter Lieferketten wird die Vernetzung im 21. Jahrhundert nicht weniger.

Red. Das war eine zentrale Aussage beim jüngsten Expertengespräch des Steiermärkischen Sparkasse Private Banking am Wiener Standort, zu dem Alexander Eberan (am Bild ganz rechts), Leiter Private Banking Wien, zwei prominente Experten eingeladen hatte. Christian Helmenstein (2. von rechts), Chefökonom der Industriellenvereinigung und Professor für Volkswirtschaftslehre/SCU, sowie Andreas Beck (ganz links), Gründer und CEO der Index Capital GmbH in München, diskutierten über „den neuen Unilaterismus“, so der Titel der Ver…

27.05.2025
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Die Ruhe vor dem Sturm?

Immo-Preise: Angesichts erwarteter Preisanstiege sei aktuell ein guter Kaufzeitpunkt.

Patrick Baldia. Nach zwei schwierigen Vorjahren hat sich die Erholung am heimischen Wohnungsmarkt in den vergangenen Wochen fortgesetzt. Zwar scheinen die goldenen Zeiten wie vor den Zinserhöhungen im Sommer 2022 noch in weiter Ferne zu liegen, aber immer-hin berichten Marktbeobachter von deutlich gestiegener Nachfrage und einer zunehmenden Anzahl an Kaufabschlüssen. Das spiegelt sich natürlich auch in der Preisentwicklung wider. „Die Angebotspreise sind im 1. Quartal zumindest teilweise wieder moderat gestiegen und die…

27.05.2025
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Comeback der Infrastrukturinvestments

Solide Renditen, Inflationsschutz und ein neuer Kursauftrieb erwarten Anleger.

Michael Kordovsky. Infrastruktur-Aktien umfassen Unternehmen aus Sektoren wie Versorger (Utilities), Transport (z. B. Mautstraßen, Flughäfen, Bahnen), Energie (Pipelines, Netze, Stromversorger), Datenzentren und Kommunikationsinfrastruktur. Sie gelten als defensiv, mit relativ stabilen Cashflows und Dividendenrenditen, oft inflationsgeschützt. Und zuletzt kam auch wieder mehr Kursdynamik ins Spiel. Der 92 Infrastrukturwerte aus 23 entwickelten Ländern enthaltende „MSCI World Core Infrastructure Index“ (USD) wies im Zeit…

27.05.2025
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Wo überall gespart werden muss

Haushaltsdefizite im internationalen Vergleich - ehemalige Krisenländer glänzen mit Überschüssen.

Michael Kordovsky. Österreichs Budgetlage ist angespannt: 2024 lag das Staatsdefizit bei 22,5 Milliarden Euro bzw. 4,7 % des BIP - ohne Gegenmaßnahmen wären es im Jahr 2025 sogar 5,8 % geworden. Mit dem Doppelbudget 2025/26 will Finanzminister Markus Marterbauer das Defizit schrittweise auf 4,2 % senken. Die Abgabenquote steigt von 44,5 auf 45,5 %, während die Ausgabenquote von 56,8 % (2025) bis 2029 auf 55 % sinken soll. Die Zinsbelastung erhöht sich dabei von 1,5 auf 2,4 % des BIP. Konsolidierungsmaßnahmen in Höhe von…

27.05.2025
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