Heimische Banken stabiler als behauptet


Die Medien stellen das schlechte Abschneiden der RZB im Stresstest der EBA in den Vordergrund. Doch bei den heimischen Großbanken hat sich einiges zum Besseren gewendet.

Die European Banking Authority (EBA) veröffentliche am 29. Juli die Resultate ihres Bankenstresstests, der 51 Kreditinstitute von 15 EU- und EEA-Ländern enthielt, die im jeweiligen Rechtssystem zusammen für rund 70 % der Bilanzsummen verantwortlich sind. Aus Österreich vertreten waren die Erste Group und die Raiffeisen-Landesbanken-Holding GmbH (Hauptaktionärin der RZB). Simuliert hat die EBA dabei die Auswirkungen folgenden Szenarios: 3-jährige Rezessionsphase in der EU mit realer BIP-Schrumpfung um 1,2 bzw. 1,3 % in d…

10.08.2016
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Staaten dürfen sich nicht auf dem Nullzinsniveau ausruhen

Wirft man einen Blick auf die jüngste Verringerungen der Haushaltsdefizite und den auf Jahressicht gelungenen Schuldenabbau, so erweckt der Eindruck, dass die Schuldenproblematik in Europa ein Ende gefunden hat. Doch der Schein trügt.

Obwohl sich im Euroraum in den vergangenen zwei Jahren bis zum 1. Quartal 2016 die Gesamteinnahmen der Staaten von 46,8 auf 46,3 % verringerten, konnte in diesem Zeitraum das Haushaltsdefizit von 2,5 auf 1,6 % des BIP geschmälert werden. Im 1. Quartal 2015 lag es noch bei 2,2 %. Vor allem  die Euro-Peripherieländer und Länder mit höherer Finanzierungs-Abhängigkeit vom Ausland schlugen einen stärkeren Sparkurs ein, während der einstige Hartwährungsblock Deutschland, Österreich, Belgien, Niederlande und Luxemburg von Nega…

10.08.2016
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Der Top-Performer heißt Lenzing


Auch wenn der heimische Leitindex ATX seit Jahresbeginn nicht die beste Performance aufweist, gibt es doch etliche Papiere, die Aktionären einiges an Freude bereitet haben.

Mit einem Minus von fast 7 % seit Jahresbeginn hinkt der ATX derzeit recht deutlich seiner Vorjahresperformance von knapp 11 % hinterher. Im Vorjahr profitierte der heimische Leitindex unter anderem von der Entspannung im Russland/Ukraine-Konflikt, dem niedrigen Ölpreis sowie der Euro-Abwertung. Dass die Performance heuer bislang zu wünschen übrig lässt, ist unter anderem auf die Themen China und Ungarn, ebenso wie auf das hohe CEE-Exposure zurückzuführen, meinen Experten. Der Top-Performer im ATX seit Jahresbeginn war …

10.08.2016
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An Aktien führt kein Weg vorbei

Auch wenn turbulente Ereignisse wie das Brexit-Votum an den internationalen Börsen zumindest kurzfristig Spuren hinterlassen, machen Panikreaktionen überhaupt keinen Sinn.

„Natürlich können Abstimmungen, Wahlen oder andere politische Begebenheiten heftige Reaktionen an den Finanzmärkten hervorrufen. Die Dauer dieser Krisen ist aber meist überschaubar und die Börsen erholen sich rasch wieder“, meint Hermann Wonnebauer. „Es ist daher wenig ratsam, sich in einem ersten Schockmoment zu Panikkäufen oder -verkäufen verleiten zu lassen“, so das Vorstandsmitglied der Zürcher Kantonalbank (ZKB) in Osterreich. Langfristplan entscheidend Für nachhaltigen Erfolg braucht es einen langfristigen Plan, d…

04.08.2016
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Neue Hausse beim Goldpreis

Politische Spannungen, Minuszinsen sowie die allmählich anziehende Inflation die wichtigsten Zutaten für eine neue Hausse beim Goldpreis.

Die Geduld der Goldanleger dürfte sich bezahlt machen. Heuer ist die Notierung von einem Zwischentief bei 1.061 USD je Feinunze Anfang Jänner immerhin schon auf gut 1.330 USD Ende Juli hinaufgeschnellt, auf Eurobasis war der Anstieg sogar noch kräftiger. Die Trendwende dürfte jedenfalls eingeläutet sein, ist James Butterfill, Chefanalyst bei ETF Securities in London, im Gespräch mit dem Börsen-Kurier überzeugt. Grund genug, auch die Prognose zu revidieren: „Bis Juli 2017 dürfte die Notierung auf 1.440 USD klettern.“ All…

04.08.2016
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Eine Hauptversammlung als Vorspeise

Henne oder Ei bzw. HV oder Buffet - darum dreht sich jedes Jahr das Aktionärstreffen des Edelcaterers. Da kommen „profanere“ Dinge wie das sehr gute Geschäftsjahr und die politischen Ereignisse am wichtigen Standort Istanbul bzw. in der Türkei dann leider ein wenig zu kurz.

„Völlig überraschend wird es am Ende der Veranstaltung ein Buffet geben“, nahm Aufsichtsrats-Chef Waldemar Jud gleich nach dem Verlesen  der Tagesordnungspunkte unter großem Gelächter das eigentliche Highlight des Abends vorweg. Und auch die kurze Präsentation des Geschäftsjahres samt Ausblick durch den, wie er hervorhob, soeben aus Istanbul zurückgekommenen Attila Dogudan, sprach dafür, dass niemand der rund 500 (!) Besucher an diesem Abend lange hungern musste. Doch letztlich soll es ja auch so sein, denn immerhin geh…

04.08.2016
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Teuer erkaufte Chancengleichheit

Populär ist es natürlich nicht, Banken entgegenzukommen. Umso erstaunlicher ist es, dass die neue Bundesregierung so die internationale Wettbewerbs-fähigkeit wieder herstellt.

„Es stimmt einen zuversichtlich für Österreich, dass wir eine Bundesregierung haben, die den Mut hat, unpopuläre aber sachlich richtige Entscheidungen zu treffen, die den Standort Österreich stärken und mithelfen, Arbeitsplätze zu schaffen“, zeigte sich Erste-Bank-Chef Andreas Treichl, der auch Obmann der Bankensparte in der Wirtschaftskammer ist, vergangene Woche in einer ersten Stellungnahme erleichtert. Und in der Tat ist das Ende des „leidigen Regimes Bankenabgabe“, so auch der Generalsekretär der Industriellen Ver…

20.07.2016
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Stimmungskiller Brexit

Der Regierungswechsel und erste zählbare Erfolge geben Anlass zur Hoffnung. Dem gegenüber stehen neben Terror und Putschversuchen auch noch der EU-Austritt Großbritanniens.

Als ob die Welt, und im Speziellen Europa nicht schon genug Krisen zu bewältigen hätten, sorgten zuletzt auch noch britische Hasardeure um Neo-Außenminister Boris Johnson und Nigel Farage für Sorgenfalten in den Gesichtern der heimischen Wirtschaftslenker. Denn auch wenn Auswirkungen noch nicht wirklich messbar sind, zeigt der sehr wahrscheinliche Brexit laut aktueller Konjunkturumfrage der Industriellenvereinigung (IV) unter 420 heimischen Firmen mit mehr als 250.000 Beschäftigten zumindest eine Stimmungseintrübung. „D…

20.07.2016
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Erwartungen bei Kapitalanlage oft unrealistisch

Weltweit haben Investoren unrealistische Erwartungen bei der Kapitalanlage. Unter den 18- bis 35-Jährigen, den sogenannten „Millennials“, ist dies besonders stark ausgeprägt

Zu diesem Ergebnis kommt die Global Investor Study 2016 des Investmenthauses Schroders, an der 20.000 Privatanleger aus 28 Ländern teilnahmen. Die Studie belegt, dass Anleger zu hohe Erwartungen an Einkommen und langfristige Erträge haben. Im globalen Durchschnitt wünschen sie sich eine Rendite von 9,1 % p.a. In Anbetracht der historisch niedrigen Zinsen dürften somit viele von ihnen enttäuscht werden. Besonders unrealistisch sind die Ansprüche der sogenannten „Millennials“, die einen Jahresertrag von mindestens 10,2 % …

13.07.2016
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Turbulenter Sommer erwartet

Die Allianz Invest erwartet aufgrund des Brexit einen „turbulenten Börsen-Sommer mit Wetterkapriolen“, so Vorstand Martin Bruckner.

Dass Großbritannien neben der Politik auch die Finanzwelt noch länger in Atem halten wird, ist nach dem Referendum wohl klar. Allianz-Invest- Chef Martin Bruckner und Geschäftsführer Christian Ramberger erwarten folglich auch einen „turbulenten Börsen-Sommer“. Denn hatten die Finanzmärkte zu Beginn des Jahres noch Wachstumsängste und Risikofaktoren wie der Wachstumseinbruch in China sowie der gesunkene Ölpreis geplagt, gab es zuletzt wieder Hoffnung. Doch seit dem völlig unerwarteten Ergebnis des Referendums im Vereinig…

13.07.2016
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