Ein haushaltspolitischer Realitätstest für die Republikaner

Das erste wichtige Gesetzgebungsziel von US-Präsident Trump - die „Aufhebung und Ersetzung“ von „Obamacare“ - ist bereits gescheitert, was an der Naivität Trumps und der republikanischen Kongressabgeordneten über die Komplexität der Gesundheitsreform liegt. Jetzt versucht man sich an einer Reform der Körperschaftssteuer und anschließend der privaten Einkommensteuer.

Der von den Republikanern im Repräsentantenhaus vorgelegte Plan zur Senkung des Körperschaftssteuersatzes von 35 auf 15 % bei Ausgleich der Einnahmeverluste durch eine Grenzanpassungssteuer war von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Nicht einmal in der eigenen Partei genießt die Grenzanpassungssteuer ausreichend Unterstützung, und zudem würde sie gegen die Bestimmungen der Welthandelsorganisation (WTO) verstoßen. Die vorgesehenen Steuersenkungen der Republikaner würden im Verlaufe des nächsten Jahrzehnts Steuerausfälle…

04.05.2017
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Ein Investment mit überschaubarem Risiko: Lindt & Sprüngli PS

Nur wenige Anleger wissen, dass das Ostergeschäft für die meisten Süßwarenproduzenten sogar noch wichtiger ist als das Weihnachtsgeschäft. Einer der großen Profiteure des Osterfestes ist der Schweizer Schokoladen-Spezialist Lindt & Sprüngli.

Während zu Weihnachten besonders die Schokoladen-Weihnachtsmänner gefragt sind, stehen zu Ostern die Schokoladen-Osterhasen hoch im Kurs. Lindt & Sprüngli verkauft seine Süßwaren zwar ganzjährig mit großem Erfolg, erzielt jedoch jedes Jahr rund 15 bis 20 % seines Um-satzes mit dem Osterverkauf. Zu den bekanntesten Produkten gehören Fioretto, Lindor sowie der Gold-Osterhase mit Glöckchen. Anfang 1998 erfolgte die Akquisition der „Ghirardelli Chocolate Company“ in San Francisco, der ältesten US-amerikanischen Schokola…

04.05.2017
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Luxemburg will Weltraum erobern

Mit einer Wirtschaftsmission an die US-amerikanische Westküste warb Luxemburg Mitte April für das Projekt „Space-Resources.lu“ zur friedlichen Nutzung von Weltraumressourcen.

Dazu will Luxemburg als Public-Private-Partnership (PPP) einen Fonds auflegen, der in Unternehmen investieren soll, die bei dem Projekt mitmachen. Drei gibt es schon: Das japanische Startup ispace, das unlängst in Luxemburg deswegen seine Europazentrale gründete, ähnlich wie das US-Unternehmen Planetary Resources, an dem sich Luxemburg mit einem Investment von 25 Mio Euro beteiligt, sowie Deep Space Industries (DSI). Der Fonds soll ein Volumen von 70 bis 100 Mio Euro haben; es steht aber noch nicht fest, wie viel Prozen…

27.04.2017
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Unversicherter Sprung ohne Fallschirm

Für Geschäftsmodelle mit Kryptowährung fühlt sich behördlich niemand zuständig, Vermittlung ist für Finanzdienstleister und Anleger riskant.

Es ist ein Warnschuss: Die deutsche Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (kurz BaFin) hat die Konten der Kryptowährungsplattform Onecoin gesperrt, deren Marketingfirma das Geschäft mit Onecoin-Anlegern verboten, die Rückzahlung der Gelder angeordnet und der Onecoin Ldt. die Geschäftseinstellung aufgetragen. Auch unsere FMA hat schon eine Warnung ausgegeben. Versprechen Das ist Wasser auf die Mühlen jener, die vor Anlagen in die Krypowährung Bitcoin und vor „Anbietern“ solcher Modelle warnen. Etwa der erfahren…

27.04.2017
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So können Sie Ihr Portfolio absichern

Der US-Aktienmarkt ist bereits ambitioniert bewertet und die potenziellen Auslöser einer kräftigen Korrektur an den Börsen sind zahlreich. Doch dagegen kann man sich absichern.

Das Shiller-KGV im S&P 500-Index hat mit 28,9 den höchsten Stand seit der High-Tech-Blase erreicht. Der historische Medianwert lag indessen bei 16,1. Wenn der wichtigste globale Aktien-Leitindex schon so überteuert ist, dann ist das ein Warnsignal. Eine Korrektur an den Aktien- und Bondmärkten kann ausgelöst werden durch Hinweise auf eine baldige Drosselung der Anleihenkäufe der EZB und/oder Bank of Japan, stärkere und schnellere Leitzinserhöhungen durch die Fed oder auch durch politische Vorfälle. Kritisch wird am …

13.04.2017
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Ein Profi zeigt, worauf es in politisch instabilen Zeiten ankommt

Das Super-Wahljahr, der Brexit-Prozess, die unveränderte Niedrigzinspolitik der EZB und politische Spannungen mit Südosteuropa und der Türkei stellen Anleger vor Herausforderungen. Die Inflation zieht bei gleichbleibend niedrigen Zinsen an, daher ist die Sorge vor der Geldentwertung berechtigt. Es gibt weiterhin viel Ungewissheit an den Märkten, aber auch genügend Chancen fürs Portfolio, meint Experte Christian Nemeth von der Zürcher Kantonalbank.

Anleger stehen angesichts politischer Spannungen und ungelöster wirtschaftlicher Probleme in einigen Euro-Staaten vor Herausforderungen. Zuletzt zog die Inflation zur Zufriedenheit der Zentralbanker an. Dennoch bleibt das Niedrigzinsumfeld in Europa erst einmal unverändert, was bei vielen Privatinvestoren die Sorge vor Geldentwertung fördert. Sicherheit ist bei vielen Investoren nach wie vor Trumpf, doch darüber hinaus gilt es, langfristig eine ansprechende Rendite zu erwirtschaften. Christian Nemeth, Chief Investment O…

13.04.2017
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Die 70. o. HV der Verbund AG: AR-Chef ging, Dividendenkürzung kam – ein Rückblick

Der Dividendenvorschlag sorgte für Enttäuschung auf der Verbund-HV. Vom langjährigen Aufsichtsratsvorsitzenden hieß es vorzeitig Abschied nehmen. Nachfolger: Ex-OMV-Chef Gerhard Roiss.

Es begann harmonisch: Mit einem Videofilm vom neuen Pumpspeicherkraftwerk Reißeck II als, wie es da genannt wurde „Grüne Batterie in den Alpen“. Danach musste CEO Wolfgang Anzengruber auch auf weniger harmonische Themen eingehen, wie die „dramatische" Großhandelspreisentwicklung an den Strombörsen oder die Vorbereitung der Trennung der Deutsch-Österreichischen Preiszone („ein nichtförderlicher Rückschritt“). Mit dem „Kostenmanagementprogramm“ werde daher sowohl bei den Sach- und Personalkosten, als auch bei den Wachstum…

13.04.2017
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Experten raten zu Aktien mit hoher Dividendenrendite und Ausschüttungssicherheit

Europäische Bankaktien wurden von Anlegern lange Zeit gemieden. Seit dem zweiten Halbjahr 2016 hat sich das Bild geändert. Lesen Sie hier, wo es noch Potenzial gibt.

Im Zuge des Comebacks zyklischer Aktien, das sich in der zweiten Jahreshälfte 2016 an den europäischen Börsen vollzogen hat, ist ein Sektor wachgeküsst worden, der sich seit längerem in einem Dornröschenschlaf befunden hatte: Der Bankensektor. Auch wenn Experten der US-amerikanischen Konkurrenz deutlich mehr Potenzial zusprechen, so sehen sie durchaus auch Chancen bei ausgewählten europäischen Bankaktien. Für sie würden etwa die deutlich attraktiveren Bewertungen sprechen, ebenso wie die Hoffnung auf eine Aufhellung der…

05.04.2017
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Banken, Versicherer und Fondsgesellschaften im Visier Warschaus

Das Rennen ist unter den Union-Ländern eröffnet: Wer kann mehr Arbeitsplätze nach dem Brexit von London anlocken? Polen könnte gegenüber Frankreich und Deutschland die Nase vorn haben.

Es gibt einen Wettlauf zwischen Deutschland und Frankreich, beide Länder wollen nach dem Brexit die Londoner Top-Investmentbanker anlocken. Währenddessen warf Polen ein Auge auf die mittlere Ebene der Finanzwelt, auf der die Entlohnung niedriger ist, es jedoch mehr Beschäftigte gibt, schreibt Reuters. Umkehr Seit 2004, als Polen der Europäischen Union beitrat, wanderten zahlreiche Landsleute nach Großbritannien aus. Die Regierung will jetzt möglichst viele von Polen besetzte Jobs in die Heimat bringen. Der polnische Int…

05.04.2017
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Ist Steuer auf Roboter sinnvoll?

Die Idee einer Robotersteuer wurde im Vorjahr in einem Bericht an das Europaparlament aufgebracht. Was spricht dafür? Und es spricht auch einiges für eine moderate Besteuerung in Zeiten von Transformationen unserer Arbeitswelt.

Der Bericht betonte, wie sehr Roboter die Ungleichheit verstärken könnten, und schlug vor, dass eine „Notwendigkeit, in dem Maße und in dem Verhältnis Anforderungen an die Berichterstattung von Unternehmen einzuführen, in dem Robotik und Künstliche Intelligenz zu den wirtschaftlichen Ergebnissen eines Unternehmens beitragen, zum Zwecke der Besteuerung und der Beiträge zur Sozialversicherung in Erwägung gezogen werden sollte“. Die öffentliche Reaktion auf Delvaux’ Vorschlag war - mit der bemerkenswerten Ausnahme von Bill…

05.04.2017
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