Industriemetalle vor neuem Glanz

Politische Entscheidungen und sinkende Vorkommen fördern die Preise von Industriemetallen auf der Angebotsseite. Der wachsende Bedarf an Infrastruktur bietet eine zusätzliche Stütze.

Noch vor wenigen Jahren kamen Meldungen über die Konjunkturverlangsamung Chinas wenig gut in der Finanzwelt an. Das galt freilich auch für den Handel mit Industriemetallen. Immerhin ist das Reich der Mitte der weltweit wichtigste Käufer, die Metalle werden schließlich gebraucht um das gigantische Wachstumsprogramm kräftig voranzutreiben. Die Folgen des Nachfragerückgangs waren deutlich zu spüren, so sackten die Notierungen für Kupfer, Nickel und Co. kräftig ab. Inzwischen zeichnet sich eine Trendwende ab. Sie setzte ber…

30.03.2017
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„Denken in Generationen“

Eigentümergeführte Aktiengesellschaften bieten viele Vorteile, meint Birgitte Olsen im Gespräch mit dem Börsen-Kurier. Mit speziellen Investmentfonds kann diese Sparte auch gut abgedeckt werden.

Oft hört man ja, die Welt der Finanzen werde hauptsächlich von herzlosen Großkonzernen dominiert, deren CEOs seien vor allem an schnellen Profiten und den eigenen, hochdotierten Managergehältern interessiert. So kann das allerdings nicht unwidersprochen stehen gelassen werden, insbesondere wenn von eigentümergeführten Firmen die Rede ist. „Enterpreneure denken in Generationen und nicht in Quartalen. Das schlägt sich letztlich in der positiven Entwicklung nieder: Verantwortungsbewusstsein, ein hohes Maß an Identifikation…

30.03.2017
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„Vorteilhaft für alle Beteiligten“

Die Registrierung der künftigen RHI Magnesita in Holland und ihr Börselisting in London sollen, so RHI-Aufsichtsratschef Herbert Cordt, „enormen Mehrwert“ für alle Aktionäre schaffen.

Es war ein Paukenschlag: Als die RHI im Oktober 2016 bekannt gab, einen Zusammenschluss mit der brasilianischen Magnesita anzustreben. Das kombinierte Unternehmen soll den Namen RHI Magnesita tragen, seinen Hauptsitz in den Niederlanden haben und in London börsenotiert sein. Diese Ankündigungen sorgten für Unruhe unter heimischen Aktionären, es gab spontane Kritik an dem Plan der doppelten Abwanderung. Da die Verlegung des Sitzes aus Österreich und die Notierung in London die Zustimmung der RHI-Hauptversammlung benötige…

30.03.2017
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Trading-Chancen an der Wiener Börse

An der Wiener Börse werden Ertragssteigerungen mit starken Kursgewinnen honoriert. Die sechs Performance-Spitzenreiter im ATX-Prime haben eine Gemeinsamkeit: Steigende Gewinne.

Gewinnwachstumsschübe in Kombination mit einer hohen relativen Stärke des Aktienkurses zum Gesamtmarkt in den vergangenen sechs Monaten sind starke Kaufsignale für kurz- bis mittelfristig orientierte Anleger. Die Wiener Börse bietet eine Reihe derartiger Trading-Chancen. Spitzenreiter Polytec, RBI und Lenzing Mit jeweils 72, 66 bzw. 48 % Plus in den vergangenen sechs Monaten die Spitzenreiter des ATX-Prime sind Polytec, RBI und Lenzing. Der Automobilzulieferer Polytec hat die Kosten im Griff, führt gezielte Akquisitione…

22.03.2017
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Im Spannungsfeld von Regulierung und Landflucht

Die Sparkasse Neuhofen im oberösterreichischen Städtedreieck Linz-Wels-Steyr zählt zu den erfolgreichsten Banken Österreichs. Im Gespräch mit dem Börsen-Kurier spricht Vorstand Friedrich Himmelfreundpointner über seine Strategie.

Basel III, MiFID, Bankenabgabe - ein Umfeld, in dem sich schon große Finanzkonzerne schwer tun. Aber wie kann eine kleine, regionale Bank überleben - und noch dazu äußerst erfolgreich? Friedrich Himmelfreundpointner (im Bild rechts) ist Vorstandsvorsitzender eines solchen Instituts - der Sparkasse Neuhofen. Nach 45 Jahren tritt er in Kürze in den Ruhestand und kann ein wohlbestelltes Haus übergeben. 23 Auszeichnungen hat die Bank in den vergangenen 15 Jahren erhalten, darunter fünf Mal den ersten Platz beim „Sparkassen …

22.03.2017
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Raiffeisen Bank International (RBI) wird sicherer und rentabler

Die Restrukturierung der RBI-Gruppe zeigt Erfolge. Die Zahlen für 2016 überzeugen und die Perspektiven sind vielversprechend.

Das Transformationsprogramm der RBI begann im Frühjahr 2015 und ist jetzt faktisch abgeschlossen. Der Rückzug aus Asien (nur noch einige 100 Mio Euro an offenen Krediten), eine drastische Reduktion der USA-Exposure, der Verkauf der Raiffeisen Bank in Slowenien und des polnischen Leasing-Geschäftes waren zuletzt einige der Meilensteine des Konzernumbaus. Einer Redimensionierung unterzog RBI ihre ukrainische Tochterbank Aval, deren Mitarbeiteranzahl 2016 von rund 9.600 auf etwas mehr als 8.000 zurückging. Nach einem Verlu…

22.03.2017
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Österreich braucht ein moderneres Aktienrecht

Das österreichische Aktienrecht ist für mehr als 95 % der heimischen AGs unpassend. Rechtsexperten fordern daher ein differenziertes Regelungsregime für mehr Satzungsautonomie.

„Es gibt Themen, über die wir schon wesentlich mehr gestritten haben.“ So pragmatisch sieht der Justizsprecher der SPÖ Abg.z.NR Hannes Jarolim einen dringenden Wunsch aus Kapitalmarktjuristenkreisen: das heimische Aktienrecht zu flexibilisieren. Der Justizpolitiker sieht zumindest von seiner Seite „keinen riesigen Widerstand“, denn er „wüsste nicht, wo es wesentliche Hindernisse gäbe“. Eine bedürfnisgerechte „Formengestaltung“ sei „standortpolitisch sinnvoll“, meinte er bei der Podiumsdiskussion „Flexibilisierung des Ak…

16.03.2017
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Im Fokus: die heimischen Aktien mit dem größten Kurspotenzial

Mit der Verleihung des ersten „Wiener Aktien Award“ kürte das Finanzjournalistenforum jene im ATX-Prime-Market der Wiener Börse gelisteten Unternehmen, die bis März 2018 die besten Chancen auf Kursgewinne haben und somit spannende Investmentideen bieten. In den historischen Räumlichkeiten des Palais Esterházy der Capital Bank AG.

„Die Crème de la Crème des österreichischen Kapitalmarktes haben wir zur Bewertung gebeten“, leitet Christian Jauk, Vorstandsvorsitzender der steirischen Capital Bank - Grawe Gruppe AG, die Gala zum ersten „Wiener Aktien Award“ ein, zu der auch der Börsen-Kurier geladen war. Die zwölf hierzulande bewährtesten Fondsmanager und Aktienanalysten waren zuvor aufgerufen gewesen, die 40 im ATX-Prime-Segment gelisteten Unternehmen zu bewerten - nach dem Schulnotensystem und in Hinblick auf ihre Zwölf-Monats-Performance bis März…

16.03.2017
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Live aus der Palfinger-HV: Und wieder ein Rekordjahr

Zum sechsten Mal in Folge konnte der Salzburger Kranhersteller einen Rekord bei Umsatz und EBIT erreichen. Dementsprechend gut war auch die Stimmung auf der Hauptversammlung.

CEO Herbert Ortner konnte seine Freude nicht verhehlen: „Wir sind stolz auf das, was wir erreicht haben“, sagte er zu Beginn seiner Präsentation. Und die Zahlen können sich durchaus sehen lassen, kam es doch in nahezu allen Weltre­gionen zu Umsatzsteigerungen, nur in Brasilien sind die Geschäfte rückläufig. „Aber Brasilien hat nur einen Anteil von 1 % unseres Umsatzes, also ist das nicht so schlimm“, erklärte Ortner. Im Bereich Marineprodukte, den Palfinger ja seit einigen Jahren verstärkt ausgebaut hat, gab es eine Neu…

16.03.2017
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„Njet“ ist keine Katastrophe

Der Flughafen hat eine gute Bilanz abgeliefert, derzeit sprechen aber alle über das vorläufige „Njet“ zur 3. Piste. Wobei Analysten nicht von einer Katastrophe ausgehen. Im Gegenteil.

Für Aufregung und teilweise heftige Diskussionen hat unlängst eine Entscheidung des Bundesverwaltungsgericht (BVwG) geführt: Die schon lange geplante 3. Piste des Flughafens Wien-Schwechat darf nicht gebaut werden. Zur Begründung heißt es, „dass das öffentliche Interesse am Schutz vor den negativen Folgen des Klimawandels, insbesondere durch die hohe CO2-Belastung, höher zu bewerten ist als die positiven öffentlichen Interessen an der Verwirklichung des Vorhabens“. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG, zeigte s…

09.03.2017
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