An Aktien führt kein Weg vorbei

Auch wenn turbulente Ereignisse wie das Brexit-Votum an den internationalen Börsen zumindest kurzfristig Spuren hinterlassen, machen Panikreaktionen überhaupt keinen Sinn.

„Natürlich können Abstimmungen, Wahlen oder andere politische Begebenheiten heftige Reaktionen an den Finanzmärkten hervorrufen. Die Dauer dieser Krisen ist aber meist überschaubar und die Börsen erholen sich rasch wieder“, meint Hermann Wonnebauer. „Es ist daher wenig ratsam, sich in einem ersten Schockmoment zu Panikkäufen oder -verkäufen verleiten zu lassen“, so das Vorstandsmitglied der Zürcher Kantonalbank (ZKB) in Osterreich. Langfristplan entscheidend Für nachhaltigen Erfolg braucht es einen langfristigen Plan, d…

04.08.2016
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Neue Hausse beim Goldpreis

Politische Spannungen, Minuszinsen sowie die allmählich anziehende Inflation die wichtigsten Zutaten für eine neue Hausse beim Goldpreis.

Die Geduld der Goldanleger dürfte sich bezahlt machen. Heuer ist die Notierung von einem Zwischentief bei 1.061 USD je Feinunze Anfang Jänner immerhin schon auf gut 1.330 USD Ende Juli hinaufgeschnellt, auf Eurobasis war der Anstieg sogar noch kräftiger. Die Trendwende dürfte jedenfalls eingeläutet sein, ist James Butterfill, Chefanalyst bei ETF Securities in London, im Gespräch mit dem Börsen-Kurier überzeugt. Grund genug, auch die Prognose zu revidieren: „Bis Juli 2017 dürfte die Notierung auf 1.440 USD klettern.“ All…

04.08.2016
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Eine Hauptversammlung als Vorspeise

Henne oder Ei bzw. HV oder Buffet - darum dreht sich jedes Jahr das Aktionärstreffen des Edelcaterers. Da kommen „profanere“ Dinge wie das sehr gute Geschäftsjahr und die politischen Ereignisse am wichtigen Standort Istanbul bzw. in der Türkei dann leider ein wenig zu kurz.

„Völlig überraschend wird es am Ende der Veranstaltung ein Buffet geben“, nahm Aufsichtsrats-Chef Waldemar Jud gleich nach dem Verlesen  der Tagesordnungspunkte unter großem Gelächter das eigentliche Highlight des Abends vorweg. Und auch die kurze Präsentation des Geschäftsjahres samt Ausblick durch den, wie er hervorhob, soeben aus Istanbul zurückgekommenen Attila Dogudan, sprach dafür, dass niemand der rund 500 (!) Besucher an diesem Abend lange hungern musste. Doch letztlich soll es ja auch so sein, denn immerhin geh…

04.08.2016
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Teuer erkaufte Chancengleichheit

Populär ist es natürlich nicht, Banken entgegenzukommen. Umso erstaunlicher ist es, dass die neue Bundesregierung so die internationale Wettbewerbs-fähigkeit wieder herstellt.

„Es stimmt einen zuversichtlich für Österreich, dass wir eine Bundesregierung haben, die den Mut hat, unpopuläre aber sachlich richtige Entscheidungen zu treffen, die den Standort Österreich stärken und mithelfen, Arbeitsplätze zu schaffen“, zeigte sich Erste-Bank-Chef Andreas Treichl, der auch Obmann der Bankensparte in der Wirtschaftskammer ist, vergangene Woche in einer ersten Stellungnahme erleichtert. Und in der Tat ist das Ende des „leidigen Regimes Bankenabgabe“, so auch der Generalsekretär der Industriellen Ver…

20.07.2016
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Stimmungskiller Brexit

Der Regierungswechsel und erste zählbare Erfolge geben Anlass zur Hoffnung. Dem gegenüber stehen neben Terror und Putschversuchen auch noch der EU-Austritt Großbritanniens.

Als ob die Welt, und im Speziellen Europa nicht schon genug Krisen zu bewältigen hätten, sorgten zuletzt auch noch britische Hasardeure um Neo-Außenminister Boris Johnson und Nigel Farage für Sorgenfalten in den Gesichtern der heimischen Wirtschaftslenker. Denn auch wenn Auswirkungen noch nicht wirklich messbar sind, zeigt der sehr wahrscheinliche Brexit laut aktueller Konjunkturumfrage der Industriellenvereinigung (IV) unter 420 heimischen Firmen mit mehr als 250.000 Beschäftigten zumindest eine Stimmungseintrübung. „D…

20.07.2016
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Erwartungen bei Kapitalanlage oft unrealistisch

Weltweit haben Investoren unrealistische Erwartungen bei der Kapitalanlage. Unter den 18- bis 35-Jährigen, den sogenannten „Millennials“, ist dies besonders stark ausgeprägt

Zu diesem Ergebnis kommt die Global Investor Study 2016 des Investmenthauses Schroders, an der 20.000 Privatanleger aus 28 Ländern teilnahmen. Die Studie belegt, dass Anleger zu hohe Erwartungen an Einkommen und langfristige Erträge haben. Im globalen Durchschnitt wünschen sie sich eine Rendite von 9,1 % p.a. In Anbetracht der historisch niedrigen Zinsen dürften somit viele von ihnen enttäuscht werden. Besonders unrealistisch sind die Ansprüche der sogenannten „Millennials“, die einen Jahresertrag von mindestens 10,2 % …

13.07.2016
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Turbulenter Sommer erwartet

Die Allianz Invest erwartet aufgrund des Brexit einen „turbulenten Börsen-Sommer mit Wetterkapriolen“, so Vorstand Martin Bruckner.

Dass Großbritannien neben der Politik auch die Finanzwelt noch länger in Atem halten wird, ist nach dem Referendum wohl klar. Allianz-Invest- Chef Martin Bruckner und Geschäftsführer Christian Ramberger erwarten folglich auch einen „turbulenten Börsen-Sommer“. Denn hatten die Finanzmärkte zu Beginn des Jahres noch Wachstumsängste und Risikofaktoren wie der Wachstumseinbruch in China sowie der gesunkene Ölpreis geplagt, gab es zuletzt wieder Hoffnung. Doch seit dem völlig unerwarteten Ergebnis des Referendums im Vereinig…

13.07.2016
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Heimische Unternehmen mit positiven Nachrichten

Der ATX verlor am Freitag 7 % an Wert. Selbst fundamental solide Unternehmen wurden nach unten gerissen. Genau diese Firmen sollten bald wieder auf der Gewinnerseite stehen.

Die Angst vor dem Brexit lähmt die Wirtschaft mehr als der Brexit selbst, denn potenzielle negative Effekte können in Großbritannien durch einen niedrigeren Pfundkurs kompensiert werden. Wer dann über Produktionsstandorte in Großbritannien verfügt, gewinnt wieder an Wettbewerbsfähigkeit. Darüber hinaus ist noch nicht aller Tage Abend, denn nun sind die Brexit-Gegner erst aufgewacht und haben mittlerweile mehr als 3 Mio Unterschriften für ein zweites Referendum gesammelt.

02.07.2016
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Besonnene Marktreaktionen in London

Das britische Pfund fällt gegen den US-Dollar auf ein historisches Tief. Darauf folgende spekulative Kauforders federn die Abschläge im FTSE-100 deutlich ab.

Ein massives Einknicken der britischen Währung war die unmittelbare Folge des EU-Referendums in Großbritannien. Kaum von einer panischen Verkaufswelle wurde hingegen der Londoner Aktienmarkt erfasst. Führt ein Währungsverfall in Entwicklungsländern zu einem parallelen Abgabedruck der Dividendentitel, sehen Investoren in einer etablierten Volkswirtschaft wohl die kurzfristige Chance, günstig in „Blue Chip“-Aktien Positionen aufzubauen. Wettbewerbsvorteile im Umfeld einer abrupt schwächeren Devise witterten Anleger rasch …

02.07.2016
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Warnung vor „Unterstützern“

Mit der Aussicht auf Geld aus der Rückabwicklung von Lebensversicherungen wird aktuell am Markt geworben. Unabhängige Experten warnen jedoch vor übereilten Schritten.

Das OGH-Urteil zieht Kreise. Der Oberste Gerichtshof hat festgestellt, dass es bei Lebensversicherungsverträgen, die ab 1994 bis 2012 abschlossen wurden, fehlerhafte Rücktrittsrechtsbelehrungen gegeben hat. Eine Schlussfolgerung daraus ist nun, dass Rückabwicklungen solcher Polizzen chancenreich sind. Und nicht nur das, sondern dass Betroffene nicht nur Anrecht auf die Rückerstattung aller ihrer eingezahlten Prämien haben, sondern auch auf eine fiktive Verzinsung ihrer Einzahlungen. Lesen Sie den ganzen Artikel in Ih…

22.06.2016
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