Im Dschungel der „grünen“ Anleihen

Einheitliche Standards und Transparenzvorschriften sowie externe Überprüfungen fehlen.

Red. Der jüngst veröffentlichte Bericht des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) über den bedrohlichen Zustand des globalen Klimas rüttelt auf. Auch die Finanzwelt will ihren Beitrag zu einer besseren Umwelt, mehr Nachhaltigkeit und mehr sozialer Verantwortung leisten. „ESG“-Produkte, die ökologische (environmental), soziale (social) und die Unternehmensführung (governance) betreffende Kriterien berücksichtigen, sind im Aktienbereich bereits etabliert. Nun wächst auch das Angebot an nachhaltigen Anleihen ras…

08.09.2021
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Krisen als Charaktertest für Werteverständnis einer Firma

ESG-Qualitätsniveau eines Unternehmens hat Auswirkungen auf dessen Zukunftsfähigkeit.

Sébastien Thévoux-Chabuel, ESG-Analyst bei Comgest. Die Pandemie hat gezeigt, wie unterschiedlich Unternehmen auf unerwartete ESG-Risiken und -Chancen reagieren: Welcher Interessensgruppe sie dabei Vorrang einräumten, zeigte sich daran, ob und inwieweit sie die Arbeitsplätze und Löhne mit oder ohne staatliche Hilfe sicherten sowie andere Maßnahmen ergriffen, um ihre Mitarbeiter vor gesundheitlichen Gefahren zu schützen, wie sie ihre Mitarbeiter an Entscheidungen beteiligten, die diese unmittelbar betrafen, wie sie die L…

08.09.2021
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Zertifikate-Strategien für den rauen Börsenherbst

Im DAX wird aufgestockt, die US-Geldpolitik noch heuer gestrafft - das bietet Chancen.

Raja Korinek. Am Freitag, den 3. September, ist es so weit. Da wird das deutsche Leitbarometer, der DAX, von 30 auf 40 Titel aufgestockt. Freilich, dies geschieht unter strengeren Selektionskriterien, als bislang. Künftig zählt die Marktkapitalisierung des Unternehmens und nicht dessen Handelsumsatz. Zudem müssen Unternehmen vor Aufnahme zwei Jahre lang durchgehend profitabel gewesen sein. Als Aufsteiger gelten unter anderem Zalando, Airbus und Siemens Healthineers. Volker Meinel, Marketing Manager bei der BNP Paribas, …

01.09.2021
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Aktuelle Chancen und Risiken für Anleger

Die wichtigsten Investmenttipps von Dadat-CEO Ernst Huber.

Julia Kistner. Nicht alles auf ein Pferd setzen, breit diversifizieren, und sich vor allem genauer mit den Unternehmen beschäftigen, in die man investieren möchte, rät Ernst Huber, CEO der Dadat-Direktbank, eines Tochterunternehmens der Grawe-Gruppe. Für Leser des Börsen-Kurier, speziell für die Neo-Aktionäre, hat der Kapitalmarktprofi jede Menge Anlagetipps parat, um sich für Zeiten zu wappnen, in denen die Kurse nicht mehr so munter weitersteigen. Börsen-Kurier: Neoaktionäre, die nach dem Pandemie-Crash im März 2020 d…

01.09.2021
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Gold und Silber haben weiter Saison

Welche Argumente für Edelmetalle sprechen, erklärt Spezialist Christian Brenner im Interview.

Weiterlesen … Harald Kolerus. Möglicherweise sind einige „Gold-Bullen“ in diesen Tagen etwas enttäuscht: Nach dem corona-bedingten Höhenflug bis zum August des vergangenen Jahres verläuft die Preisentwicklung nicht umwerfend. Besteht vielleicht sogar die Möglichkeit, dass das erhoffte Abklingen der Pandemie die Kurse von Edelmetallen fallen lassen könnte? Oder bietet sich gerade jetzt eine gute Gelegenheit, um Gold & Co. günstig einzukaufen? Diese und andere Fragen hat der Börsen-Kurier mit Christian Brenner (Foto) …

01.09.2021
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Konjunkturtrends in Europa

Wohin die konjunkturellen Trends in Europa gehen

Michael Kordovsky. Fünf Quartale in Folge schrumpfte im Euroraum die Wirtschaftsleistung, ehe sich im zweiten Quartal 2021 plötzlich in der Vorab-Schnellschätzung ein BIP-Wachstum von 13,7 % zum Vorjahreszeitraum ergab, dem noch im ersten Quartal ein jährlicher Rückgang um 1,3 % voranging. 2020 folgte auf -3,2 % im ersten Quartal eine Schrumpfung von 14,4 %, gefolgt von -4,0 und -4,6 % im dritten und vierten Quartal. In einer ersten Revision liegt nun das BIP-Wachstum im zweiten Quartal 2021 bei 13,6 %. Damit liegt der …

26.08.2021
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Jetzt in Gold- und Silberminentitel investieren

Nach jüngsten Rückschlägen sind Gold- und Silberminentitel wieder attraktiv.

Michael Kordovsky. Ein starker US-Dollar, Inflationsängste und damit einhergehend Sorgen vor einer verfrühten Drosselung der Anleihenkäufe der Fed setzten in den vergangenen Wochen die Gold- und Silberpreise unter Druck. Auf Drei-Monatsbasis liegen per 19. August Gold und Silber je 4,5 bzw. 15,8 % im Minus. Noch stärker unter Druck gerieten Minentitel. Der „NYSE ARCA Gold Bugs“-Index, der nur Unternehmen enthält, die ihre Goldproduktion nicht länger als über einen Zeitraum von 18 Monaten absichern, verzeichnet per 19. A…

26.08.2021
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Der Durchmarsch des britischen Pfund

Die Währung des Königreichs zeigt gegenüber dem Euro Muskeln.

Roman Steinbauer. Die langen Jahre einer latent schwachen Briten-Devise haben ein Ende gefunden. Ein seit Feber verlaufender Aufwärtstrend des Pfunds leitete die Trendwende ein, erst schwache Einzelhandelszahlen (legten im Juli auf Jahresbasis unter Erwartungen um 2,4 % zu) führten in der Vorwoche zu einem Rücksetzer der Devise. Ein Blick auf historische Extremwerte des EUR/GBP-Paares zeigt auf: Mussten im Jänner 2009 0,97 GBP für die Gemeinschaftswährung aufgebracht werden, waren es mit Jahresbeginn 2001 bloß 0,58 GBP.…

26.08.2021
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Ist die Inflation außer Kontrolle?

Die Teuerung gewinnt in den USA und Europa an Dynamik. Doch was steckt dahinter?

Michael Kordovsky. Die US-Notenbank Fed orientiert sich an einem Inflationsdurchschnitt von 2 %, während die EZB im Zuge ihrer neuen Strategie ein symmetrisches Inflationsziel von mittelfristig 2 % verfolgt, dessen Toleranzspielräume sich in den geldpolitischen Entscheidungen der kommenden Jahre zeigen werden. Fakt ist, dass sowohl die Fed als auch offensichtlich die EZB nur von einem vorübergehenden Inflationsanstieg ausgehen. In den USA wäre sonst längst eine Handlung - zumindest in Form eines Drosselungsplanes bis hi…

20.08.2021
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Bidens neopopulistische Wirtschaftsdoktrin

Laut Nouriel Roubini ist beim neuen US-Präsidenten viel mehr „Schein“ als „Sein“.

Etwa ein halbes Jahr nach Joe Bidens Amtsantritt als US-Präsident ist es an der Zeit, einen Vergleich zwischen seiner Wirtschaftsdoktrin und der seines Vorgängers Donald Trump sowie früherer demokratischer und republikanischer Regierungen zu ziehen. Paradox ist, dass die „Biden-Doktrin“ mehr Gemeinsamkeiten mit der Politik Trumps aufweist als mit der Wirtschaftspolitik der Administration Barack Obamas, der Biden damals angehörte. Die neopopulistische Doktrin, die sich unter Trump herausgebildet hat, nimmt nun unter Bide…

20.08.2021
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