Börsengesetz gegen „Anschleichen“

Der Gesetzesvorschlag gegen das unbemerkte Anschleichen an börsennotierte Gesellschaften geht nach harscher Kritik in die nächste Runde. Neuer Vorschlag: 4-%-Anschleich-Meldeschwelle. Mittlerweile ist der Anschleichversuch Ronny Peciks schon wieder Geschichte und Carlos Slim Helú wird neuer Großaktionär der Telekom Austria. Grund genug, beim EU-getriebenen Update der Anschleichmeldeschwelle durch den Gesetzgeber eine „Lex Telekom“ zu verkünden. Orientiert […]

Der Gesetzesvorschlag gegen das unbemerkte Anschleichen an börsennotierte Gesellschaften geht nach harscher Kritik in die nächste Runde. Neuer Vorschlag: 4-%-Anschleich-Meldeschwelle. Mittlerweile ist der Anschleichversuch Ronny Peciks schon wieder Geschichte und Carlos Slim Helú wird neuer Großaktionär der Telekom Austria. Grund genug, beim EU-getriebenen Update der Anschleichmeldeschwelle durch den Gesetzgeber eine „Lex Telekom“ zu verkünden. Orientiert am deutschen Vorbild passierte nun der Regierungsentwurf den Mini…

20.06.2012
jetzt lesen »

Bankaktien: Attraktive Chancen für Mutige

Die meisten Anleger meiden derzeit Bankaktien wie der Teufel das Weihwasser. Interessante Picks gibt es dennoch – vor allem für mutige Investoren mit Zeit. Die Ratingherabstufungen österreichischer und deutscher Banken durch Moody’s in der vergangenen Woche – von den heimischen Instituten waren Erste Group, Raiffeisen Bank International (RBI) und UniCredit Bank Austria betroffen – wirbelten […]

Die meisten Anleger meiden derzeit Bankaktien wie der Teufel das Weihwasser. Interessante Picks gibt es dennoch - vor allem für mutige Investoren mit Zeit. Die Ratingherabstufungen österreichischer und deutscher Banken durch Moody’s in der vergangenen Woche - von den heimischen Instituten waren Erste Group, Raiffeisen Bank International (RBI) und UniCredit Bank Austria betroffen - wirbelten nicht allzu viel Staub auf. So schloss etwa RBI die Börsewoche mit einem Plus von 3,8 % ab, die Erste Group kam immerhin auf +1,9 …

13.06.2012
jetzt lesen »

Hoffnung auf Wirtschaftswachstum

OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny gab einen Tag vor der Bekanntgabe Spaniens, nun doch unter den Rettungsschirm flüchten zu wollen, die Wirtschaftsprognose für Österreich ab. „Think positive“ sollte man auch den Menschen in Spanien nach der Entscheidung der Regierungsspitze unter ihrem Chef Mariano Rajoy zurufen. 100 Mrd€ für die Rettung der maroden Banken in Spanien, das käme […]

OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny gab einen Tag vor der Bekanntgabe Spaniens, nun doch unter den Rettungsschirm flüchten zu wollen, die Wirtschaftsprognose für Österreich ab. „Think positive“ sollte man auch den Menschen in Spanien nach der Entscheidung der Regierungsspitze unter ihrem Chef Mariano Rajoy zurufen. 100 Mrd€ für die Rettung der maroden Banken in Spanien, das käme nicht nur den Spaniern, sondern dem gesamten EU-Raum zugute, sagen die Unterstützer. Erleichterung verspürt haben mag auch der österreichische Nation…

13.06.2012
jetzt lesen »

Aktien jetzt mit mehr Chancen als Risiken

Anleger, die in deutsche Aktien investieren, brauchen derzeit gute Nerven. Die meisten Unternehmen überzeugen zwar mit guten Zahlen, die Kurse spiegeln dies jedoch nicht wider. mit neuen Hiobsbotschaften aus Griechenland oder Spanien für erheblichen Stress und mitunter auch zu Kurseinbrüchen. So hat der DAX die Gewinne zu Jahresbeginn wieder weitgehend abgegeben und steht mit rund […]

Anleger, die in deutsche Aktien investieren, brauchen derzeit gute Nerven. Die meisten Unternehmen überzeugen zwar mit guten Zahlen, die Kurse spiegeln dies jedoch nicht wider. mit neuen Hiobsbotschaften aus Griechenland oder Spanien für erheblichen Stress und mitunter auch zu Kurseinbrüchen. So hat der DAX die Gewinne zu Jahresbeginn wieder weitgehend abgegeben und steht mit rund 6.000 Zählern immerhin noch rund 2 % über dem Stand Ende 2011 von 5.898,4 Punkten. Doch wie könnte es in den kommenden Wochen weiter ge…

07.06.2012
jetzt lesen »

KMU brauchen Unterstützung

Die Europäische Investitionsbank (EIB) hielt eine zweitägige Konferenz zum Thema „Östliche Partnerschaft für Wachstum“ ab. Wilhelm Molterer wünscht eine aktivere Rolle der EIB. Das Pressegespräch im Vorfeld zur Tagung am 24. und 25. Mai fand mit dem Vizepräsidenten der EIB, Wilhelm Molterer, statt. Eröffnet hatte die Tagung Finanzministerin Maria Fekter in Anwesenheit vieler ausländischer Gäste […]

Die Europäische Investitionsbank (EIB) hielt eine zweitägige Konferenz zum Thema „Östliche Partnerschaft für Wachstum“ ab. Wilhelm Molterer wünscht eine aktivere Rolle der EIB. Das Pressegespräch im Vorfeld zur Tagung am 24. und 25. Mai fand mit dem Vizepräsidenten der EIB, Wilhelm Molterer, statt. Eröffnet hatte die Tagung Finanzministerin Maria Fekter in Anwesenheit vieler ausländischer Gäste und Finanzminister. Diskutiert wurde unter anderem auch die Rolle der Banken bei der Bereitstellung von Finanzierungsmitteln fü…

07.06.2012
jetzt lesen »

JP Morgan: Regulierungsdesaster für die Wall Street

JPM-Chairman Dimon musste kleinlaut eingestehen, dass die geplanten Regelungen ihren Zweck nicht erfüllen – und sorgt damit für einen Stimmungsumschwung. Während des „conference call“, bei dem JP Morgan-Chairman Jamie Dimon seinen Milliardenverlust erklärte, musste der schärfste Gegner der US-Regulierungsversuche auch eingestehen, wie sehr das seinen Gegnern in die Hände spiele. Dabei soll gerade jetzt entschieden […]

JPM-Chairman Dimon musste kleinlaut eingestehen, dass die geplanten Regelungen ihren Zweck nicht erfüllen - und sorgt damit für einen Stimmungsumschwung. Während des „conference call“, bei dem JP Morgan-Chairman Jamie Dimon seinen Milliardenverlust erklärte, musste der schärfste Gegner der US-Regulierungsversuche auch eingestehen, wie sehr das seinen Gegnern in die Hände spiele. Dabei soll gerade jetzt entschieden werden, wie die sogenannte Volker-Regel (nach dem 1980er-Notenbankchef Paul Volker), die den Banken verbiet…

30.05.2012
jetzt lesen »

Markt ist stabiler als angenommen

Beim Fondshaus Nordea zeigt man sich überzeugt, dass der Einstieg in High-Yield-Bonds durchaus attraktiv ist. Als High-Yield-Bonds bezeichnet man festverzinsliche Wertpapiere mit relativ schlechter Kreditqualität. Sie bieten höhere Renditen (englisch: yield) als Bonds mit besseren Ratings, sie beinhalten dafür allerdings auch mehr Risiken. Hohe Renditen – das hören Investoren natürlich gerne; beim Wort Risiko schrecken […]

Beim Fondshaus Nordea zeigt man sich überzeugt, dass der Einstieg in High-Yield-Bonds durchaus attraktiv ist. Als High-Yield-Bonds bezeichnet man festverzinsliche Wertpapiere mit relativ schlechter Kreditqualität. Sie bieten höhere Renditen (englisch: yield) als Bonds mit besseren Ratings, sie beinhalten dafür allerdings auch mehr Risiken. Hohe Renditen - das hören Investoren natürlich gerne; beim Wort Risiko schrecken sie jedoch oft zurück. Allerdings sind die Gefahren im Markt für europäische High-Yields tatsächlich ü…

30.05.2012
jetzt lesen »

Corporate Bonds statt Staatsanleihen

Experten sehen derzeit wenige Investments, die bei überschaubarem Risiko ähnlich hohe Renditen in Aussicht stellen wie Investment- Grade-Unternehmensanleihen. Dank der anhaltenden Euroschuldenkrise haben die Renditen deutscher und österreichischer Staatsanleihen neue Rekordtiefstände erreicht. So sind etwa die Renditen zehnjähriger deutscher Bundesanleihen Ende der vergangenen Woche auf 1,42 % gefallen, jene von österreichischen Staatsanleihen auf 2,48 %. […]

Experten sehen derzeit wenige Investments, die bei überschaubarem Risiko ähnlich hohe Renditen in Aussicht stellen wie Investment- Grade-Unternehmensanleihen. Dank der anhaltenden Euroschuldenkrise haben die Renditen deutscher und österreichischer Staatsanleihen neue Rekordtiefstände erreicht. So sind etwa die Renditen zehnjähriger deutscher Bundesanleihen Ende der vergangenen Woche auf 1,42 % gefallen, jene von österreichischen Staatsanleihen auf 2,48 %. Eine rasche Trendumkehr sehen Experten derzeit nicht - bis auf we…

24.05.2012
jetzt lesen »

CDS – die Geißel der Bankbilanz

Nach ÖVAG/Kommunalkredit zerlegt die Versicherungsform auch das Ergebnis der Erste Group Bank AG. Ein Produkt im Fokus erboster Aktionäre. Was verbirgt sich letztlich dahinter? Dass die so genannten CDS (Credit Default Swaps), Kreditausfallversicherungsgeschäfte irgendwann schlagend werden könnten, hatte bei deren Erfindung ca. 1998 keiner wirklich bedacht. Zu attraktiv war das Konzept, mit dem Kreditabschluss gleichzeitig […]

Nach ÖVAG/Kommunalkredit zerlegt die Versicherungsform auch das Ergebnis der Erste Group Bank AG. Ein Produkt im Fokus erboster Aktionäre. Was verbirgt sich letztlich dahinter? Dass die so genannten CDS (Credit Default Swaps), Kreditausfallversicherungsgeschäfte irgendwann schlagend werden könnten, hatte bei deren Erfindung ca. 1998 keiner wirklich bedacht. Zu attraktiv war das Konzept, mit dem Kreditabschluss gleichzeitig dessen Ausfall zu versichern - zwei Geschäfte in einem, abhängig von der Bonität des Kreditnehmers…

24.05.2012
jetzt lesen »

Echte Werte als Antwort auf die Krise

In Zeiten unendlich erscheinender Geldmengen sollten Anleger Teile ihres Portfolios in Wertpapiere von Unternehmen investieren, die Gold und Silber fördern. Das Problem ist nicht nur Liquidität. In den vergangenen drei Jahren haben die USA und Europa 3 Bio USD gedruckt. Und während der 15 Monate nach dem Zusammenbruch von Lehman Brothers im September 2008 wurden […]

In Zeiten unendlich erscheinender Geldmengen sollten Anleger Teile ihres Portfolios in Wertpapiere von Unternehmen investieren, die Gold und Silber fördern. Das Problem ist nicht nur Liquidität. In den vergangenen drei Jahren haben die USA und Europa 3 Bio USD gedruckt. Und während der 15 Monate nach dem Zusammenbruch von Lehman Brothers im September 2008 wurden noch mehr Dollars gedruckt. Mehr, als jemals in der gesamten 230-jährigen Geschichte Amerikas zusätzlich an Geld zur Verfügung gestellt wurde. Diese Tatsache ve…

17.05.2012
jetzt lesen »