Durchwachsener Erfolg des EU Gipfels

Während die Euphorie schon am Tag nach dem Gipfel verflogen war, wurde den Märkten immerhin die Angst vor einem Totalcrash genommen. Nachdem die EU-Granden doch noch substanzielle Maßnahmen verkünden konnten, war die Erleichterung vorerst groß: Die US-Indizes schossen fast 5 % in die Höhe und ebenso die Märkte in Europa. Immerhin konnten für den EU-Rettungsfonds […]

Während die Euphorie schon am Tag nach dem Gipfel verflogen war, wurde den Märkten immerhin die Angst vor einem Totalcrash genommen. Nachdem die EU-Granden doch noch substanzielle Maßnahmen verkünden konnten, war die Erleichterung vorerst groß: Die US-Indizes schossen fast 5 % in die Höhe und ebenso die Märkte in Europa. Immerhin konnten für den EU-Rettungsfonds EFSF die beeindruckende Feuerkraft von 1 Bio€ sowie eine Zweckgesellschaft für ausländische Investoren (China!) präsentiert werden. Dazu kam die „Lösung“ der Gr…

02.11.2011
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Österreich unter den Top-3 in der Eurozone

Neben Österreich finden sich nur noch Deutschland und Finnland in der absoluten Spitzengruppe. Holland, das die Finanzmärkte traditionell besser beurteilen, wurde hingegen abgestuft. Geht es nach den Marktstrategen von Morgan Stanley (MS), dann sollten die internationalen Anleger innerhalb der Eurozone wesentlich stärker differenzieren. So werde bislang fast nur anhand von Budgetdefiziten und der relativen Höhe […]

Neben Österreich finden sich nur noch Deutschland und Finnland in der absoluten Spitzengruppe. Holland, das die Finanzmärkte traditionell besser beurteilen, wurde hingegen abgestuft. Geht es nach den Marktstrategen von Morgan Stanley (MS), dann sollten die internationalen Anleger innerhalb der Eurozone wesentlich stärker differenzieren. So werde bislang fast nur anhand von Budgetdefiziten und der relativen Höhe der Staatsschulden zwischen „Kern“ und „Peripherie“ unterschieden. Um das Risiko der einzelnen Staaten aber zu…

27.10.2011
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Jetzt kommt die gute Zeit für den DAX

Dieses Jahr war es nicht der September, in dem es zu einem massiven Einbruch des DAX kam, sondern bereits der August mit einem Minus von rund 20 %. Aber auch das passt ins langfristige saisonale Muster. Denn für den DAX gibt es eine ausgesprochen gefährliche Zeit von August bis Oktober und eine gute Zeit, die […]

Dieses Jahr war es nicht der September, in dem es zu einem massiven Einbruch des DAX kam, sondern bereits der August mit einem Minus von rund 20 %. Aber auch das passt ins langfristige saisonale Muster. Denn für den DAX gibt es eine ausgesprochen gefährliche Zeit von August bis Oktober und eine gute Zeit, die jetzt ab November beginnt. Vor diesem Hintergrund dürfen Anleger Hoffnung auf eine Erholung des Börsenbarometers in den kommenden Monaten haben. Analysiert man den DAX in den vergangenen 30 Jahren, so gilt am deuts…

27.10.2011
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„Europäische Blue Chips so billig wie noch nie“

Blue-Chip-Aktien sind so billig wie schon lange nicht mehr. Angesichts des turbulenten Börsenumfelds traut sich allerdings kaum ein Anleger bei den vielen Schnäppchen zuzugreifen. Gut aufgelegte Investoren gibt es im derzeitigen Börsenumfeld nicht viele. Herbert Perus, Fondsmanager bei Raiffeisen Capital Management (RCM), gehört jedenfalls zu dieser seltenen Spezies. Was ihm aktuell regelmäßig ein Lächeln auf […]

Blue-Chip-Aktien sind so billig wie schon lange nicht mehr. Angesichts des turbulenten Börsenumfelds traut sich allerdings kaum ein Anleger bei den vielen Schnäppchen zuzugreifen. Gut aufgelegte Investoren gibt es im derzeitigen Börsenumfeld nicht viele. Herbert Perus, Fondsmanager bei Raiffeisen Capital Management (RCM), gehört jedenfalls zu dieser seltenen Spezies. Was ihm aktuell regelmäßig ein Lächeln auf die Lippen zaubert, ist das große Angebot an billigen Blue Chips: Aktien mit Top-Qualität und hoher Marktkapital…

19.10.2011
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Norwegen „sicherstes“ Anlageziel

Seit die Schweizerische Nationalbank den Frankenkurs mit 1,20 zum Euro limitiert hat, haben sich die internationalen Anleger nun offensichtlich für die Norwegische Krone entschieden. Das Urteil der Anleger war eindeutig: Während der Franken zuletzt sogar noch unter dem SNB-Limit notierte und andere sogenannte „Rohstoffwährungen“ wie der Kanadische Dollar, der Australische Dollar und der Brasilianische Real […]

Seit die Schweizerische Nationalbank den Frankenkurs mit 1,20 zum Euro limitiert hat, haben sich die internationalen Anleger nun offensichtlich für die Norwegische Krone entschieden. Das Urteil der Anleger war eindeutig: Während der Franken zuletzt sogar noch unter dem SNB-Limit notierte und andere sogenannte „Rohstoffwährungen“ wie der Kanadische Dollar, der Australische Dollar und der Brasilianische Real deutlich nachgaben, zeigte die Krone gegenüber praktisch allen Weltleitwährungen kräftige Zuwächse. Das ist auch …

19.10.2011
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„Keine substanziellen Rückschläge mehr“

Ihre Konjunkturprognosen haben heimische Wirtschaftsforscher zuletzt auf die Annahme gestützt, dass kein weiterer dramatischer Aktienkursverfall eintritt. Warum wohl? Börse bzw. Aktienkurse hatten bis vor kurzem wenig Bedeutung für die Vorhersagen der Wirtschaftsforscher. Denn Real- und Finanzwirtschaft entwickelten sich oft unterschiedlich. „Jetzt ist es erstmals anders“, sagt Mag. Dr. Marcus Scheiblecker vom Institut für Wirtschaftsforschung zum […]

Ihre Konjunkturprognosen haben heimische Wirtschaftsforscher zuletzt auf die Annahme gestützt, dass kein weiterer dramatischer Aktienkursverfall eintritt. Warum wohl? Börse bzw. Aktienkurse hatten bis vor kurzem wenig Bedeutung für die Vorhersagen der Wirtschaftsforscher. Denn Real- und Finanzwirtschaft entwickelten sich oft unterschiedlich. „Jetzt ist es erstmals anders“, sagt Mag. Dr. Marcus Scheiblecker vom Institut für Wirtschaftsforschung zum Börsen-Kurier. „Was uns gegenwärtig große Sorgen bereitet, ist der Banken…

11.10.2011
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Ist der Euro noch immer zu stark?

Wenn europäische Banken die Finanzierung der Emerging-Markets-Staaten tatsächlich kappen, droht schon die nächste Krise – samt Euroaufschwung. Sollte es Angela Merkels perfider Plan gewesen sein, mit ihren kontraproduktiven Beiträgen den Euro abzuschwächen ,um das deutsche „Exportwunder“ zu erhalten, dann könnte diese Strategie bald in Gefahr geraten. Denn während die deutschen Exportzahlen im August noch positiv […]

Wenn europäische Banken die Finanzierung der Emerging-Markets-Staaten tatsächlich kappen, droht schon die nächste Krise - samt Euroaufschwung. Sollte es Angela Merkels perfider Plan gewesen sein, mit ihren kontraproduktiven Beiträgen den Euro abzuschwächen ,um das deutsche „Exportwunder“ zu erhalten, dann könnte diese Strategie bald in Gefahr geraten. Denn während die deutschen Exportzahlen im August noch positiv überrascht haben, dürfte sich bald die hohe Abhängigkeit der Emerging Markets (EM) von europäischen Finanzie…

11.10.2011
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So retten wir den Euro

Politik und sogar Notenbanker zeigen sich mit der Euro-Rettung heillos überfordert. Dabei gibt es Mittel und Wege, die Krise mit einem blauen Auge zu überwinden. Zunächst einmal eine verkaufspsychologische Grundregel: Was immer an Hilfsmaßnahmen – in erster Linie für Griechenland – beschlossen wird, darf dem europäischen Steuerzahler gegenüber nie als Hilfe oder gar Pflicht zur […]

Politik und sogar Notenbanker zeigen sich mit der Euro-Rettung heillos überfordert. Dabei gibt es Mittel und Wege, die Krise mit einem blauen Auge zu überwinden. Zunächst einmal eine verkaufspsychologische Grundregel: Was immer an Hilfsmaßnahmen - in erster Linie für Griechenland - beschlossen wird, darf dem europäischen Steuerzahler gegenüber nie als Hilfe oder gar Pflicht zur Solidarität bezeichnet werden. Solidarität, die „Unschuldige“ und „Schuldige“ gleich behandelt, führt sich selbst ad absurdum. Viel mehr hat kla…

05.10.2011
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Wohin läuft der Rohstoff-Run?

Über irrige Vorstellungen, Systemrisiken und Gefahren bei Rohstoffen diskutierten Praktiker auf einem „Commodities 2011“-Panel im schweizerischen Interlaken. Die Schuld am „Run“ auf Rohstoffe wird generell „den Spekulanten, speziell den Derivativen“ zugeschoben, kritisierte der scheidende Vorsitzende der Swiss Futures and Options Association, Paul Meier, beim „International Bürgenstock Meeting“ der globalen Player der Derivatemärkte: „Globalisierung ist für […]

Über irrige Vorstellungen, Systemrisiken und Gefahren bei Rohstoffen diskutierten Praktiker auf einem „Commodities 2011“-Panel im schweizerischen Interlaken. Die Schuld am „Run“ auf Rohstoffe wird generell „den Spekulanten, speziell den Derivativen“ zugeschoben, kritisierte der scheidende Vorsitzende der Swiss Futures and Options Association, Paul Meier, beim „International Bürgenstock Meeting“ der globalen Player der Derivatemärkte: „Globalisierung ist für uns so lange populär, solange sie uns dient, aber die Grenze wi…

05.10.2011
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„Wenn Sie eine Kohlenmine haben, verkaufen Sie sie nicht!“

Auf Einladung der Online-Bank direktanlage.at besuchte der bekannte Finanzinvestor Jim Rogers Salzburg und sprach über aktuelle Investmentchancen. Vor mehr als 800 Besuchern legte der Mann, der mit gewagten Investments berühmt wurde, seine Einschätzungen zu Aktien, Währungen, Staatsanleihen, verschiedenen Ländern und – last but not least – Rohstoffen (Commodities) dar. Rogers (Foto) bezeichnet China als „die […]

Auf Einladung der Online-Bank direktanlage.at besuchte der bekannte Finanzinvestor Jim Rogers Salzburg und sprach über aktuelle Investmentchancen. Vor mehr als 800 Besuchern legte der Mann, der mit gewagten Investments berühmt wurde, seine Einschätzungen zu Aktien, Währungen, Staatsanleihen, verschiedenen Ländern und - last but not least - Rohstoffen (Commodities) dar. Rogers (Foto) bezeichnet China als „die kommende Supermacht des 21. Jahrhunderts“ und „die besten Kapitalisten der Welt“. Der Grund: „Die Chinesen haben …

28.09.2011
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