Gold profitiert vom Niedrigzinsumfeld

An den Rohstoffmärkten dürfte 2012 nach Meinung der Credit Suisse auch weiterhin Gold gefragt sein. Denn das Edelmetall profitiere zum einen von der anhaltenden Unsicherheit nicht zuletzt auch durch die Eurokrise (Gold ist ein reales Asset) sowie vom Niedrigzinsumfeld, das Bestand haben sollte. Historisch gesehen seien Realzinsen von weniger als 2 % mit im Durchschnitt […]

An den Rohstoffmärkten dürfte 2012 nach Meinung der Credit Suisse auch weiterhin Gold gefragt sein. Denn das Edelmetall profitiere zum einen von der anhaltenden Unsicherheit nicht zuletzt auch durch die Eurokrise (Gold ist ein reales Asset) sowie vom Niedrigzinsumfeld, das Bestand haben sollte. Historisch gesehen seien Realzinsen von weniger als 2 % mit im Durchschnitt steigenden Goldpreisen einhergegangen. Rückschläge bei Gold stuft Tobias Merath, Leiter Commodity Research der Credit Suisse, daher als Kaufgelegenheiten…

08.12.2011
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Vom langfristigen Aufholpotenzial profitieren

Bankaktien könnten vor allem für Anleger mit mittel- bis langfristigem Anlagehorizont interessant sein, so Experten. Sie empfehlen, den Fokus auf große Institute zu setzen. Der kurz- und mittelfristige Ausblick für den Bankensektor ist bekanntlich alles andere als rosig – vor allem für den europäischen. Zu schaffen macht der Branche vor allem die von der EU-Bankenaufsicht […]

Bankaktien könnten vor allem für Anleger mit mittel- bis langfristigem Anlagehorizont interessant sein, so Experten. Sie empfehlen, den Fokus auf große Institute zu setzen. Der kurz- und mittelfristige Ausblick für den Bankensektor ist bekanntlich alles andere als rosig - vor allem für den europäischen. Zu schaffen macht der Branche vor allem die von der EU-Bankenaufsicht EBA bis Mitte des nächsten Jahres geforderte Kapitalquote von 9 %. „Das europäische Bankensystem ist unterkapitalisiert und stark von kurzfristigen Fi…

30.11.2011
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Österreich nur mehr mit „A+“

Sind die europäischen Länderratings – auch für Österreich – trotz der Downgrade-Spirale der Ratingagenturen noch immer zu hoch? Eine neue Länderstudie meint ja. Industriestaaten inklusive Österreich nimmt der Druck auf ihre offiziellen Ratings weiter zu. Denn diese Länder weisen eine weiterhin negative Schuldendynamik auf. Davor warnt die neueste Länderstudie der Independent Credit View AG in […]

Sind die europäischen Länderratings - auch für Österreich - trotz der Downgrade-Spirale der Ratingagenturen noch immer zu hoch? Eine neue Länderstudie meint ja. Industriestaaten inklusive Österreich nimmt der Druck auf ihre offiziellen Ratings weiter zu. Denn diese Länder weisen eine weiterhin negative Schuldendynamik auf. Davor warnt die neueste Länderstudie der Independent Credit View AG in Zürich. Die I-CV wurde 2003 als erstes unabhängiges Bonitäts- und Kredit- Research-Institut der Schweiz gegründet und ist für ins…

30.11.2011
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Branchen, die der Krise trotzen

In Tagen, in denen alle von Krise und Rezession reden, gibt es trotzdem Lichter im Tunnel. Jedenfalls, was Wirtschaftsektoren betrifft, in die es sich lohnt, heute zu investieren. Ganz einfach, weil sie auf dem aufsteigenden Ast sind. Dazu zählt etwa der ganze „Green Tech“-Sektor, also alles, was mit effizienter, nachhaltiger Energiegewinnung und Energiesparen zu tun […]

In Tagen, in denen alle von Krise und Rezession reden, gibt es trotzdem Lichter im Tunnel. Jedenfalls, was Wirtschaftsektoren betrifft, in die es sich lohnt, heute zu investieren. Ganz einfach, weil sie auf dem aufsteigenden Ast sind. Dazu zählt etwa der ganze „Green Tech“-Sektor, also alles, was mit effizienter, nachhaltiger Energiegewinnung und Energiesparen zu tun hat. Kenner begründen das neben der ökonomisch-ökologischen Notwendigkeit auch damit, dass in diesen Sektor von öffentlicher Seite viel Geld hineinfließt u…

23.11.2011
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12 % Eigenkapitalforderung

Um eine Kreditklemme in CEE zu vermeiden, wird an einer „Wiener Initiative 2.0“ gearbeitet, bei der sich die CEE-Regierungen zu einer „vorhersehbaren“ Politik gegenüber dem Bankensektor verpflichten sollen. Die FMA und die Österreichische Nationalbank (OeNB) haben ein scharfes „Nachhaltigkeitspaket“ auf den Weg gebracht. So entfallen für die betroffenen Banken die Übergangsfristen von Basel III, die […]

Um eine Kreditklemme in CEE zu vermeiden, wird an einer „Wiener Initiative 2.0“ gearbeitet, bei der sich die CEE-Regierungen zu einer „vorhersehbaren“ Politik gegenüber dem Bankensektor verpflichten sollen. Die FMA und die Österreichische Nationalbank (OeNB) haben ein scharfes „Nachhaltigkeitspaket“ auf den Weg gebracht. So entfallen für die betroffenen Banken die Übergangsfristen von Basel III, die nun bereits mit 1. Jänner 2013 - allerdings unter Anrechnung des im Rahmen des Bankenhilfspakets gezeichneten Partizipatio…

23.11.2011
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US-Aktien: Wachstumsstories zu attraktiven Preisen

Auch wenn die USA mit ähnlichen Problemen kämpfen wie Europa – etwa einer massiven Verschuldung -, entwickelten sich die US-Aktienmärkte seit Jahresbeginn eindeutig stärker. Die US-Wirtschaft kommt nach wie vor nicht so richtig auf Touren. Erst Anfang November hat die Federal Reserve ihre Erwartungen für das heurige BIP-Wachstum von 2,8 % – doch recht deutlich […]

Auch wenn die USA mit ähnlichen Problemen kämpfen wie Europa - etwa einer massiven Verschuldung -, entwickelten sich die US-Aktienmärkte seit Jahresbeginn eindeutig stärker. Die US-Wirtschaft kommt nach wie vor nicht so richtig auf Touren. Erst Anfang November hat die Federal Reserve ihre Erwartungen für das heurige BIP-Wachstum von 2,8 % - doch recht deutlich - auf 1,6 bis 1,7 % heruntergeschraubt. Vor allem am Arbeitsmarkt bleibt die Lage angesichts einer Arbeitslosenrate von 9 % schwierig. Weitaus freundlicher schaut…

16.11.2011
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Warum in die Ferne schweifen?

Eine aktuelle Studie von Schroders und GfK belegt: Österreichische Anleger setzen vor allem auf den heimischen Kapitalmarkt. Das Investmenthaus Schroders und die Gesellschaft für Konsumfragen (GfK) haben in einer repräsentativen Umfrage das Anlegeverhalten der Österreicher untersucht. Ergebnis: Das eigene Land steht bei den heimischen Investoren nach wie vor ganz oben auf der Liste der Anlageziele. […]

Eine aktuelle Studie von Schroders und GfK belegt: Österreichische Anleger setzen vor allem auf den heimischen Kapitalmarkt. Das Investmenthaus Schroders und die Gesellschaft für Konsumfragen (GfK) haben in einer repräsentativen Umfrage das Anlegeverhalten der Österreicher untersucht. Ergebnis: Das eigene Land steht bei den heimischen Investoren nach wie vor ganz oben auf der Liste der Anlageziele. Allerdings mit stark abnehmender Tendenz: Nur noch knapp 72 % der im vergangenen September befragten 500 Haushalte sind im …

16.11.2011
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Chancen auf kleine Jahresendrallye intakt

Auch wenn Experten nach wie vor ein von Unsicherheit geprägtes Börseumfeld sehen, möchten sie eine Rallye zum Jahresende auch nicht ausschließen. Gleich vorweg: 2011 wird – dank Euroschuldenkrise und sich eintrübenden Konjunkturerwartungen – mit Sicherheit nicht als das beste Jahr des ATX in die Annalen der Wiener Börse eingehen. Seit dem Jahresbeginn hat der österreichische […]

Auch wenn Experten nach wie vor ein von Unsicherheit geprägtes Börseumfeld sehen, möchten sie eine Rallye zum Jahresende auch nicht ausschließen. Gleich vorweg: 2011 wird - dank Euroschuldenkrise und sich eintrübenden Konjunkturerwartungen - mit Sicherheit nicht als das beste Jahr des ATX in die Annalen der Wiener Börse eingehen. Seit dem Jahresbeginn hat der österreichische Leitindex ein Minus von 32 % vorzuweisen und liegt damit doch recht deutlich hinter Indizes wie dem DAX (-11 %), Stoxx 600 (-12 %), S&P 500 (0 …

09.11.2011
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Kein Ende der Kapitalflucht aus Europa

Sollten die EU-Granden gehofft haben, privates Finanzkapital zurück nach Europa locken zu können, bahnt sich eine Enttäuschung an. Laut der Züricher UBS und der New Yorker Investmentbank Morgan Stanley (MS), den weltgrößten Vermögensverwaltern, haben internationale Investorengelder Europa seit August fast fluchtartig verlassen. Abgesehen von deutschen Bundesanleihen, die nach wie vor als „sicherer Hafen“ gefragt sind, […]

Sollten die EU-Granden gehofft haben, privates Finanzkapital zurück nach Europa locken zu können, bahnt sich eine Enttäuschung an. Laut der Züricher UBS und der New Yorker Investmentbank Morgan Stanley (MS), den weltgrößten Vermögensverwaltern, haben internationale Investorengelder Europa seit August fast fluchtartig verlassen. Abgesehen von deutschen Bundesanleihen, die nach wie vor als „sicherer Hafen“ gefragt sind, wurden in praktisch allen Investmentkategorien Netto-Abflüsse verzeichnet. Dabei kam es nicht nur auf d…

09.11.2011
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„Post nachhaltigster ATX-Wert“

Aber auch Lenzing gehört für die Analysten von Morgan Stanley zu den 20 Unternehmen mit den nachhaltigsten Geschäftsmodellen Europas. In besonderen Zeiten sind besondere Anlagestrategien gefragt. Bereits 2008 haben die Analysten von Morgan Stanley 20 europäische Unternehmen identifiziert („20 for 2012“, Anm.), die besonders langfristige und nachhaltige Wettbewerbsvorteile aufweisen. Nun wurden mit „20 for 2015“ […]

Aber auch Lenzing gehört für die Analysten von Morgan Stanley zu den 20 Unternehmen mit den nachhaltigsten Geschäftsmodellen Europas. In besonderen Zeiten sind besondere Anlagestrategien gefragt. Bereits 2008 haben die Analysten von Morgan Stanley 20 europäische Unternehmen identifiziert („20 for 2012“, Anm.), die besonders langfristige und nachhaltige Wettbewerbsvorteile aufweisen. Nun wurden mit „20 for 2015“ erneut 20 Unternehmen ausgemacht, die als hochqualitative Cash-Generatoren eingeschätzt werden. Dabei handelt …

02.11.2011
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