Nordkorea und Venezuela – geopolitische Spannungen belasten

Zunehmende geopolitische Konflikte verunsichern die Anleger. Der Börsen-Kurier zeigt Investments, die - je nach Krisenszenario - über Gewinnpotenzial verfügen.

US-Präsident Donald Trump schürt zuletzt reihenweise geopolitische Konflikte, insbesondere mit Nordkorea und Venezuela. Nordkorea unterstellt den USA, durch ihr jährliches Militärmanöver mit Südkorea einen Angriff vorzubereiten und droht Raketen auf den US-Militärstützpunkt Guam zu feuern. Gleichzeitig twittert Trump: „US-Arsenal bereit, sollte Nordkorea Unkluges tun.“ Zwischen China und Nordkorea besteht aber noch ein Beistandsvertrag aus dem Jahre 1961, weshalb China im Falle eines unprovozierten US-Angriffes auf Seit…

24.08.2017
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Das wird wohl in die Verlängerung gehen

Nach zwölfstündiger Aktionärsversammlung war man sich puncto Squeeze-Out-Ablauf und Abfindungsangebot einig, dass man sich uneinig bleibt. Ein Rückblick auf die 27. o. HV der BWT. AG

Die HV des Mondseer Wasseraufbereitungskonzerns BWT fand nicht nur genau in der Haupturlaubszeit statt, sondern gleich auch an einem Fenstertag zwischen Sonntag und dem Feiertag Mariä Himmelfahrt. Wenn damit bezweckt wurde (was wir natürlich nicht unterstellen), dass möglichst wenige - kritische - Streubesitzaktionäre den Weg ins „Studio 44“ der Österreichischen Lotterien am Wiener Rennweg zu einer absehbar strittigen Tagesordnung antreten, so ging die Rechnung nicht auf. Die bekannt kritischen Aktionäre waren trotzdem …

24.08.2017
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Trübe Wolken am Öl-Himmel: Ein erneuter Ausbruchsversuch ist bislang gescheitert

Auch wenn vor allem Saudi Arabien versucht, den Ölpreis zu stützen, scheint die Notierung nicht in Schwung zu kommen. Vielmehr sprechen einige Faktoren für einen weiteren Dämpfer.

Noch zu Jahresanfang 2016 war der Jubel auf den Rohstoffmärkten groß, als allein der Ölpreis die wilde Talfahrt der Vorjahre beendet hatte. Und dann ging es von einem Tief bei rund 28 USD der Nordseemarke Brent zügig nach oben. Im Jänner 2017 wurde auch noch die Marke von 50 USD pro Fass übertroffen. Doch seither will der Auftrieb nicht mehr in Fahrt geraten. Und das, obwohl die große Ölmacht Saudi Arabien versucht, preisstützende Maßnahmen zu setzen. Erst vor einigen Wochen kündigte das Land an, seine Öllieferungen im …

24.08.2017
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Eine Win-Win-Situation: Nachbesserungsrechte sollten im Dritten Markt notieren

Eine Anregung, die transparenz- und minderheitsaktionärsfreundlich ist, könnte der heimischen Kapitalmarktkultur und der Wiener Börse nützen.

Überprüfungsverfahren, in denen es um die Angemessenheit von Barabfindungen nach Squeeze Outs geht, können sich jahrelang hinziehen und sind für die Betroffenen eine zähe Geduldsprobe mit ungewissem Ausgang. Daher kommen immer wieder Angebote am Markt in Umlauf, Ungeduldigen ihre Nachbesserungsrechte abzukaufen. Wobei deren Stückzahl durchaus groß - bis zu hunderte Millionen an Aktien - sein kann (Beispiel Immoeast). Nachteil solcher Angebote aus Sicht von Kritikern: Die Offerte seien preislich in der Regel nicht sonder…

16.08.2017
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Mehr Ertrag heißt auch mehr Risiko

Wo Licht ist, ist auch Schatten - das gilt natürlich auch bei alternativen Investments. Achten Sie auch auf die Risiken beim Crowdinvesting.

Es ist ein neuer Liebling für Anleger, Jungunternehmer und Medien: Crowdinvesting. Sogar prominente Fußballvereine haben ihre Fancommunity als Geldgeber für Großprojekte entdeckt und mobilisiert. Und in den Medien werden fast schon täglich Start-Ups und neue Projekte präsentiert, die die Crowdinvestorenszene ansprechen. Das ist gut, denn diese „alternative Finanzierungsform“ hat sich auch in Österreich etabliert und ist summenmäßig im Verhältnis zu vergleichbaren Ländern noch ausbaufähig. Bei aller Euphorie sollte trotz…

16.08.2017
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Großbanken versus kleine Institute

Leichter gesagt als angewendet: Das Proportionalitätsprinzip bei Banken. Wieviel Regulierung braucht unser Bankensektor?

Das diskutierte Proportionalitätsprinzip für Banken geht vom simplen Grundsatz aus: Kleine Banken sollen weniger Regulierung unterworfen sein als Großinstitute. Klingt einfach, wirft aber Fragen auf. Wie sollen Tochterunternehmen ausländischer Großbanken behandelt werden? Sollen sie als „kleine“ Player in den Genuss von Proportionalität kommen, oder als Teil der großen Mutter angesehen werden? Auf der anderen Seite besteht die Befürchtung, dass heimische Institutsgruppen von den Regulierern als gemeinsame Großinstitute …

10.08.2017
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RHI 2017: Viel Kritik bei Monster-HV – aber Zustimmung zur Fusion

Ungewöhnlicher Ort, schlechte Stimmung, weil viel Kritik … und dem gegenüber dann noch deutliche Abstimmungsergebnisse.

🟥 1. Rahmen & Besonderheiten der Versammlung Ort: Nicht im Festsaal des Hauses der Industrie, sondern im Austria Center Vienna. Atmosphäre: Kühl – sowohl Saaltemperatur als auch Stimmung. Leitung: Nicht AR-Chef Herbert Cordt (wegen anhängiger Anfechtungsklage), sondern Wolfgang Ruttenstorfer. 🟥 2. Ablauf & formale Präsentationen Ruttenstorfer verlas seitenlange Beschlussvorschläge. Danach folgten ausführliche Präsentationen von CEO Stefan Borgas und Noch‑CFO Barbara Potisk‑Eibensteiner. Gesamtdauer der formalen …

10.08.2017
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Passivfonds auf dem Prüfstand

Mit dem wachsenden Interesse an börsegehandelten ETFs (Exchange-traded Funds) steigen 
auch die Risiken großer Abwärtsbewegungen, mahnen einige Experten. Der Börsen-Kurier 
wollte wissen, was an der Kritik dran ist.

Eines muss man der Welt der börsengehandelten Indexfonds lassen: Das Volumen in ETFs (Exchange Traded Funds) hat enorm zugelegt. Knapp 4 BioUSD sind laut Branchenconsulter ETFGI. com weltweit investiert. Vor rund zehn Jahren waren es 807 MrdUSD. Tatsächlich haben diese Produkte ihre Vorzüge. Es gibt keine aktiven Fondsmanager, die sich Entscheidungen einiges kosten lassen. Stattdessen werden Indizes kostengünstig abgebildet. Obendrein können ETFs laufend an der Börse gehandelt werden. Dabei greifen vor allem Großanleger…

10.08.2017
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Der richtige Aktienanlagezeitpunkt ist jetzt

Die Angst vor Kursverlusten ist bei einem Anlagezeitraum von zehn Jahren
und länger weit übertrieben, machen Finanzexperten Mut.

Wo würden Sie sich einordnen? In einer Umfrage im Auftrag des Fachverbands Finanzdienstleister und der Nürnberger Versicherung gaben 51 % der interviewten Österreicher an, dass sie in der langfristigen Geldanlage eine Mindestverzinsung von 4 bis 6 % erwarten. 16 % wollen wenigstens 1 bis 3 % Ertrag. 14 % setzen sich sogar ein Ziel von 7 % und mehr. Die Realität sieht aber anders aus. Laut einer Allianz-Studie ist Österreich Schlusslicht bei den auf das private Geldvermögen erzielten Renditen: Im Untersuchungszeitraum 20…

27.07.2017
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Mit den Reichen reicher werden

Firmen unter Führung der Eigentümerfamilien bringen, wie wir bereits in der Vorwoche 
zeigten, höhere Renditen als der Marktdurchschnitt. Darunter sind vor allem europäische 
Firmen, die noch über Aufholpotenzial verfügen. Eine Schweizer Fondsgesellschaft deckt 
diese Thematik mit lukrativen „Nischenfonds“ ab.

Die Unternehmer der Forbes-Liste vermehren ihren Wohlstand teils in erstaunlichem Tempo - und das oft mit börsennotierten Firmen: So bescherte der 1909 vom Chemiker Eugene Schueller gegründete Haarkosmetik-Konzern, L’Oreal (ISIN: FR0000120321), seiner Tochter, der heute 94-jährigen Liliane Bettencourt, ein Vermögen von 39,5 MrdUSD. Bernard Arnault, CEO und Chairman des Luxus-Konzern LVMH (FR0000121014), vermehrte sein Vermögen von 1997 bis 2017 um 13,9 % p.a. von 3,1 auf 41,8 MrdUSD; und Inditex-Gründer Amancio Ortega (…

27.07.2017
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