2011: Ein Jahr für Corporate Bonds und Aktien

Mehr Risiko nehmen, um den Anlageertrag aufzufetten? Oder mehr Vorsicht walten lassen, um die globalen Konjunkturrisiken abzufedern? 2011 wird um nichts einfacher als 2010. Im kommenden Jahr werden die weltweite Industrieproduktion und das Welthandelsvolumen das Niveau vor Beginn der Krise überschreiten, nicht aber die Anlagenerträge. Eine starke Herausforderung für Investoren: Die Erholung der Kapitalmärkte macht […]

Mehr Risiko nehmen, um den Anlageertrag aufzufetten? Oder mehr Vorsicht walten lassen, um die globalen Konjunkturrisiken abzufedern? 2011 wird um nichts einfacher als 2010. Im kommenden Jahr werden die weltweite Industrieproduktion und das Welthandelsvolumen das Niveau vor Beginn der Krise überschreiten, nicht aber die Anlagenerträge. Eine starke Herausforderung für Investoren: Die Erholung der Kapitalmärkte macht Fortschritte, aber die Hauptrisiken für die Weltkonjunktur - Staatsverschuldung europäischer Peripheriel…

21.12.2010
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EU-Gipfel ohne konkrete Ergebnisse

Wer sich vom EU-Gipfel ein starkes Signal an die Märkte erwartet hatte, wurde enttäuscht: Europäische Bankaktien und Euro zählen zu den Verlierern des Gipfels. Alle konkreten Maßnahmen bis 2013 wurden aufgeschoben und nur folgende Ergänzung in den EU-Vertrag eingefügt: „Die Mitgliedstaaten, die der Eurozone angehören, können einen Stabilitätsmechanismus aktivieren, um im Notfall die Stabilität der […]

Wer sich vom EU-Gipfel ein starkes Signal an die Märkte erwartet hatte, wurde enttäuscht: Europäische Bankaktien und Euro zählen zu den Verlierern des Gipfels. Alle konkreten Maßnahmen bis 2013 wurden aufgeschoben und nur folgende Ergänzung in den EU-Vertrag eingefügt: „Die Mitgliedstaaten, die der Eurozone angehören, können einen Stabilitätsmechanismus aktivieren, um im Notfall die Stabilität der Eurozone als Ganzes zu sichern. Die Garantie für die erforderliche Finanzunterstützung wird strikten Bedingungen unterwor…

21.12.2010
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ATX und DAX statt Euro Stoxx

Da die ganze Eurozone im Euro Stoxx abgebildet wird, erscheint es derzeit wenig ratsam, hier investiert zu sein. Einzel-Indizes versprechen mehr Kurspotential. Im laufenden Jahr haben die Aktienmärkte Eurolands klar selektiert: So erlitten Anleger in Griechenland Verluste von mehr als 30 % und büßten in Krisenländern wie Spanien und Irland mehr als 20 % sowie […]

Da die ganze Eurozone im Euro Stoxx abgebildet wird, erscheint es derzeit wenig ratsam, hier investiert zu sein. Einzel-Indizes versprechen mehr Kurspotential. Im laufenden Jahr haben die Aktienmärkte Eurolands klar selektiert: So erlitten Anleger in Griechenland Verluste von mehr als 30 % und büßten in Krisenländern wie Spanien und Irland mehr als 20 % sowie in Italien rund 15 % ein. Hingegen legten die Aktienkurse in den stabilen Staaten Eurolands wie Deutschland, Österreich aber auch Finnland zu. Aktuell weisen der …

15.12.2010
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Milliardenforderungen an Großbanken

Auf US- und europäische Großbanken kommen Milliardenforderungen zu. Besonders betroffen sind Bank of America, JPMorgan Chase aber auch Deutsche Bank und andere Europäer. Die Zahlen zu den US-Eigenheimhypotheken bleiben erschreckend. So sind laut dem Verband der Hypothekenbanken (MBA) 9,85 % in Verzug, dazu kommen 4,57 % in Zwangsvollstreckung. Bei insgesamt 10,6 BioUSD an ausstehenden Hypotheken […]

Auf US- und europäische Großbanken kommen Milliardenforderungen zu. Besonders betroffen sind Bank of America, JPMorgan Chase aber auch Deutsche Bank und andere Europäer. Die Zahlen zu den US-Eigenheimhypotheken bleiben erschreckend. So sind laut dem Verband der Hypothekenbanken (MBA) 9,85 % in Verzug, dazu kommen 4,57 % in Zwangsvollstreckung. Bei insgesamt 10,6 BioUSD an ausstehenden Hypotheken bedeutet das knapp 1,5 BioUSD an faulen Hypothekarkrediten, bei denen zudem die rechtliche Position der Kreditgeber fraglich i…

15.12.2010
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Erfolgreiches Einstiegstor zum Kapitalmarkt

Börse und KMU sind kein Gegensatz. Im Gegenteil, der „Entry Standard“ spricht gerade Nicht-Großunternehmen an. Leider nicht in Österreich, aber mit Erfolg. Der „Entry Standard“ ist das Qualitätssegment im Frankfurter Open Market (Freiverkehr). Ende Oktober feierte er sein erfolgreiches fünfjähriges Jubiläum. Die Zielgruppe des Entry Standard sind kleine und mittelgroße Unternehmen ohne Brancheneinschränkung. Für KMU […]

Börse und KMU sind kein Gegensatz. Im Gegenteil, der „Entry Standard“ spricht gerade Nicht-Großunternehmen an. Leider nicht in Österreich, aber mit Erfolg. Der „Entry Standard“ ist das Qualitätssegment im Frankfurter Open Market (Freiverkehr). Ende Oktober feierte er sein erfolgreiches fünfjähriges Jubiläum. Die Zielgruppe des Entry Standard sind kleine und mittelgroße Unternehmen ohne Brancheneinschränkung. Für KMU dient das Segment als zusätzlicher Kanal zur Eigenkapitalbeschaffung und als Exitkanal für Private-Equ…

09.12.2010
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Cash-Bestände auf Rekordniveau

Vier ATX-Industrieunternehmen mit mehr als einer Milliarde an liquiden Mitteln sind derzeit in guter Gesellschaft mit anderen europäischen Aktiengesellschaften. Die europäischen Großunternehmen horten Liquidität wie nie zuvor. So verfügten laut einer Bloomberg- Studie allein die 466 Unternehmen aus den europäischen Top-500, die Ergebnisse gemeldet hatten, über 691 MrdUSD an liquiden Mitteln. 2007 hatten hingegen nur […]

Vier ATX-Industrieunternehmen mit mehr als einer Milliarde an liquiden Mitteln sind derzeit in guter Gesellschaft mit anderen europäischen Aktiengesellschaften. Die europäischen Großunternehmen horten Liquidität wie nie zuvor. So verfügten laut einer Bloomberg- Studie allein die 466 Unternehmen aus den europäischen Top-500, die Ergebnisse gemeldet hatten, über 691 MrdUSD an liquiden Mitteln. 2007 hatten hingegen nur fünf Unternehmen mehr als 10 MrdUSD an Cash, heute sind es zwölf, darunter Total, Siemens und Daimler.…

09.12.2010
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Was kommt: Inflation oder Deflation?

Zwei Jahre nach Ausbruch der Krise beruhigt sich die wirtschaftliche Lage. Was Anleger aber bedrückt, ist ob und, wenn ja, wie sie sich gegen das Inflationsrisiko schützen sollen. Wer heute den Begriff „Inflation“ in den Mund nimmt, wird oft wie ein übel wollender Ignorant behandelt. Experten erklären ihm, dass es weltweit unausgenützte Kapazitäten gibt, die […]

Zwei Jahre nach Ausbruch der Krise beruhigt sich die wirtschaftliche Lage. Was Anleger aber bedrückt, ist ob und, wenn ja, wie sie sich gegen das Inflationsrisiko schützen sollen. Wer heute den Begriff „Inflation“ in den Mund nimmt, wird oft wie ein übel wollender Ignorant behandelt. Experten erklären ihm, dass es weltweit unausgenützte Kapazitäten gibt, die die Preise von Waren und Dienstleistungen nach unten drücken; dass die Arbeitslosigkeit noch immer relativ hoch liegt und eher Lohndumpings angesagt sind als Lohner…

30.11.2010
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Finanzsektor Diener der Realwirtschaft

Der kürzlich verstorbene Doyen der österreichischen Nationalökonomie, em. Univ.Prof. Dr. Kurt W. Rothschild, hinterlässt einiges Bedenkenswertes zum Finanzmarkt. Rothschild wurde 96 Jahre alt, er erlebte also als einer der wenigen bewusst die beiden Weltfinanzkrisen 1929 und 2008. „Mit ihm verliert Österreich eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der Wirtschaftswissenschaften“, so Wirtschaftsminister Dr. Reinhold Mitterlehner. „Von seinen Erkenntnissen […]

Der kürzlich verstorbene Doyen der österreichischen Nationalökonomie, em. Univ.Prof. Dr. Kurt W. Rothschild, hinterlässt einiges Bedenkenswertes zum Finanzmarkt. Rothschild wurde 96 Jahre alt, er erlebte also als einer der wenigen bewusst die beiden Weltfinanzkrisen 1929 und 2008. „Mit ihm verliert Österreich eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der Wirtschaftswissenschaften“, so Wirtschaftsminister Dr. Reinhold Mitterlehner. „Von seinen Erkenntnissen werden noch viele Generationen profitieren“, erwartet Finanzstaats…

30.11.2010
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DAX-Werte mit attraktiven Dividenden

Die in den letzten Wochen veröffentlichten Zahlen für das dritte Quartal beweisen es: Die deutschen Unternehmen sind in ausgezeichneter Verfassung. Die meisten von ihnen dürften für das Gesamtjahr 2010 nicht nur höhere Gewinne ausweisen, sondern auch an ihre Aktionäre eine höhere Dividende ausschütten. Für Anleger sind – vor dem Hintergrund nach wie vor niedriger Renditen […]

Die in den letzten Wochen veröffentlichten Zahlen für das dritte Quartal beweisen es: Die deutschen Unternehmen sind in ausgezeichneter Verfassung. Die meisten von ihnen dürften für das Gesamtjahr 2010 nicht nur höhere Gewinne ausweisen, sondern auch an ihre Aktionäre eine höhere Dividende ausschütten. Für Anleger sind - vor dem Hintergrund nach wie vor niedriger Renditen für Bundesanleihen (rund 2,5 % für zehnjährige Papiere) - Titel mit hohen Dividendenrenditen besonders attraktiv. Denn im langjährigen Durchschnitt sc…

23.11.2010
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Steuer könnte ETFs zu Boom verhelfen

Wird die geplante 25-%-Steuer wie geplant umgesetzt, dann dürfte eine sinnvolle Gestaltung von Investmentportfolios unmöglich werden – außer, der Kreditanteil wird mit ETF dargestellt. Mit der Neuregelung der Gewinnbesteuerung werden laut Erich Wolf von der Consultatio Wirtschaftsprüfung GmbH & Co künftig steuerlich zwei „Töpfe“ gebildet, von denen einer die Kapitalbeteiligungen umfassen soll, der andere Schuldtitel. […]

Wird die geplante 25-%-Steuer wie geplant umgesetzt, dann dürfte eine sinnvolle Gestaltung von Investmentportfolios unmöglich werden - außer, der Kreditanteil wird mit ETF dargestellt. Mit der Neuregelung der Gewinnbesteuerung werden laut Erich Wolf von der Consultatio Wirtschaftsprüfung GmbH & Co künftig steuerlich zwei „Töpfe“ gebildet, von denen einer die Kapitalbeteiligungen umfassen soll, der andere Schuldtitel. Problematisch sei dabei, dass Gewinne künftig nur innerhalb der jeweiligen Töpfe mit Verlusten verre…

23.11.2010
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