Eidgenössische Nebenwerte sind gut unterwegs

Trotz des schwierigen Marktumfelds konnten ausgewählte Schweizer Aktienfonds seit Jahresbeginn Anlegern eine attraktive Performance bringen.

2016 war bislang nicht das beste Jahr für den Swiss Market Index (SMI). Seit Jahresbeginn hat der Schweizer Leitindex um 8,25 % nachgegeben und hinkt damit so manchem europäischen Markt doch recht deutlich hinterher. So weit, so schwierig. Mit der richtigen Fondsauswahl konnten Anleger dem schwierigen Marktumfeld dennoch entgegenwirken und eine durchaus ansehnliche Performance erzielen. Vor allem ausgewählte Fonds mit einem Fokus auf Schweizer Nebenwerte konnten im bisherigen Jahresverlauf überzeugen, was einmal mehr be…

20.10.2016
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Ende der Yen-Rallye und anlegerfreundliche Politik als Chance

Das konjunkturelle Umfeld bleibt schwierig. Doch wer sich auf ausgewählte Sektoren konzentriert, kann Chancen in Japan gut nützen, betont Steve Glod von Banque de Luxembourg Investments.

Manchmal scheint die Zeit tatsächlich stehen geblieben zu sein. Zumindest, wenn es um Japans volkswirtschaftliche Entwicklung geht. Darauf wirft etwa Stephan Klocker, CIO der SemperConstantia Privatbank, einen Blick: „Das bescheidene Wachstum setzte sich mit einem annualisierten BIP-Wachstum von 0,7 % gegenüber dem Vorquartal fort.“ Eine nennenswerte Belebung der Konjunkturaussichten ist vorerst aber nicht absehbar, die schrittweise Aufwertung des Yen gegenüber dem Euro sowie dem US-Dollar hat zudem die Exportwirtschaft…

20.10.2016
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Harter Brexit kostet 75.000 Arbeitsplätze

Das Szenario eines „harten Brexit“ könnte schwere Folgen für die britische Finanzindustrie haben. Eine aktuelle Studie stellt Umsatzeinbußen von rund 38 MrdGBP in Aussicht.

Im März 2019 soll es soweit sein: Wie die britische Premierministerin Theresa May in der vergangenen Woche bekanntgab, soll dann der Austritt Großbritanniens aus der EU erfolgen. Details über die konkrete Ausgestaltung des Brexit hat sie bislang nicht genannt - lediglich, dass man im März 2017 mit den Verhandlungen beginnen wolle. Allerdings deutet unter anderem das erklärte Ziel Mays, die Einwanderung aus den EU-Staaten stark begrenzen zu wollen und dafür auch den Austritt aus der europäischen Zollunion in Kauf zu nehm…

13.10.2016
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Ihre Rechte bei Übernahmeangeboten

Der Kurszettel börsenotierter Aktiengesellschaften wird zusehends unattraktiv: Es drohen Delistings wie jene des Feuerfestkonzerns RHI, die Verringerung des Streubesitzes der Raiffeisen Bank International oder die Rückstufung vom publizitätsfreundlichen Amtlichen Handel in den Standard Market der Wiener Börse bei Pankl Racing. Streubesitzaktionäre dürfen allerdings auf ihr Gleichbehandlungsrecht pochen.

Mit seinem im Jänner angezeigten, freiwilligen Tauschangebot an die Aktionäre der Produzenten von Motor-, Antriebssystemen sowie Fahrwerksteilen für den Rennsport und die Luftfahrtindustrie, Pankl Racing Systems AG, hatte Unternehmer Stefan Pierer über seine Pierer Industrie AG im März dieses Jahres keinen Erfolg: Die PIAG, knapp 75-%-Eigentümerin der Cross Industries AG und somit über die KTM Industries AG indirekt zu 92,63 % an Pankl beteiligt, hatten den Streubesitzaktionären ein Angebot gelegt, das eine gesetzeswidr…

13.10.2016
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RHIs Pläne spalten Anlegerszene

Zur überraschend bekannt gegebenen Vereinbarung eines Zusammenschlusses der RHI AG mit der brasilianischen Magnesita gehen die Meinungen auseinander: Von „happy“ bis „unverständlich aus Sicht des Streubesitzes“.

Der heimische Feuerfestkonzern RHI und die kontrollierenden Aktionäre der Magnesita Refratários S.A. haben eine Vereinbarung zum Zusammenschluss beider Unternehmen getroffen, um einen führenden Anbieter von Feuerfestprodukten zu bilden. Das kombinierte Unternehmen soll den Namen „RHI Magnesita“ tragen, seinen Hauptsitz in den Niederlanden haben sowie in London, im Premiumsegment der „Official List“ am „Main Market“ der London Stock Exchange (LSE), börsennotiert sein. Der Vorstand der RHI will einen Kaufvertrag über den …

13.10.2016
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Investments mit Wachstumsperspektiven in Hong Kong, Indien, Australien und Kanada

Europas Wirtschaft ist überreguliert und stagniert. Indessen ist im asiatischen Raum, Australien und Kanada noch reichlich Wachstumspotenzial vorzufinden.

Der IWF rechnet für 2017 im Euroraum nur noch mit 1,4 % Wachstum, während die ASEAN-5-Staaten, China und Indien um jeweils 5,1; 6,2 bzw. 7,4 % wachsen sollten. Gleichzeitig ist - trotz relativ niedriger Verschuldung - das Zinsniveau der Schwellenländer höher, was eine Rendite von 4,26 % im Bloomberg USD Emerging Market Sovereign Bond Index (28. 9.) zeigt. Laut IWF ist die Staatsverschuldung der Entwicklungs- und Schwellenländer in den Jahren 2002 bis 2015 von 54,9 auf 45,1 % gesunken. Im gleichen Zeitraum ist sie in den…

07.10.2016
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Tauziehen um den Börsenrückzug geht in die nächste Runde

Die BWT-Aktie ist in den vergangenen drei Jahren um 51 % gestiegen und verzeichnete in den letzten drei Monaten sogar ein Plus von knapp 13 %. Das erste Halbjahr entwickelte sich erfreulich, und die Tatsache, dass der Kampf um das Delisting nun vor dem OGH ausgetragen wird, zieht Investoren an.

Die Börse hat ihre Schuldigkeit getan, der Kapitalbedarf ist längst gedeckt und in absehbarer Zeit sind keinerlei Kapitalerhöhungen mehr geplant. Was bleibt, sind der laufende administrative Aufwand und die Kosten der Börsennotiz. Der BWT verursachen die Börsenotiz und die damit verbundenen Veröffentlichungspflichten jährliche Kosten von 560.000 Euro und Wettbewerbsnachteile, da Mitbewerber durch Pflichtmitteilungen an Informationen gelangen, die sie von einer nicht-börsenotierten Gesellschaft nie erhalten würden. Da hi…

07.10.2016
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Risiko und Ertrag unter einen Hut bringen

Anleger, die in der aktuellen Niedrigzinsphase noch Renditen erwirtschaften wollen, kommen kaum um Zertifikate herum. Wie aber schaut es mit dem Risiko aus?

Es war eigentlich eine erschreckende Nachricht: Eine große Schweizer Pensionskasse hat die Hälfte ihres Volumens in Papieren angelegt, die derzeit eine negative Rendite abwerfen. Sparbücher und Anleihen verlieren bereits seit geraumer Zeit an Wert, zumindest wenn man auch die Inflation hineinrechnet. Muss man da, um sein Vermögen zu erhalten, in risikoreiche Anlagen investieren? „Nein“, ist Heike Arbter, Managing Director in der RCB und seit Mai Präsidentin des europäischen Dachverbandes für strukturierte Investmentprod…

07.10.2016
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Der Boom der Brennstoffzelle

Die Wasserstoff-Treibstoff-Infrastruktur wächst parallel zu den angebotenen Fahrzeugen. Europas Kfz-Perspektive bietet eine solide Anlagechance.

Die Erweiterung auf 100 Wasserstoff-Tankstellen in Deutschland bis zum Jahr 2018 schreitet voran. Nachdem in Österreich am 13. September in Asten bei Linz die dritte reguläre OMV-Wasserstofftankstelle eröffnet wurde, folgt bereits im November in Graz auch hierzulande der Infrastrukturaufbau. Das Berliner Konsortium H2 Mobility zielt auf eine verzahnte Marktpräsenz des Kraftstoffangebots mit der Einführung der Brennstoffzellen-Automodelle ab. In Deutschland gab es immer wieder zur deutschen Subventionspolitik alternative…

30.09.2016
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Osteuropas Aktienmärkte stehen in den Startlöchern

Sie litten besonders heftig unter dem Abschwung in der Eurozone sowie der Ukraine-Krise, doch jetzt könnten Osteuropas Aktienmärkte zu einem neuen Aufschwung durchstarten.

Die Turbulenzen der jüngsten Vergangenheit hinterlassen tiefe Spuren an den Märkten in Osteuropa, von Europas Wirtschaftsabschwung bis hin zur Ukraine-Krise. Allein seit Mitte 2015 bis dato hat der CECE  Index fast 30 % verloren, während die meisten entwickelten Märkte in der Zeit recht ansehnlich zugelegten. Der CECE Index umfasst den Czech Traded Index, Hungarian Traded Index und den Polish Traded Index. Besonders heftig litt aber die rohstofflastige Börse in Moskau. Doch inzwischen könnte sich eine Trendwende abzeich…

30.09.2016
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